Wechseljahre - Hormone ja oder nein?

Hallo an alle,

Folgendes Problem:

Eine Bekannte ist ziemlich ratlos bzw. verunsichert.

Sie ist 50 Jahre und seit 1 Jahr im Wechsel.
Nachdem sie Jahrzehnte die Pille geschluckt und seit einiger Zeit abgesetzt hat, kamen prompt die üblichen „Wechselbeschwerden“ u.a. Nervosität, Angstzustände, Schwitzen usw.

Daraufhin hat ihr dann der Frauenarzt Hormontabletten verschrieben.
Innerhalb 14 Tagen ging es ihr deutlich besser und über das Jahr gesehen, wirklich gut.

Es kommen jedoch bei ihr immer wieder Fragen: „schaden die Hormone, wie lange muss man die Hormone nehmen, kommt ihr Körper überhaupt ohne
aus (wegen der langjährigen Pilleneinnahme)“.

Außerdem nimmt sie seit einem halben Jahr an Gewicht stetig zu.
Dies stellt für sie nun ein neuerliches Problem dar. Sie fühlt sich „unwohl“ und ist unzufrieden.
Außerdem habt sie Angst vor Brustkrebs udgl.

Was sagt ihr zu diesem Thema?
Würd’ ihr zu gern helfen.

Muss zugeben, dass ich da nicht allzuviel mit reden kann. Ich hatte das unwahrscheinliche Glück, den „Wechsel“ so gut wie garnicht mitbekommen zu haben.

Freu mich auf eure Antworten, die ich gerne an sie weitergeben möchte.

Vielen lieben Dank

lala

Hallo lala,

Deiner Bekannten wäre zu raten, sich selbst ausführlich zum Thema zu informieren. Es gibt unendlich viele Möglichikeiten im Internet, Bücher, Presseveröffentlicheungen usw.

Da sich die Wechseljahre bei den Frauen unterschiedlich auswirken und die Frauen mit den Auswirkungen unterschiedlich umgehen, kann keine allgemeinverbindliche Aussage getroffen werden, ob Hormone „gut“ oder „schlecht“ sind. Letztendlich ist das immer eine Individualentscheidung.

Ich habe Hormone weggelassen, weil ich denke, früher oder später muss ich „durch“, und wenn das so ist, will ichs bald hinter mir haben. Ich bereue den Verzicht nicht, obwohl ich durchaus Auswirkungen spüre. Sie gehören zu meiner Zeit dazu. Es wird ja die Ansicht vertreten, dass Hormone die Wechseljahre nur hinauszögern aber nicht verhindern.

Viele Grüße
Mara

Das Thema „Hormone“ wird

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Hallo, Lala,
Hormonersatztherapie im Zusammenhang mit der Menopause wird gegenwärtig wohl eher kritisch gesehen. Hier eine Sendung des BR zu diesem Thema zum Anhören und Nachlesen http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/horm…
Gruß
Eckard

Hi,

Hormonersatztherapie im Zusammenhang mit der Menopause wird
gegenwärtig wohl eher kritisch gesehen. Hier eine Sendung des
BR zu diesem Thema zum Anhören und Nachlesen
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/horm…

das wird immer mal wieder kritisch gesehen und dann mal wieder nicht. Tatsache ist aber, dass die Beschwerden einiger Frauen so extrem sind, dass sich die Frage stellt, ob man lieber jetzt ohne Beschwerden und mit einem minimalen Brustkrebsrisiko leben möchte, oder man sich der Tortur aussetzen mag.

Ich nehme derzeit wg. Endometriose Hormone, die mich ins vorzeitige Klimakterium versetzen - und obwohl ich weiß, dass es in ca. zwei Monaten wieder vorbei ist, ist es kaum auszuhalten. Und ich glaube, wenn einem von früh bis morgens übel ist, man unter ständigen Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression leidet und die Hitzewallungen so übel werden, dass man am liebsten alles von sich schmeißen mag und alle Fenster aufreist (egal bei welcher Witterung), UND man nicht weiß, wann das wieder vorübergeht, dann überlegt man sich das mit den Hormonen nicht zweimal.

Gruß
Cess

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Hallo

Einiges wurde ja nun schon dazu geschrieben. Ich selber wollte auch zu dem Thema posten.
Ich bin erts 40 Jahre und hatte vor 4 Jahren eine Gebärmutterentfernung.
Vor über einem Jahr kammen bei mir ganz massiv die Wechseljahre. So wie bei deiner Bekannten.
Nun nehme ich seit fast einem halben Jahr Hormone. Und es geht mir bedeutend besser. ABER auch ich nehme stetig mehr an Gewicht zu. Ich hatte erst ca. 45 Kilo und nun fast 54 Kilo. Ich mache Sport und esse nicht mehr als sonst. Aber hilft nicht.
Meine Frauenärztin ist der Meinung, das es nicht an den Hormonen liegen könnte.
Auch mit diesem „großen Übel“ möchte ich persönlich nicht auf die Hormone verzichten. Da sich dadurch mein allgemeines Befinden verbessert hat.

Mit freundlichen Grüßen Marion 139

Ich hätte nur gerne gewußt, ob es stimmt, das es nicht an den Hormonen liegt, das ich immer mehr zunehme??:

Mit freundlichen Grüßen Marion 139

Hallo Lala!

Vor diesem Problem stand ich auch, nachdem ich nach meiner Gebärmutterentfernung mit 50 J., kurz danach die Wechseljahre stark bekam.
Nach 6 W. Hormoneinnahme zum Wiederaufbau der Scheidenflora betrachtete ich mich im Spiegel. Ich war nicht mehr ich. Busen und Oberschenkel waren ödemig aufgeschwemmt.
Ich reduzierte über einige Tage langsam die Tabl., von einer auf eine 1/2, dann ließ ich 1 Tag immer aus und hörte damit auf.

Trotzdem plagten mich einen Tag lang tierische Entzugserscheinungen. Schweißausbrüche, das Gefühl von niedrigem Blutdruck, Kopfschmerzen, depressieves Gefühl, Herzrasen.
Ich war schon fast soweit, wieder damit zu beginnen.
Mit dem pflanzlichen Mittel

Pascofemin Trf. 100 ml ca 30 € ( 3x tgl.15 Trf.)

half ich mir. Ich nahm davon ca. 5 Fl. ein.
Die Hitzewallungen reduzierten sich und waren auch nicht mehr so lang.

Ich fuhr viel und schnell Fahrrad (1200 km pro Jahr) und schwitzte mich dabei aus, denn was ich beim Sport ausschwitzte, brauchte ich nicht an Hitzewallungen zu ertragen.
Auch Bauchtanz bei der VHS brachten mich in Schwung, und es bereitet mir bis heute großen Spaß (kann ich allen Frauen sehr empfehlen, das ist der Kick im Leben).

Zusätzlich ließ ich mir von meinem Heilpraktiker mit Fachgebiet Neuraltherapie, in größeren Abständen gegen Stimmungsschwankungen Einstiche in das Kl. Becken geben. Das hört sich schlimm an, hats aber wirklich gebracht, denn ca. 3 Tage danach konnte mich nichts mehr erschüttern.

1.Gegen trockene Scheide kann man Olivenöl auftragen.
2.Zwischendurch auch mal ausnahmsweise vom Frauenarzt die hormonhaltige Salbe Linoladiol 100 g (20 €) aufschreiben lassen.
3. Dann gibt es noch eine Vaginalrezeptur (das Mittel in der Tube mit dem „grünen Punkt“) von der Adler-Apotheke in Schleswig ( muß bestellt werden - dauert ca. 3 Tage). Es ist eine Art Gleitmittel und gibt Feuchtigkeit, tut einfach nur gut)

Nun nehme ich nichts mehr ein. Sie sind jetzt auch zu ertragen und weniger geworden.
„Im Winter sparen sie schließlich auch Heizkosten!“

Sollten noch Fragen sein, bitte melden.

Einen hilfreichen Gruß von
Rosa

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Hallo an alle,

zuerst mal vielen lieben Dank für Eure Beteiligung an diesem Thema.
Ich werde alle Eure Infos an meine Bekannte weitergeben.

Bin gespannt, ob noch jemand zum Zusatz von Marion etwas weiß, denn ich denke, dass dies (Gewichtszunahme) auch ein enormes Problem bei meiner Bekannten darstellt. Das drückt halt zusätzlich „aufs Gemüt“!

Liebe Grüße
lala

Also entschuldige,

aber so einen Humbug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Außerdem sollte man mit der Art von „Ferntherapie“ ganz vorsichtig sein.

Ich fuhr viel und schnell Fahrrad (1200 km pro Jahr) und
schwitzte mich dabei aus, denn was ich beim Sport
ausschwitzte, brauchte ich nicht an Hitzewallungen zu
ertragen.

Das ist doch Quark - die Hitzewallungen haben nichts mit Schwitzen gemein. Die sind eher wie Fieberanfälle, und die bekommst du auch nicht durch Radfahren weg. Wenns bei mir richtig loslegt, bin ich nicht mal in der Lage, Rad zu fahren.

Zusätzlich ließ ich mir von meinem Heilpraktiker mit
Fachgebiet Neuraltherapie, in größeren Abständen gegen
Stimmungsschwankungen Einstiche in das Kl. Becken geben. Das
hört sich schlimm an, hats aber wirklich gebracht, denn ca. 3
Tage danach konnte mich nichts mehr erschüttern.

Davon kann man halten, was man will …

1.Gegen trockene Scheide kann man Olivenöl auftragen.

Aber das ist schon fast fahrlässig. Das kann die Scheidenflora massiv stören.

Also bitte: Lieber beim Arzt beraten lassen.

kopfschüttelnd
Cess

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Also entschuldige,

aber so einen Humbug habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Außerdem sollte man mit der Art von „Ferntherapie“ ganz
vorsichtig sein.

Also bitte: Lieber beim Arzt beraten lassen.

Genau, das sehe ich auch so.

Am besten hat mir aber das hier gefallen:

Trotzdem plagten mich einen Tag lang tierische Entzugserscheinungen. :Schweißausbrüche, das Gefühl von niedrigem Blutdruck, Kopfschmerzen, :depressieves Gefühl, Herzrasen.

Entzugserscheinungen? Hallo? DAS sind die Wechseljahresbeschwerden…! Und das immerhin einen ganzen Tag lang…:smile:

kopfschüttelnd
Cess

genau.
gruß
kleineklara

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Hallo,

ich kann nur eigene Erfahrung beisteuern.
Auch ich kam früh in die Menopause (mit 37),
Hormone waren für mich zumindest eherettend.
Seither kämpfe ich ebenfalls mit immer mehr Pfunden,
trotz besserer Ernährung (im Vergleich zu früher),
trotz Sport und Bewegung.
Bei mir kam eine Unterfunktion der Schilddrüse hinzu.
Was ich von anderen weiß, kommt das oft mit dem Anfang
der Wechseljahre / mit dem Anfang einer Hormontherapie
zusammen. Seit ich Tabletten, die meine Schilddrüse
unterstützen, bekomme, nehme ich zwar nicht ab, aber
zumindest auch nicht mehr zu.

Ich glaube, dass sich mit Beginn der Wechseljahre so vieles
im Körper einer Frau ändert, dass man ein Symptom wie
Gewichtszunahme nicht einseitig der Hormontherapie in die
Schuhe schieben kann. Ursachenforschung ist angesagt.

Gruß
Elke

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Hi Rosa,

Vor diesem Problem stand ich auch, nachdem ich nach meiner
Gebärmutterentfernung mit 50 J., kurz danach die Wechseljahre
stark bekam.

Das ist - verzeih bitte - totaler Unsinn. Durch die Entfernung der Gebärmutter werden keine Wechseljahre ausgelöst, das passiert dann, wenn die Eierstöcke mit entfernt werden.

Nach 6 W. Hormoneinnahme zum Wiederaufbau der Scheidenflora

Wie bitte? Was hat die Scheidenflora mit der Gebärmutter zu tun? Nichts.

betrachtete ich mich im Spiegel. Ich war nicht mehr ich. Busen
und Oberschenkel waren ödemig aufgeschwemmt.

Bei Hormoneinnahme ist das eine „normale“ Reaktion.

Ich reduzierte über einige Tage langsam die Tabl., von einer
auf eine 1/2, dann ließ ich 1 Tag immer aus und hörte damit
auf.

Klingt sehr vernünftig.

Trotzdem plagten mich einen Tag lang tierische
Entzugserscheinungen.

Das wurde ja schon gesagt. Entzugserscheinungen treten dann ein, wenn ein Medikament genommen wurde, das ein mittleres bis hohes Suchtpotential beinhaltet. Das ist aber bei Hormonen nicht der Fall.

Schweißausbrüche, das Gefühl von
niedrigem Blutdruck, Kopfschmerzen, depressieves Gefühl,
Herzrasen.

Wechseljahre - keine Entzugserscheinungen.

Ich war schon fast soweit, wieder damit zu beginnen.
Mit dem pflanzlichen Mittel Pascofemin Trf. 100 ml ca 30 € ( 3x tgl.15 Trf.)
half ich mir.

Hier (schon gar nicht als Laie) Medikamenten-Empfehlungen abzugeben finde ich nicht nur fragwürdig, sondern auch gefährlich.

Ich fuhr viel und schnell Fahrrad (1200 km pro Jahr) und
schwitzte mich dabei aus, denn was ich beim Sport
ausschwitzte, brauchte ich nicht an Hitzewallungen zu
ertragen.

Wurde schon gesagt: Unsinn

Auch Bauchtanz bei der VHS brachten mich in Schwung, und es
bereitet mir bis heute großen Spaß (kann ich allen Frauen sehr
empfehlen, das ist der Kick im Leben).

Da komme ich zum Schluss nochmal zurück.

Zusätzlich ließ ich mir

(…)
wie gesagt: Fremddiagnosen und (individuelle) Heilungs-Tipps sind nicht erwünscht.

Sollten noch Fragen sein, bitte melden.

Mh … bist Du sicher, dass Du die alleingültige Lösung für alle Wechseljahrebeschwerden hast? Dann schreib’ ein Buch und Du wirst steinreich.

hilfreichen Gruß

Sehr selbstbewusst…

Meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung ist die, dass die Psyche gewaltig bei der Entwicklung und Ausprägung der Wechseljahrbeschwerden mitspielt. D.h. schon die Einstellung zum Älterwerden kann die Entwicklung der Wechseljahre sowohl im positiven wie im negativen Sinne beeinflussen. Ich habe in meinem näheren Umfeld feststellen können, dass Frauen, die einen Horror vor dem Älterwerden haben, oft stärker unter „Beschwerden“ leiden als solche, die mit sich und ihrer Natur im Einklang stehen und die Wechseljahre als eine Phase im Leben bejahen, die den Übergang von dem gebärfähigen Abschnitt hin zum durchaus sinnvollen „Verlust“ der Fortpflanzungsfähigkeit darstellen.

Von daher sind für mich Hormone entgegen der Natur. Da wird ein Prozess hinausgezögert, der zum einen unaufhaltsam ist, zum anderen in den natürlichen Rhythmus des Körpers eingreift. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

Deshalb nochmal zum Bauchtanz: Dass Du ihn als hilfreich empfunden hast, kann ich gut nachvollziehen. Da wird das Bewusstsein für den Körper, sprich: die Bejahung der Körperlichkeit, extrem gefördert. Das noch unter
„D-/Seinesgleichen“, ohne die (mögliche) Beobachtung von Männern, ohne die berühmte Angst „vorm Vergleich“.

Und zum Schluss:
Gegen eine trockene Scheide mit dem Beginn der Wechseljahre hilft eines besonders: viel Sex.

Gruß,
Anja

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Das ist - verzeih bitte - totaler Unsinn. Durch die Entfernung
der Gebärmutter werden keine Wechseljahre ausgelöst, das
passiert dann, wenn die Eierstöcke mit entfernt werden.

Hey Anja,
das ist auch nicht ganz richtig. Bei mir sind die Eierstöcke noch da und ich bin trotz allem in den Wechseljahren. Und das sogar mit 40 Jahren.

Hallo,

Danke Elke!

Die Tabletten für die Schilddrüse hatte ich vor zwei Jahren abgesetzt.
Werd in der Richtung noch mal gehen.

Mit freundlichen Grüßen Marion 139

Liebe Marion,

das ist auch nicht ganz richtig. Bei mir sind die Eierstöcke
noch da und ich bin trotz allem in den Wechseljahren.

Ich habe das nur auf Rosas Posting bezogen, die meinte, dass nach der Entfernung der Gebärmutter die Wechseljahre (ursächlich) eingesetzt hätten. Das kann nicht sein.

Ich meinte keineswegs, dass man nicht in die Wechseljahre kommt, wenn man die Eierstöcke noch hat :wink:

Anja

Hallo,

das ist auch nicht ganz richtig. Bei mir sind die Eierstöcke
noch da und ich bin trotz allem in den Wechseljahren. Und das
sogar mit 40 Jahren.

Da gibt es aber keine Korrelation.
Bei mir ist alles noch vorhanden und trotzdem kam ich
mit 37 in die Wechseljahre. Es gab keinen äußerlichen
Eingriff, keine Tabletten ,die das beeinflusst haben können.
Ich war einfach noch früh dran.

Gruß
Elke

Hallo Anja,

Nach 6 W. Hormoneinnahme zum Wiederaufbau der Scheidenflora

Wie bitte? Was hat die Scheidenflora mit der Gebärmutter zu
tun? Nichts.

betrachtete ich mich im Spiegel. Ich war nicht mehr ich. Busen
und Oberschenkel waren ödemig aufgeschwemmt.

Bei Hormoneinnahme ist das eine „normale“ Reaktion.

Ehhh… nein. Ich nahm zwar an Gewicht zu (wie weit das
mit der Hormongabe zu tun hat oder nicht, habe ich unten
schon abgelehnt, zu beurteilen), aber nix von aufgeschwemmt
oder oedemartig.

Meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung ist die,
dass die Psyche gewaltig bei der Entwicklung und Ausprägung
der Wechseljahrbeschwerden mitspielt. D.h. schon die
Einstellung zum Älterwerden kann die Entwicklung der
Wechseljahre sowohl im positiven wie im negativen Sinne
beeinflussen.

Schön, dass du „persönlich“ betonst.
Meine Erfahrung ist nämlich eine andere.
Ich habe nie dem Jugendwahn gehuldigt. Meine Wechseljahrs-
beschwerden setzten etwa mit 37 ein. Kein Mensch dachte
überhaupt an Wechseljahre. Ich dachte lediglich, mein
Mann sei ein A*** und meine Kinder nervig und mein
Leben zum in die Tonne treten. Ich wachte nachts xmal auf
(was der Laune bei Tag auch nicht half) und fand alles
gräßlich, außerdem war ich müde, vor allem fehlten mir
Tiefschlafzeiten. Erst als eindeutigere körperliche
Symptome hinzukamen (d.h. Hitzewallungen) testete die Gynäkologin
auf Verdacht meine Hormone. Die Ergebnisse waren zwar
eindeutig, aber wegen meines Alters wurde aufgrund der
Diagnose nichts gemacht, sondern erst aufgrund einer
weiteren Blutprobe drei Monate später (die das Ergebnis
bestätigte) bekam ich eine Hormontherapie. Die Veränderungen
waren dramatisch – es hat mich extrem geschockt,
dass all diese Dinge, die mich störten,
die ich als Realität wahrnahm, in Wahrheit nur auf meiner
beeinträchtigen Wahrnehmung basierten (mein Mann war doch kein A***!)
Es dauerte noch etliche Zeit, bis ich die Hormontherapie
fand, die für mich die richtige ist (dabei ging es mehr
um die Nebenwirkungen als um die eigentliche Wirkung), mit
dem Ergebnis, dass ich das jetzt selbst zahlen darf, weil
die Krankenkasse meint, die andere Sorte tauge für mich auch
(dass ich mit der anderen Sache, alle 3 Wochen für 2 Wochen
schwere Blutungen haben, interessiert dort niemand). Ist mir
aber egal, isses mir wert.

Von daher sind für mich Hormone entgegen der Natur. Da
wird ein Prozess hinausgezögert, der zum einen unaufhaltsam
ist, zum anderen in den natürlichen Rhythmus des Körpers
eingreift. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

Du sagst zwar „für dich“, aber die anderen Sätze deuten doch
auf ziemlich negative, generelle WErtung.
Für mich ist Hormontherapie deswegen nicht „gegen die Natur“,
weil wir heute so viel länger leben als früher, d.h. mein
Körper muss nicht 10 Jahre, sondern in meinem Fall vielleicht
40 Jahre mit dem veränderten Hormonstatus auskommen. Abgesehen
von anderen Effekten, heißt das z.B. auch, dass mein Körper
40 Jahre lang Knochen abbaut, nicht nur 10 Jahre, was die
Gefahr einer starken Osteoporose wesentlich vergrößert.

Im Übrigen, auch Insulingaben sind „gegen die Natur“, trotzdem
würde niemand einem an Diabetes erkrankten Menschen Insulin
verweigern. Andere Medikamente, dito.

Gruß
Elke

6 „Gefällt mir“

Hallo A. Adler!

Hi Rosa,

Vor diesem Problem stand ich auch, nachdem ich nach meiner
Gebärmutterentfernung mit 50 J., kurz danach die Wechseljahre
stark bekam.

Das ist - verzeih bitte - totaler Unsinn. Durch die Entfernung
der Gebärmutter werden keine Wechseljahre ausgelöst, das
passiert dann, wenn die Eierstöcke mit entfernt werden.

Laß mich ergänzen:
Bei einem Eierstock entfernte man eine Cyste mit. Diesen Eingriff überlebte er nicht. Einige Wochen später war auch lt. Ultraschall vom 2. nichts mehr zu erkennen. Vorher ging es mir gut.

Nach 6 W. Hormoneinnahme zum Wiederaufbau der Scheidenflora

Wie bitte? Was hat die Scheidenflora mit der Gebärmutter zu
tun? Nichts.

betrachtete ich mich im Spiegel. Ich war nicht mehr ich. Busen
und Oberschenkel waren ödemig aufgeschwemmt.

Bei Hormoneinnahme ist das eine „normale“ Reaktion.

Ich reduzierte über einige Tage langsam die Tabl., von einer
auf eine 1/2, dann ließ ich 1 Tag immer aus und hörte damit
auf.

Klingt sehr vernünftig.

Trotzdem plagten mich einen Tag lang tierische
Entzugserscheinungen.

Das wurde ja schon gesagt. Entzugserscheinungen treten dann
ein, wenn ein Medikament genommen wurde, das ein mittleres bis
hohes Suchtpotential beinhaltet. Das ist aber bei Hormonen
nicht der Fall.

Sag, was Du willst, ich hatte aber Entzugserscheinungen!

Schweißausbrüche, das Gefühl von
niedrigem Blutdruck, Kopfschmerzen, depressieves Gefühl,
Herzrasen.

Wechseljahre - keine Entzugserscheinungen.

Ich war schon fast soweit, wieder damit zu beginnen.
Mit dem pflanzlichen Mittel Pascofemin Trf. 100 ml ca 30 € ( 3x tgl.15 Trf.)
half ich mir.

Hier (schon gar nicht als Laie) Medikamenten-Empfehlungen
abzugeben finde ich nicht nur fragwürdig, sondern auch
gefährlich. ( Muß Dich enttäuschen, bin kein Laie.)

Ich fuhr viel und schnell Fahrrad (1200 km pro Jahr) und
schwitzte mich dabei aus, denn was ich beim Sport
ausschwitzte, brauchte ich nicht an Hitzewallungen zu
ertragen.

Wurde schon gesagt: Unsinn ( Du täuscht Dich!)

Auch Bauchtanz bei der VHS brachten mich in Schwung, und es
bereitet mir bis heute großen Spaß (kann ich allen Frauen sehr
empfehlen, das ist der Kick im Leben).

Da komme ich zum Schluss nochmal zurück.

Zusätzlich ließ ich mir

(…)
wie gesagt: Fremddiagnosen und (individuelle) Heilungs-Tipps
sind nicht erwünscht.

Sollten noch Fragen sein, bitte melden.

Mh … bist Du sicher, dass Du die alleingültige Lösung für
alle Wechseljahrebeschwerden hast? Ja, hab ich! Dann schreib’ ein Buch und
Du wirst steinreich. Wäre schön!

Wie wäre es, wenn Du zuerst das Buch schreibst, da Du ja erfahrener bist?

hilfreichen Gruß

Sehr selbstbewusst…

Meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung ist die,
dass die Psyche gewaltig bei der Entwicklung und Ausprägung
der Wechseljahrbeschwerden mitspielt. D.h. schon die
Einstellung zum Älterwerden kann die Entwicklung der
Wechseljahre sowohl im positiven wie im negativen Sinne
beeinflussen. Ich habe in meinem näheren Umfeld feststellen
können, dass Frauen, die einen Horror vor dem Älterwerden
haben, oft stärker unter „Beschwerden“ leiden als solche, die
mit sich und ihrer Natur im Einklang stehen und die
Wechseljahre als eine Phase im Leben bejahen, die den Übergang
von dem gebärfähigen Abschnitt hin zum durchaus sinnvollen
„Verlust“ der Fortpflanzungsfähigkeit darstellen. ( Fühle mich jung!

Von daher sind für mich Hormone entgegen der Natur. Da
wird ein Prozess hinausgezögert, der zum einen unaufhaltsam
ist, zum anderen in den natürlichen Rhythmus des Körpers
eingreift. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Hier gebe ich Dir Recht.

Deshalb nochmal zum Bauchtanz: Dass Du ihn als hilfreich
empfunden hast, kann ich gut nachvollziehen. Da wird das
Bewusstsein für den Körper, sprich: die Bejahung der
Körperlichkeit, extrem gefördert. Das noch unter
„D-/Seinesgleichen“, ohne die (mögliche) Beobachtung von
Männern, ohne die berühmte Angst „vorm Vergleich“.

Ich fände es sogar prima, wenn männliche Zuschauer zugegen wären.

Und zum Schluss:
Gegen eine trockene Scheide mit dem Beginn der Wechseljahre
hilft eines besonders: viel Sex. Wie schön für Dich, wenn Du meinst!

Wenn Du erst mal das Problem hättest, möchte ich sehen, ob Du dann auch noch so laut tönst! Gruß Rosa

Gruß,
Anja

Hi,

Bei einem Eierstock entfernte man eine Cyste mit. Diesen
Eingriff überlebte er nicht. Einige Wochen später war auch lt.
Ultraschall vom 2. nichts mehr zu erkennen.

du meinst, der Eierstock ist einfach verschwunden?

Sag, was Du willst, ich hatte aber Entzugserscheinungen!

Nein, hattest du nicht. Du hattest Symptome der Wechseljahre. Dir wurde eine Definition von Entzugserscheinung gegeben.

Wenn Du erst mal das Problem hättest, möchte ich sehen, ob Du
dann auch noch so laut tönst!

Du bist die einzige, die hier tönt, und das auf gefährliche Art und Weise. Und mit deutlichem Halbwissen. Ich wäre da sehr vorsichtig.

Gruß
Cess

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Nervosität, Angstzustände, Schwitzen - sind das WIRKLICH trifftige Gründe, Hormone zu schlucken???

Ich denke - nein.

Warum nicht erstmal mit Kräutern versuchen?

Gegen Nervosität und Angstzustände etwa Baldriantee trinken.

Gegen das Schwitzen Salbeitee.

Und alles bisschen gelassen sehen, man ist aufgrund von Wechseljahrssymptomen nicht gleichzeitig ein kranker Mensch! Das ist ein ganz normaler Lebensabschnitt, mit dem man sich arrangieren kann.

Das Thema wird viel zu sehr hochgespielt - MEINE Meinung.

Bald werden sich die jungen Frauen die Gebärmutter operativ entfernen lassen, damit sie nicht mehr mit der Menstruation „gequält“ werden :wink:

Alles wird gut :smile: