Wechselspannung per MOSFET herunterstellen

Liebe Elektronikexperten,

ich möchte eine Wechselspannung 15V~ von der Sekundärseite eines Trafo kommend, per Poti einstellbar auf den Bereich 6 - 9 V~ ( bei max 1A) stellen können.
Versuchsaufbauten mit Vorwiderständen zeigten grob einen Widerstandsbereich von 25 - 50 Ohm als grobe Näherung. Nun habe ich versucht, mit einem BUZ 20, einem 1M Poti und einer Diode das Problem lösen zu können, aber am Ausgang ließ sich die Spannung nicht verringern. Zum Stellen des Gate hätte ich noch eine externe Gleichspannung von bis zu + 12V zur Verfügung, aber eigentlich wollte ich die Gatespannung mit aus den 15V~ gewinnen als autarke Lösung. Bisweilen habe ich auch schon an einen Thyristor gedacht , aber der Ausgang soll eine saubere Sinusschwingung sein, genau so wie der Eingang.
Funktioniert der Weg über den MOSFET ?

Gruß Lutz

Hallo Lutz,

so einfach nicht: die Trafowicklung ist nicht eine Spannungsquelle mit Ohmschem Widerstand, sondern hat eben auch eine Induktivität; und der MOSFET geht nur dann annähernd als Widerstand durch, wenn die Gatespannung konstant ist - das solltest du als erstes sicherstellen und dann sehen, was rauskommt. Ich weiss ja nicht, was du genau unter sauberer Sinus verstehst (Klirrgrad [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo,

mit einem fet hab ich keine idee dein problem zu lösen. da du positive und negative halbwellen steuern musst, kann ich mir auch nicht vorstellen, daß das mit nur einem fet überhaupt klappt.

anderer lösungsansatz:
mittels 2 dioden die halbwellen gleichrichten und mit elkos sieben.
mit dieser positiven und negativen versorgungsspannung speist du einen nf-verstärker (zb tda 2040). das wechelspannungssignal führst du über ein poti an den verstärkereingang (möglichst auf den nichtinvertierenden)

gruss wgn

Hallo wgn,

mit einem fet hab ich keine idee dein problem zu lösen. da du
positive und negative halbwellen steuern musst, kann ich mir
auch nicht vorstellen, daß das mit nur einem fet überhaupt
klappt.

Eigentlich kein Problem:
Du nimmst einen Brückengleichrichter. Die beiden Wechstelstrom-Anschlüsse schaltest du in Serie zur Last. Zwischen dem + und - Anschluss hast du nun ein pulsierende Gleichspannung und kannst da den FET anschliessen. Der Nachteil liegt darin, dass du für die Ansteuerung des FET eine zusätzliche, potentialfreie Spannungsquelle benötigst.

Man kann auch 2 FETs entgegengesetzt in Serie schalten und für die entsprechende Halbwelle den jeweils anderen FET mit einer Diode überbrücken.

MfG Peter(TOO)

Hallo Lutz,

so einfach nicht: die Trafowicklung ist nicht eine
Spannungsquelle mit Ohmschem Widerstand, sondern hat eben auch
eine Induktivität; und der MOSFET geht nur dann annähernd als
Widerstand durch, wenn die Gatespannung konstant ist - das
solltest du als erstes sicherstellen und dann sehen, was
rauskommt. Ich weiss ja nicht, was du genau unter sauberer
Sinus verstehst (Klirrgrad

Wenn das gehen würde, mache ich schon einmal mein 20W-Kölbchen heiß :wink:

PS: 2. Potentialfreie Spannungsquelle ist kein Problem.
Aber nach einem Brückengleichrichter machen’s dann wohl auch 2 Leistungsbipolare ?
Gruß Lutz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Lutz,

Wenn das gehen würde, mache ich schon einmal mein 20W-Kölbchen
heiß :wink:

PS: 2. Potentialfreie Spannungsquelle ist kein Problem.

Aber nach einem Brückengleichrichter machen’s dann wohl auch 2
Leistungsbipolare ?

Wenn ich mich richtig besinne, war^da doch die Forderung, dass der Sinus erhalten bleiben soll ???

Ein FET zusammen mit zwei Widerständen verhält sich fast wie ein Widerstand.

Ein Bipolarer ist ein Stromverstärker. Also dein Laststrom wird wie ein geköpfter Sinus ausehen und die Spannung bekommt eine „Hut“ mit dem Eingangsspannungsverlauf …

MfG Peter(TOO)

Hallo,

eine völlig andere, elegante Variante wäre eine NF-Endstufe.

Das geht bei der Leistung auch mit einem Power-OPV
bzw. integrierten NF-Verstärker-IC.

Aus den 15V machst Du pos. und neg. Gleichspannung,
die Du als Betriebsspannung verwendest.

An den Eingang legst Du die Wechselspannung über einen
Spannungsteiler (Poti), die Du von der Trafowicklung
abnimmst.

Gruß Uwi

ich möchte eine Wechselspannung 15V~ von der Sekundärseite
eines Trafo kommend, per Poti einstellbar auf den Bereich 6 -
9 V~ ( bei max 1A) stellen können.
Versuchsaufbauten mit Vorwiderständen zeigten grob einen
Widerstandsbereich von 25 - 50 Ohm als grobe Näherung. Nun
habe ich versucht, mit einem BUZ 20, einem 1M Poti und einer
Diode das Problem lösen zu können, aber am Ausgang ließ sich
die Spannung nicht verringern. Zum Stellen des Gate hätte ich
noch eine externe Gleichspannung von bis zu + 12V zur
Verfügung, aber eigentlich wollte ich die Gatespannung mit aus
den 15V~ gewinnen als autarke Lösung. Bisweilen habe ich auch
schon an einen Thyristor gedacht , aber der Ausgang soll eine
saubere Sinusschwingung sein, genau so wie der Eingang.
Funktioniert der Weg über den MOSFET ?

Gruß Lutz

Hallo Lutz,

was spricht dagegen, einfach einen Trafo zu berechnen, der 15 Volt in deine Spannung umsetzt? Ein Trafo, Kupferdraht und gut ist, entsprechende Abgriffe eingeplant! Abgesehen vom Wirkungsgrad, eine gute Lösung.

Und es gibt Stelltrafos für so einen Fall, vorzugsweise Sparstelltrafos.

Gruß
André