Bezugnehmend auf Anfrage von Nescio über Panzersperren weiter unten.
Weiss jemand, wo man sich einen Überblick über die Systematik und
Gesamtheit dieser Anlagen verschaffen kann ? (Buch oder Netzseite
Vermutlich wird man da nichts genaues finden, Geheimhaltung war bei uns auch über unwichtige Sachen, lange Zeit oberste Pflicht.
Der „kalte Krieg“ hat auch mitgeholfen diese Panzersperren und Festungen weiterhin viele Jahre zu behüten.
Das festangestellte „Festungswacht- Korps“ musste ja auch irgendwie beschäftigt werden.
Noch in den 70igern Jahren wurden alle neuen Brücken noch mit Sprengkammern in den Pfeilern ausgerüstet und übungsmässig mit „Manipuliersprengstoff“ geladen.
Einen Vergleich sehe ich im Pflegen von alten Obstsorten wie „Schagg-Lebel“ oder Danziger Kant etc, …man will nicht wahrnehmen, dass es Besseres gibt.
Das älteste Relikt der CH-Armee sehe ich im ausserdienstlichen Schiesswesen.
Schussdistanz 300 m !
Zu Napoleonszeiten, oder früher war das vermutlich die beste Schussdistanz bei offener Kriegsführung.
Der Einsatz von Artillerie verdrängte schon im ersten WK solche Kampfdistanzen d.h. für Schnellfeuerwaffen ist über 25 m …
Erstaunlich ist, der ganze Westen inkl. CH hat nichts gelernt aus dem Vietnamkrieg, man produziert und kauft weiterhin teure Ueberschall-Jagdflugzeuge und Panzer.
Mit einfachen Boden-Luftraketen und Panzerabwehr-Raketen kann man halt keine grosse Schau aufziehen.
Das wirksamste Transportmittel „Fahrrad“ (Vietnamkrieg) haben wir in der CH-Armee abgeschafft.
Seit einigen Jahren kann man ausgediente Bunker, zum einlagern von Wintergemüse, kaufen.„grins“
Ja die Zeiten sind längst vorbei, wo man hoch zu Ross oder als Militärpilot imponieren konnte.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.