Weibliche a´s und männliche o´s

In so vielen Sprachen, die ich kenne, stehen a´s für weibliche artikel, namen und o´s für männliche.
Es fällt mir spontan nur ein einziger Männername ein, der mit a endet, nämlich Ortega.
Frauennamen mit o am Schluß Hmmm ?
(Lilo is ja ne kurzform, das gilt nicht)

Warum ist das so?
Hat das psychoanalytische Gründe, weil man beim a den Mund so weit öffnen (nach innen lassen) und beim o die lippen exponiert zuspitzt (nach vorn dringen)???

Was habt ihr für spielerische Erklärungen ?

In so vielen Sprachen, die ich kenne,
stehen a´s für weibliche artikel, namen
und o´s für männliche.
Es fällt mir spontan nur ein einziger
Männername ein, der mit a endet, nämlich
Ortega.
Frauennamen mit o am Schluß Hmmm ?
(Lilo is ja ne kurzform, das gilt nicht)

Hallo!
Hier ein paar Ausnahmen:
Männlich: Akira (japanisch), Andrea (ital.)
Weiblich: Masako, Chieko (japanisch), Mino (persisch)
Beste Grüße
Bernhard

Alles eine Frage der Sprache, bzw. Sprachfamilie. japanische und chinesische Frauennamen enden sehr oft mit „o“, mir fällt keiner mit „a“ ein. Dort ist es also genau umgekehrt.

Italienische und spanische Männernamen enden auch öfter mit „a“, wie unten schon erwähnt. Bei den englischen Namen gibt es viele „Y“ Endungen bei Männern wie Frauen. (Gary, Lucy etc.)

Gruß, Nike

Viele russische Männernamen enden auf -a.
Beispiel: Kolja, Nikita etc.

Viele japanische Frauennamen enden auf -ko.
Beispiel: Michiko, Yukiko
Das Suffix -ko bedeutet „Kind“.

Die Geschlechtertrennung mit O und A ist eher im romanischen Sprachraum zu finden.

das entstammt wohl eher den romanischen Sprachen, echt deutsche Vornamen enden selten auf Vokale, da läßt sich das nicht bestätigen.
Noch zwei Gegenbeispiele aus dem Schwedischen:
Bo und Barbro sind weibliche Vornamen.

Rainer

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Viele russische Männernamen enden auf -a.
Beispiel: Kolja, Nikita etc.

Nein - russische Männernamen auf -a gibt es eigentlich nicht (Nikita ist die einzige Ausnahme, die ich mir denken kann…). Alle anderen wie Kolja (Nikolai) Tolja (Anatoli) oder Sascha (Alexander) etc. sind Kurz-/Koseformen und (die enden dann immer auf a).
Im russischen ist -a definitiv die weibliche Endung, die sogar an den Familiennamen angehangen wird (Raissa Gorbatschowa etc).

Gruss
Dirk

das entstammt wohl eher den romanischen
Sprachen, echt deutsche Vornamen enden
selten auf Vokale, da läßt sich das nicht
bestätigen.

In Friesland endet so ziemlich jeder Männername auf „o“: Enno, Menno, Okko, Heino…

Reinhard

In Friesland endet so ziemlich jeder
Männername auf „o“: Enno, Menno, Okko,
Heino…

Reinhard

Aber wie immer die Ausnahmen
Ocke (oder Okke), Eike

Gandalf
deraberausdemrheinlandkommt