Hallo Experten, meine Anliegen in diesem Artikel die Phasenverschiebung .
Meine Frage ist, weshalb muss auf die Phasenverschiebung in einem Wecheselstromkreis geachtet werden? Verstehe desweiteren nicht, wie ein Winkel anzustreben ist und wie das technisch verwirklicht werden kann.
Ich will die Phasenverschiebung bestimmen, die ein Kondensator und eine Spule mit und ohne Eisenkern hervorrufen, nur leider fehlt mir das Verständniss.
Wie kann ich die Phasenverschiebung berechnen, außer über die Formel: Wirkstrom I = Effektiv Strom multipliziert mit Cosinus phi und dies halt umstellen?
Ich weiß, dass ich mit dem Wirkstrom und dem Effektivstrom und mit Hilfe des Cosinus die Phasenverschiebung berechnen kann.
Wie schalte ich einen Kondensator zu einer Spule um die Phasenverschiebung zu kompensieren, also auszugleichen. Muss ich hierbei den Cosinus phi zwischen 0,85 und 0,98 bringen? Aber wie sollte dies Bautechnisch gelingen?
ich hoffe auf Hilfe und Tipps.
mfg christian
Hallo Christian!
Eine andere Alternative zur Berechnung der Phasenverschiebung sind komplexe Zeigerdiagramme. Die sind dafür bestens geeignet. Für den Kondi gilt der Widerstand 1/(jwC) und für die Spule jwL. Auf der x-Achse Realteil und y-Achse imaginärteil aufzeichnen und phi berechnen. damit kannst dann auch deine Spule (oder Kondensator) so dimensionieren, dass eine Phasenverschiebung von Null rauskommt.
Mit und ohne Kern ist physikalisch nicht so leicht auszurechnen, da man hierbei magnetische Felder in Materie berücksichtigen muss. Deshalb ist es wahrscheinlich einfacher, L mit Kern zu messen und dann halt diesen Wert als neues L zu nehmen
MOD: Überflüssiges Komplettzitat entfernt.
Nabend!
Also ich kann dir wie mein Vorredner auch nur empfehlen, dich mit Zeigerdiagrammen vertraut zu machen. Da sind dann alle Phasenverschiebungen auf einen Blick erkennbar.
Wie schalte ich einen Kondensator zu einer Spule um die
Phasenverschiebung zu kompensieren, also auszugleichen.
Um die Phasenverschiebung zu kompensieren ist es egal, ob du den Kondensator in Reihe oder parallel zur Induktivität schaltest. Bei der Reihenschaltung kompensierst du über die Spannung und bei der Parallelschaltung über den Strom.
Beim Kondensator eilt der Strom 90° gegenüber der Spannung vor, bei der Spule um 90° nach. Daher müssen die Spannungs- bzw. Stromwerte der beiden Bauteile gleich sein um sich zu kompensieren, d.h. sie müssen den gleichen Blindwiderstand haben.
MfG
Arne
Hallo Christian,
man kann es sich auch ohne höhere Mathematik begreiflich machen:
Bei Gleichstrom fließt der Strom im Verbraucher von + nach -.
Wenn der Strom umgekehrt fließt, wird Energie an die Stromquelle zurück geliefert.
Genau so ist es bei Wechselstrom mit Spule und Kondensator: Dadurch, dass der Strom früher da ist als die Spannung beim Kondensator
und später bei der Spule, gibt es in der Periode Zeiten, wo die Spule oder der Kondensator als Generator wirken und Energie ins Netz zurückliefern.
Gut erkärt ist das meist in den Fachbüchern für Elektriker. Bitte schau Dir die Schwingungsbilder an und die Pfeile dazu, dann kannst Du mit Pythagoras alles ausrechnen, auch ohne die ‚Komplexe Wechselstromrechnung‘ (an der ohnehin auch viele Ingenieure scheitern).
Grüße aus München, Hypatia
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Phasenverschiebung, dem Kondensator und einer Spule? (Gleichung und Zeigerdiagramm)
Meine Frage ist, weshalb muss auf die Phasenverschiebung in einem Wecheselstromkreis geachtet werden? Verstehe desweiteren nicht, wie ein Winkel anzustreben ist und wie das technisch verwirklicht werden kann.