Ich interessiere mich für eine Immobilie, bei der im Exposé unter Sonstiges dieser Satz steht, den ich nicht verstehe.
Und zwar steht da:
„Sonstiges:
Das Grundstück ist rechtlich nach WEG geteilt. Da sich
insgesamt nur 3 Häuser auf dem Grundstück befinden,
findet man faktisch um eine Realteilung vor.“
das heißt, dass es sich zwar um einzelne Häuser handelt, rechtlich die Geschichte aber vergleichbar mit Eigentumswohnungen ist, und man sich daher sehr die Dinge ansehen sollte, die der Eigentümergemeinschaft obliegen, und wie diese aussieht, was die an Instandhaltungsrücklage hat, …
Gruß vom Wiz, der da eher vorsichtig bis zurückhaltend sein würde.
Ohhh - wie zurückhaltend formuliert!
WEG ist in meinen Augen gleichbedeutend mit ‚nicht Herr im eigenen Haus sein‘ und daher die denkbar schlechteste Variante bei Reihenhäusern.
Aber das ist meine persönliche Meinung: ich würde die Finger davon lassen.
Gruß florestino
ich gebe Dir natürlich insoweit recht, als ich mich im Zweifel auch immer gegen so eine Geschichte entscheiden würde, wenn ich eine Alternative hätte.
Man muss aber fairerweise sagen, dass solche WEG-Wohnsiedlungen/Reihenhäuser sehr unterschiedlich rechtlich aussehen können. Der Makler wird natürlich immer behaupten, dass im konkreten Fall eigentlich kein Unterschied zu einer normalen Haussituation bestehen würde, glauben täte ich nur dem, was ich selbst hierzu in Erfahrung bringen kann.
Es gibt tatsächlich solche Modelle die kaum WEG-Anteil haben, oder der WEG-Anteil ist zwar höher, aber sinnvoll und gut geregelt. Dann spricht da nicht unbedingt was gegen, und man kann sogar Geld sparen, wenn man z.B. Skaleneffekte bei größeren Heizungsanlagen nutzen kann. Und dann gibt es natürlich auf der anderen Seite die nebeneinander gestellten Eigentumswohnungen, die sich in nichts von dem unterscheiden, was man auch in vertikaler Anordnung in einem Haus an Nachteilen hätte.