Wechselrahmenfestplatte - Alternative zum Bootmana

Ich benutze meinen Computer hauptsächlich zum Spielen, auch ältere Spiele (Klassiker wie Tomb Raider) sollen da drauf laufen. Problematisch ist, daß die modernen Betriebssysteme oftmals für solche ältere Software zu „modern“ sind. Kurz, ich möchte auf dem Rechner häufig und schnell das Betriebssystem wechseln.
Die Benutzung verschiedenster Bootmanager hat mich dabei nicht so recht befriedigt - sie belasten meist stark das System und führen zu Instabilitäten.
Nun hörte ich mal was von Wechselrahmenfestplatten. Ich denke mal, das wäre (abgesehen mal vom finanziellen Aufwand) eine gute Lösung. Allerdings fehlen mir wichtige Informationen wie:

  • Was ist eine Wechselrahmenfestplatte, wo gibt es sie, was kostet sie?
  • Ist es überhaupt möglich, ein solches Gerät als primäre FP zu
    deklarieren, damit man dann davon booten kann?
  • Eine andere Alternative wäre auch noch das Booten von einer jeweils
    dem System angepaßten CD (analog zur guten alten Bootdiskette).
    Wer hat hier Erfahrungen und kann Hinweise geben?
    Im Voraus schon mal herzlichen Dank. C.

Moien

Die Benutzung verschiedenster Bootmanager hat mich dabei nicht
so recht befriedigt - sie belasten meist stark das System und
führen zu Instabilitäten.

Naja, hängt doch stark vom Manager ab. Ich kann grub nur empfehlen, fährt windows XP, win98SE und Linux bei mir sauber hoch.

  • Was ist eine Wechselrahmenfestplatte, wo gibt es sie, was
    kostet sie?

Das sind Rahmen, so gross wie ein CD/DVD-LW. Eingebaut sind standart Festplatten oder Notebookplatten. Man kann die Platte bei abgeschaltetem Rechner rausziehen und eine andere einbauen. Ganz ohne Schrauben und Kabelumstecken. Ansehen kann sich das Zeug z.B. bei alternate (http://www.alternate.de => Hardware => Festplatten => Wechselrahmen). Kosten: ± 20 Euro pro Platte.

  • Ist es überhaupt möglich, ein solches Gerät als primäre FP
    zu
    deklarieren, damit man dann davon booten kann?

Klar. Die Rahmen werden an den normalen Controller angeschlossen. Der Rechner weiss gar nicht dass da eine Wechselplatte dran hängt (Das BIOS sollte man auf Auto stellen…)

  • Eine andere Alternative wäre auch noch das Booten von einer
    jeweils
    dem System angepaßten CD (analog zur guten alten
    Bootdiskette).

Geht auch, ist bei windows aber nicht sonderlich stabil.

cu

Klar. Die Rahmen werden an den normalen Controller
angeschlossen. Der Rechner weiss gar nicht dass da eine
Wechselplatte dran hängt (Das BIOS sollte man auf Auto
stellen…)

Hallo,

zusätzliche Warnung (habe schon viele eingesetzt, mit Erfolg):

Es gibt zahllose Modelle, die aber bez. Mechanik und Steckerbelegung NICHT austauschbar sind. Meistens kriegt man auch später kein passendes Modul mehr. Man muss sich daher gleich soviele gleiche Rahmen kaufen wie man Betriebssysteme hat oder noch einen oder zwei mehr.

Gruss Reinhard

Kompatibilität deluxe

Es gibt zahllose Modelle, die aber bez. Mechanik und
Steckerbelegung NICHT austauschbar sind. Meistens kriegt man
auch später kein passendes Modul mehr.

Der Luxus-Weg dafür wäre natürlich, externe S-ATA Platten zu verwenden oder einfach eine normale Platte an einem gut zugänglichen Ort zu betreiben. Die Kabel reichen mit 1m für einen „quasistationären“ Einsatz durchaus, Kompatibilität ist kein Thema, und von der Geschwindigkeit her hat man keine Probleme. PATA in Wechselrahmen ist immer (zumindest theoretisch) ein wenig heikel, weil moderne Standards schon dicht am technisch machbaren arbeiten ohne dass noch ein zusätzlicher Steckverbinder im Kabel ist.

Man könnte z.B. auch einen SATA-Controller mit externem Anschluss einbauen, alle Platten im Rechner verschrauben und einfach die Kabel hinten rausführen. je nach Bedarf steckt man dann die benötigte Platte an den Controller. Dann muss man sich nur noch darum kümmern, dass der Rechner auch von dieser Platte bootet.