Hallo Markus!
Ich habe deine Antwort jetzt zweimal gelesen, aber ich verstehe nicht alles.
ie Auswirkungen der Währungsherabsetzung in Land A hängt vom
:Blickwinkel ab:
Währungsherabsetzung = Inflation? Die Frage startete bei Inflation.
:- wer dadurch deutliche Lohn- und Gehaltssteigungen erfährt,
:wird sein Geld auch verstärkt ausgeben. Ist ja auch logisch,
:wer will schon umsonst arbeiten gehen und sehen, dass sein
:Lohn in nichts auflöst (sprich: eine geringere Kaufkraft
:bekommt) ?
Wie passt das jetzt mit Inflation zusammen? Inflation bedeutet eine Schwächung der Kaufkraft bzw. eine Steigerung des Preisindex und was haben dann die Lohn- und Gehaltssteigerungen damit zu tun. Was hat das mit Land B zutun?
:- mit der dann steigenden Nachfrage nach Produkten steigen
:auch die Preise in Land A
Eine Infaltion muss nicht nur Nachfrage getrieben sein (z.B. Angebotsinfaltion, importierte Infaltion, usw.). Aber die Kernaussage ist die gleiche wie meine, die Preise steigen und ab hier beginnt erst die Fragestellung.
:- ein Investor in Land B erhält entsprechend mehr Währung A
:für sein Geld. Wie hoch dessen Kaufkraft in A ist, hängt von
:den Preisen zum Zeitpunkt des Geldausgebens ab
ja und was hat dies jetzt damit zutun?
:
ies bedeutet
::für Land B, dass die Waren von Land B in Land A teuer werden
::und weniger nachgefragt werden.
:- stimmt zwar, hängt aber auch vom finanziellen Vermögen des
otentiellen Kaufinteressenten aus Land A ab. Immerhin muss
:Interessent A mehr Geld hinlegen für Währung B…
Ändert ja nichts an der Aussage, dass die Waren teurer werden.
:
.S. Wenn jetzt die Waren für Land A aus Land B zu teuer
::werden, werden wieder Leute in Land B entlassen. Wie geht der
::Kreislauf weiter? Kann mir das mal jemand erklären?
as Beispiel Italiens aus den 70er Jahren zeigt, dass ein Land
:durch eine Inflation versuchen kann, Vorteile gegenüber seinen
:wirtschaftlichen Konkurrenten zu bekommen. Dazu müssen aber
:die Rahmenbedingungen auch stimmen (Stichwort Stagflation:
:Inflation & Steigen der Arbeitslosenzahlen). Allerdings wird
:man in Land B versuchen die Produkte billiger an den Mann zu
:bringen um rentabel zu bleiben. Sinnigerweise gibt es u.U. in
:Land B dann den Kreislauf geringere Preise -> geringere
:Gewinne -> geringere Löhne -> geringerer Konsum ->
:geringere Kaufkraft -> geringere Preise… Dazu kommt,
:dass die Konsumenten in B auf sinkende Preise spekulieren und
:ihre Investionen auf später verschieben. Die Freisetzung von
:Arbeitskräften nicht zu vergessen, wodurch die Kaufkraft von
:Volk B noch weiter sinkt… Irgendwann knallt’s zwischen
:beiden Ländern oder das eine Land passt die Stärke seiner
:Währung der des anderen an.
Ob es kanllt weiss ich nicht, wird es sich nicht eher wieder selbst in Gleichgewicht bringen, bis die Preise wieder auf gleichem Niveau in Land A und B sind.
Gruß Christian