Was kann man gegen die unangenehme Begleiterscheinung - Hitzewallungen - der Wechseljahre tun?
Hallo (grüßen kann man auch in den Wechseljahren)
Was kann man gegen die unangenehme Begleiterscheinung -
Hitzewallungen - der Wechseljahre tun?
Lade Dir mal diese Broschüre von pro familia runter - da erhältst Du viele Tipps zum Umgang mit den Wechseljahren und seinen Auswirkungen:
http://www.profamilia.de/shop/index.php?cmd=artlist&…
Gruß,
Anja
Hallo,
Was kann man gegen die unangenehme Begleiterscheinung -
Hitzewallungen - der Wechseljahre tun?
Wie auf der genannten Seite von ProFamilia angegeben, gibt es viele pflanzliche Mittel, die die Symptome der Wechseljahre erheblich reduzieren können. Von einer Hormontherapie ist ausdrücklich abzuraten, auch wenn man die dort genannten Probleme nicht hat. Selbst bei Gesunden ist das Risiko von Thrombosen, Kreislaufproblemen und Herzinfarkten als Nebenwirkung der Hormontherapie sehr hoch - viele Ärzte raten deswegen schon seit längerem davon ab.
Eine weitere Möglichkeit ist noch psychologischer Art: die Hitzewallungen, starkes Schwitzen usw. zu akzeptieren! Wehrt man sich dagegen, wird gar wütend oder ärgert sich darüber, oder ist peinlich berührt, dann treten sie meist noch stärker auf. Betrachtet man diesen Vorgang jedoch als eine ganz normale Umstellung des Körpers und akzeptiert sie - läßt die Intensität um einiges nach. Mit Gelassenheit hinnehmen - das erleichtert.
Gruß,
p+p
Ich finde das Buch
Feuerzeichenfrau von Julia Onken
diesbezüglich interessant und hilfeich.
lg
Hi,
Eine weitere Möglichkeit ist noch psychologischer Art: die
Hitzewallungen, starkes Schwitzen usw. zu akzeptieren!
Da kann ich Dir nur zustimmen!
Wehrt man sich dagegen, wird gar wütend oder ärgert sich darüber,
oder ist peinlich berührt, dann treten sie meist noch stärker
auf.
Ich habe mir bei meinem Brustkrebs und der damit verbundenen Chemo und jetzt der Antihormontherapie auch gesagt: Ich will keine Nebenwirkungen haben! Und ich habe im ersteren Fall nur wenige, im zweiten gar keine gehabt, obwohl unzählige Frauen darüber klagen.
Gruß,
Anja
Hallo,
Wie auf der genannten Seite von ProFamilia angegeben, gibt es
viele pflanzliche Mittel, die die Symptome der Wechseljahre
erheblich reduzieren können.
können
Es gibt Frauen, bei denen sie nichts bewirken.
Von einer Hormontherapie ist
ausdrücklich abzuraten, auch wenn man die dort genannten
Probleme nicht hat.
Aber Hormonersatztherapie kann aber durchaus einen Platz in der Behandlung der Symptome haben.
Selbst bei Gesunden ist das Risiko von
Thrombosen, Kreislaufproblemen und Herzinfarkten als
Nebenwirkung der Hormontherapie sehr hoch - viele Ärzte raten
deswegen schon seit längerem davon ab.
Es gibt inzwischen Medikamente, die dieses Risiko nicht oder in wesentlich geringerem Maße beinhalten.
Allerdings - sie (zumindest das Medikament, das ich nehme) werden nicht (oder nicht immer?) von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Eine weitere Möglichkeit ist noch psychologischer Art: die
Hitzewallungen, starkes Schwitzen usw. zu akzeptieren! Wehrt
man sich dagegen, wird gar wütend oder ärgert sich darüber,
oder ist peinlich berührt, dann treten sie meist noch stärker
auf. Betrachtet man diesen Vorgang jedoch als eine ganz
normale Umstellung des Körpers und akzeptiert sie - läßt die
Intensität um einiges nach. Mit Gelassenheit hinnehmen - das
erleichtert.
Entschuldige, aber das schreibt nur ein Mann oder eine Frau, die kaum Probleme mit den Wechseljahren hat (oder gerne leidet).
Ich habe das schon öfter hier geschrieben (im Archiv zu finden): meine Wechselsjahrenbeschwerden begannen im Alter von 37. Ich bemerkte nur die Probleme, aber es hat einige Jahre gedauert, bevor sie überhaupt mit den Wechseljahren in Zusammenhang gebracht wurden.
Mit anderen Worten: meine Einstellung hatte genau gar nichts mit der Sache zu tun.
Natürlich kann vieles durch die Einstellung beeinflusst werden, aber so allgemein wie der Satz dasteht, halte ich ihn für gefährlich: er orndet nämlich den betroffenen Frauen eine Schuld zu:
Wenn du nur etwas mehr dein Leben, deinen Körper annehmen würdest, dann hättest du gar keine oder wenigstens viel weniger Probleme.
Das finde ich, ehrlich gesagt, nicht nur nicht angebracht, sondern ziemlich abartig.
Gruß
Elke
Hallo,
er wäre schön, wenn du sachlich bleiben könntest und in Texte nicht Dinge hineininterpretieren würdest, die nicht da stehen. Auch Angriffe auf die Person des Rat gebenden sind fehl am Platze.
Wenn du bereits mit 37 in die Wechseljahre gekommen bist, dann ist das eine Besonderheit. Meist ist man um einiges Älter, so ab 45. Also ist dein Fall nicht uneingeschränkt übertragbar.
Und daß Hormonbehandlungen bei Wechseljahresbeschwerden Nebenwirkungen haben, geringere oder auch recht gefährliche ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Ein Hinweis darauf ist also in jedem Falle angebracht. Wie sich die Betroffene entscheidet, ob pro oder contra, bleibt ihr doch unbenommen, oder willst du sie jetzt dazu überreden, die Hormontherapie doch zu machen? Ohne zu wissen, welche Nebenwirkungen das bei ihr auslösen könnte?
Gruß,
p+p
Guten Tag,
vielen Dank für den gut gemeinten Rat. Für mich kommt eine Hormontherapie nicht in Frage, habe so meine Erfahrunggen in meinem Leben sammeln dürfen. Ich vertrau in erster Linie erst einmal der Natur, danach käme die Schulmedizin. Habe mich schon viel belesen und stelle hier nur die Frage weil ich oft (was mich irritiert) Wechseljahre als psychisches Problem erklärt gefunden habe. Probleme sind für mich kleine Stolpersteine die es aus dem Weg zu räumen gilt. Ich stehe den ganzen Tag an der Kasse (Manch ein Kunde versteht das vielleicht falsch, wenn ich in seinem Beisein rot werde
.) und in der Nacht werde ich wegen dieser Hitze öfter wach,(das heißt unausgeschlafen ist man am Tag dann unkonzentriert) was für mich der einzige Grund ist nach Linderung zu suchen. Ansonsten sind es in meinem Fall kleinere Wehwehchen. Also noch einmal vielen Dank für den Tip, vielleicht finde ich da die Antwort.
Liebe Grüße
Heike
Hallo Heike,
Ich vertrau in erster Linie erst einmal der Natur,
Und die Menopause ist ja ein natürlicher physischer Vorgang…
weil ich oft (was mich irritiert) Wechseljahre als psychisches Problem
erklärt gefunden habe.
Nun, das kann noch hinzukommen, wenn man z.B. meint nach der Menopause, weil nicht mehr gebärfähig, nur noch eine halbe Frau zu sein, was manchmal vorkommt.
Ich stehe den ganzen Tag an der Kasse (Manch ein Kunde versteht das
vielleicht falsch, wenn ich in seinem Beisein rot werde.)
Kann ich gut nachvollziehen. Wenn ich plötzlich anfing wie verrückt zu schwitzen und seltsam angeguckt wurde, habe ich einfach gesagt: „Wechseljahre“ und der Blick änderte sich schlagartig in verständnisvoll… Dann kommen Mißverständnisse gar nicht erst auf! Ist alles ganz normal und wird auch akzeptiert.
Hier noch ein paar Tips zum Thema. Mir hat seinerzeit Remifemin geholfen, die nächtlichen Störungen einzudämmen. Hier ein Forum, das verschiedene Mittel diskutiert:
http://www.medizinberichte.de/index/
Grüße,
p+p
Hallo,
er wäre schön, wenn du sachlich bleiben könntest
?? wo bin ich nicht sachlich geblieben?
Ich habe ein empirisches Beispiel gebracht, dass deine allgemeine Aussage:
Von einer Hormontherapie ist ausdrücklich abzuraten, auch wenn man die dort genannten Probleme nicht hat.
nicht so einfach und platt zutreffend ist.
und in Texte
nicht Dinge hineininterpretieren würdest, die nicht da stehen.
?? Du hast geschrieben: s.o. - wo habe ich etwas interpretiert, was da nicht steht?
Auch Angriffe auf die Person des Rat gebenden sind fehl am
Platze.
Wo habe ich wen angegriffen?
Jetzt wundert mich das aber doch, was du hier behauptest.
Wenn du bereits mit 37 in die Wechseljahre gekommen bist, dann
ist das eine Besonderheit.
Ja.
Meist ist man um einiges Älter, so
ab 45. Also ist dein Fall nicht uneingeschränkt übertragbar.
Habe ich nicht behauptet.
Aber du schriebst (ich muss mich wohl doch wiederholen):
Von einer Hormontherapie ist ausdrücklich abzuraten
und dem habe ich sachlich widersprochen.
Und daß Hormonbehandlungen bei Wechseljahresbeschwerden
Nebenwirkungen haben, geringere oder auch recht gefährliche
ist ebenfalls hinlänglich bekannt.
Dass es inzwischen nicht nur einfach Östrogen und Progesteron Ersatz Therapien gibt, ebenfalls. Aber die hast du nicht mal erwähnt und wichst sie hier ohne Belege weg.
Ein Hinweis darauf ist also
in jedem Falle angebracht.
Das war kein Hinweis, was du da geschrieben hast, sondern eine totale Ablehnung - als gäbe es die Diskussion über HRT überhaupt nicht, sondern die Frage, ob man überhaupt HRT benutzen sollte, sei längst - gegen die HRT - entschieden. Was nicht stimmt.
Wie sich die Betroffene
entscheidet, ob pro oder contra, bleibt ihr doch unbenommen,
oder willst du sie jetzt dazu überreden, die Hormontherapie
doch zu machen?
Nein. ABer ich habe - im Gegensatz zu dir - sie darauf hingewiesen, dass es durchaus eine Möglichkeit geben kann, die HRT heißt und dass man das mit dem Facharzt besprechen sollte und nicht nach einer Ablehnung, die man im Netz liest von vorneherein verwerfen sollte.
Ohne zu wissen, welche Nebenwirkungen das bei
ihr auslösen könnte?
Und du hast es einfach so abgelehnt und dazu noch den Rat gegegeben, die Symptome der WEchseljahre einfach nicht so ernstzunehmen und im Gegensatz das Altern einfach anzunehmen, dann wären die Probleme zu negieren und eine medikamentöse Behandlung ohne Wenn und Aber auszuschließen.
Ich bin, ehrlich gesagt, sehr über dein Posting verwundert. Ich habe wesentlich differenzierter als du geantwortet, habe niemanden angegriffen und im Prinzip den gleichen Rat gegeben, nämlich einen Facharzt aufzusuchen, allerdings mit dem Hinweis, offen für verschiedene Ansatzpunkte zu sein.
Elke
Hallo Heike,
Du könntest einen Heilpraktiker aufsuchen und Dir ein homöopathisches Mittel verordnen lassen. Jedoch ganz gehen die Probleme nicht weg. Die Wallungen werden nur kürzer und kommen nicht mehr so oft.
Nach den ersten 1-2 J. besserte es sich alles und wurde laufend weniger. Mein Tipp: Mach viel Sport! Was Du dabei ausschwitzt, bist Du schon los. Die Umstellung im Körper dauerte ca. 7 J., außerdem ist im Winter eine Wallung ganz praktisch.
Alles Gute,
Rosa
Hallo,
habe vor kurzem etwas über eine natürliche Progesteron Creme (Yam Wurzel o.so) gegen Wechseljahrebeschwerden gelesen. Soll gut wirken und ohne Nebenwirkungen sein. Vielleicht einfach mal googlen
Gruss
Mir hat Remifemin super geholfen, habe zu 99% keine beschwerden mehr, probiers aus.
Gruß freckle
Hallo,
als gäbe es die Diskussion über HRT
überhaupt nicht, sondern die Frage, ob man überhaupt HRT
benutzen sollte, sei längst - gegen die HRT - entschieden.
Auch die HRT = Hormone Replacement Therapie bzw. HET = Hormonersatztherapie ist eine Hormontherapie, hat die gleichen Nebenwirkungen wie die älteren Medikamente. Leider ist es kein Unterschied ob Östrogene oder Gestagene, Progesterone eingesetzt werden. Der einzige Unterschied kann in einer reduzierten Dosis bestehen, das gilt aber ebenso für Östrogene - verhindert die Nebenwirkungen aber nicht. Alle unten genannten Studien (insbesondere arznei-telegramm) bestätigen, daß der Schaden bei Einnahme, auch niedriger Dosierungen, höher ist als der Nutzen.
Ich denke das reicht aus, um eindringlich davor zu warnen.
Siehe hier Kontraindikationen und Nebenwirkungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hormonersatztherapie
Auch bei ProFamilia findet man gleichlautende Nebenwirkungen und Kontraindikationen, die zudem noch mit neueren Studien begründet werden: Die Risiken sind höher als der Nutzen!
Weitere Informationen:
http://www.brustkrebs-info.de/patienten-info/index.p…
http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/ja…
http://www.arzneitelegramm.de/html/2005_08/0508069_0…
http://www.arzneitelegramm.de/html/2007_07/0707065_0…
http://www.arzneitelegramm.de/html/2003_07/0307071_0…
HET erhöht auch Demenzrisiko:
http://www.arzneitelegramm.de/html/2003_06/0306064_0…
Studien: Mehr Schaden als Nutzen:
http://www.arzneitelegramm.de/html/2003_05/0305055_0…
http://www.arzneitelegramm.de/html/2002_08/0208081_0…
http://www.arzneitelegramm.de/html/2002_07/0207512_0…
Gruß,
p+p
Hallo,
Auch die HRT = Hormone Replacement Therapie bzw. HET =
Hormonersatztherapie ist eine Hormontherapie, hat die gleichen
Nebenwirkungen wie die älteren Medikamente.
Dass ich HRT geschrieben habe, liegt nur daran, dass ich da Englisch denke.
Alle unten
genannten Studien (insbesondere arznei-telegramm) bestätigen,
daß der Schaden bei Einnahme, auch niedriger Dosierungen,
höher ist als der Nutzen.
Deine Meinung kann wohl niemand ändern, dennoch sind platte Aussagen wie „eindeutig abzuraten“ einfach falsch und es ist immer eine Abwägung zwischen den Symptomen, die behandelt werden sollen und den Nebenwirkungen. Eine Verteufelung und unreflektierte Ablehnung hilft niemandem.
Gruß
Elke