Wehrdienstverweigerung

tachauch,
immer mal wieder wie n Fragezeichen rumstehe mit folgendem Problem:
Sohn hat vor ca. 3 Monaten den Wehrdienst verweigert und brauch die Bestätigung dafür, weil ihm eine Zivi-Stelle offeriert wurde. Nun ruft er das zuständige Kreiswehrersatzamt in Dortmund an und wird mit dem Spruch, „Ihr Vorgang wird noch bearbeitet“ (auf den St.-Nimmerleins-tag) vertröstet.
Hat wer ne Idee, wie man dem Verein Beine machen kann, oder dauerts immer soooooo lang???
Kenn mich nicht aus, verweiger eher selten :wink:
Gruss
Michael

Hallo.

Sohn hat vor ca. 3 Monaten den Wehrdienst verweigert und
brauch die Bestätigung dafür, weil ihm eine Zivi-Stelle
offeriert wurde. Nun ruft er das zuständige Kreiswehrersatzamt
in Dortmund an und wird mit dem Spruch, „Ihr Vorgang wird noch
bearbeitet“ (auf den St.-Nimmerleins-tag) vertröstet.
Hat wer ne Idee, wie man dem Verein Beine machen kann, oder
dauerts immer soooooo lang???

Die Zeit kommt hoch. Jetzt weiss man warum ein Verweigerungsschreiben ordentlich formuliert sein sollte. Und zu einem zeitlich günstigen Moment erfolgen sollte…
Und das beständige Anrufen kann u.U. Wunder wirken. Bei der Zivistelle braucht er übrigens den Musterungsbefund und den Nachweis von wg. Anerkennung. Sonst geht gar nichts…
Und den Eingang der Verweigerung hat er doch hoffentlich dokumentiert bekommen …?

HTH
mfg M.L.

Hallo Miachael,
deiner Schilderung entnehme ich, dass dein Sohn bisher nur den Antrag gestellt hat, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden und noch kein anerkannter Kriegsdienstverweigerer ist!
Für die Entscheidung über den Antrag ist konsequenter Weise nicht das Kreiswehrersatzamt sondern das Amt für Zivildienst. Dementsprechend ist das Anrufen im KWEA allerhöchstend nervig (für beide Seiten) als in irgendeiner Form beschleunigend.
Dementsprechend: Abwarten. Und den Junior mal fragen, warum ihm das mit der Verweigerung nicht schon früher eingefallen ist.

Ein interessanter Artikel zu diesem Thema findet man hier:
[http://www.zivildienst.de/cln_028/lang_de/nn_152540/…](http://www.zivildienst.de/cln_028/lang_de/nn_152540/Content/de/Home/Content/Wann verweigern.html nnn=true)

Gruß Andreas

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danke, Dein link-verweis hat mir weitergeholfen.:smile:
merke nun, dass der Filius mal wieder „nur“ auf Zeit spielt.
Bis die Tage
Michael

danke, Dein link-verweis hat mir weitergeholfen.:smile:
merke nun, dass der Filius mal wieder „nur“ auf Zeit spielt.
Bis die Tage
Michael

Ein freundliches Fax, aus dem erkannbar ist, dass er wirklich dienstwillig ist, wrkt vermutlich recht gut.

Faxe wirken immer dringlich und werden oft auch vom Vorgesetzten des Sachbearbeiters gelesen. :wink:

Gruß JoKu

Hi,

2 Dinge aus der Vergangenheit:
1.
1996 hatte ich etwas Pech, weil ich dem KWEA nicht mitgeteit hatte, daß ich gegen den Musterungsbescheid keine Rechtsmittel einlege (ich mußte noch zu ner Zusatzuntersuchung in ein BW-KH). Somit lag die Akte (inclusive vollständigem Antrag) 14 Tage beim KWEA rum, bis der Bescheid rechtskräftig wurde. Erst anschließend wurde der gesamte Antragswust an das Zivildienstamt nach Köln geschickt. Da ich da nahezu jeden Tag angerufen hatte (schon vor Posteingang), und mitgeteilt habe, daß ich eine Stelle in Aussicht habe, lief das im beschleunigten Verfahren, von Eingang bis Ausfertigung der Anerkennung vergingen nur 10 Tage. So schnell ging das…

  1. Ein Kumpel erzählte, daß mit ihm ein Kriegsdienstverweigerer in Warteposition auf seine Anerkennung einberufen wurde. Der mußte alles mitmachen, aber es wurde akzeptiert, daß er keine Waffen und Munition schleppen brauchte. (bei allen Märschen war er damit etwas leichter bepackt) Irgendwann kam seine Anerkennung, und dann war er weg.
    (Ob seine Dienstzeit bei der Zivi-Zeit angerechnet wurde, weiß ich nicht)

Gruß

Winni

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Ist ok joku…ließ meinen (sehr sehr kurzen und verständlichen!) Beitrag noch mal durch. Wer lesen kann ist nämlich klar im Vorteil.
Aber wenn du deine Brötchen bei Obi kaufst kann es natürlich sein, dass du deinen Beitrag wirklich ernst meinst ;o)

Gruß Andreas

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