Danke für die Antwort
ja hab schon mal geschaut die sind mir aber zu teuer. Einer mit 600W kostet so um die 200-300€ deshalb wollte nur mal fragen ob erden was bringt.
Eine Autobatterie
Einen Spannungswandler (30 €, 300W-900W)
Einen Verstärker (zieht bei voller Power 200W)
Wenn alles angeschlossen ist und ich den Verstärker anschalte
summt es In der Verstärkerelektronik und Am Lautsprecher
Frage : Behebt sich das Problem, wenn ich den
Wechselrichter erde??
Mit dem Akku hast Du ein erdfreies System. Das Bezugspotential ist dabei nicht das Erdpotential, sondern wie beim Auto der Minus-Anschluss der Batterie, als „Masse“ bezeichnet. Es würde sich nichts ändern, nähme man den +Anschluß der Batterie als Bezugspotential und Masse.
Dein Problem wird der Spannungswandler sein. Die Ursache ist am niedrigen Preis erkennbar. Dafür bekommst Du einen Spannungswandler, der zwar 50 Hz liefert, aber eben nicht als Sinusschwingung, sondern irgend etwas Zerhacktes mit einer Grundschwingung und jeder Menge Oberwellen (ganzzahlige Vielfache der Grundschwingung). Damit kann man ohne besondere schaltungstechnische Maßnahmen keinen handelsüblichen Verstärker versorgen. Wenn Du Pech hast, nimmt der Verstärker durch die ungeeignete Stromversorgung Schaden.
Man kann zwar für Audio-Anlagen eine Stromversorgung bauen, die mit jedem Dreck zurecht kommt, den man ihr zumutet. Der Aufwand wäre aber deutlich kostspieliger als ein fertig gekaufter Wandler mit Sinusausgang. Darauf wird es für Dich hinauslaufen.
Verwende doch einen Verstärker aus dem Autobereich mit 12 V Versorgung. Den kann man doch für eine einmalige Aktion auch einfach aus dem Auto ausbauen oder bei Bekannten ausleihen.
Die vorh. Lautsprecher des Netz-Verstärkers kann man bestimmt auch am Autoverstärker betreiben.
Da wird dann nichts brummen und die Batterie hält länger durch.
Zum Thema „Erden“ hast Du je schon gehört,es bringt nichts,weil die Störungen über die Netzleitung zum Verstärker gelangen.
Das ist keine „Brummstörung“ durch fehlende Abschirmung oder Masseverbindung.
Reicht ein Quasisinuswechselrichter statt des billigen
Inverters?
Weiß ich nicht. Um das zu beurteilen, brauche ich Daten zur Qualität der Ausgangsspannung oder müsste die Ausgangsspannung unter Last mit dem Oszillographen oder Spektrumanalyzer begucken.
Für besser halte ich aber den Rat in einer der Antworten, auf Netzspannung zu verzichten und einen Verstärker aus dem Kfz-Bereich zu benutzen. Dort sind ebenfalls Wandler eingebaut, weil sonst die Ausgangsleistung bei 12 V und z. B. 4 Ohm Lautsprecherimpedanz etwas dürftig wäre, aber es sind DC/DC-Wandler, deren Ausgangsspannung nur hochfrequente Spikes enthalten kann, die zu keiner hörbaren Störung im Verstärker führen (weil die Störfrequenzen ein paar Zehnerpotenzen oberhalb des Hörbereichs liegen).
Das Problem:
Wenn alles angeschlossen ist und ich den Verstärker anschalte
summt es:
Zuerst stellt sich die Frage wie die Störung in den Verstärker kommt. Da gibt es 2 Möglichkeiten:
über die Stromversorgung
über die Luft
Zuerst einmal sollten die Anschlüsse zwischen Akku und Wandler mit möglichst kurzen und dicken Drähten ausgeführt werden.
Dann sollte der Wandler räumlich weit weg vom Verstärker und dessen Verkabelung platziert werden.
Auch wenn elektrisch alles richtig verkabelt ist, kann man beim räumlichen Aufbau noch einiges falsch machen.
Möglicherweise kann man noch ein Netzfilter zwischen Wandler und Verstärker schalten.