angenommen ein mensch fällt von einer gewissen höhe mit einem schweren gegestand in der hand herunter. seine geschwindigkeit ist dann v = g*t, d.h. er fällt unabhängig seiner masse gleich schnell.
um die aufprallgeschwindigkeit zu verringern, kann er jedoch den schweren gegenstand nach unten werfen, dadurch wir gemäss actio=reactio vom schweren gegestand ein impuls mit entgegengesetzen vorzeichen übertragen, was seine geschwindigkeit verringert. wann sollte dieser „abwurf“ denn geschehen?
natürlich so spät wie möglich, also am besten dicht über dem Boden. Nachdem er den schweren Gegenstand weggeworfen hat, wird der arme Kerl ja wieder schneller.
Einspruch: wenn er spät abwirft, ist er dafür vorher schneller geworden, jedenfalls wenn der Luftwiderstand keine Rolle spielt - das gleicht sich genau aus. Es ist der gemeinsame Schwerpunkt, der gleichmässig beschleunigt wird, unabhängig davon, wann sich die beiden Massen trennen.
Beim bekannten Mondlandungsspiel ist das um einiges komplizierter, weil der Raketenantrieb nicht nach unten gerichtet ist, sondern in Flugrichtung und erstmal die Umlaufgeschwindigkeit verringert.
Einspruch: wenn er spät abwirft, ist er dafür vorher schneller
geworden, jedenfalls wenn der Luftwiderstand keine Rolle
spielt - das gleicht sich genau aus. Es ist der gemeinsame
Schwerpunkt, der gleichmässig beschleunigt wird, unabhängig
davon, wann sich die beiden Massen trennen.
es kommt darauf an. Unmittelbar über dem Boden (1 m Höhe) hat der Mann, wenn er bis dahin nichts nach unten geworfen hat, eine bestimmte Fallgeschwindigkeit vZero erreicht. Jetzt hängt es davon ab, ob er körperlich in der Lage ist, in der noch verbleibenden kurzen Zeit bis zum Aufschlag den Gegenstand nerven- und muskelstark (oder via Kanone + Treibladung) auf die Geschwindigkeit
u = (M/m + 1) vZero
(M := Masse des Manns, m := Masse des Gegenstands) Richtung Boden zu beschleunigen. Schafft er das, ist die optimale Strategie für ihn, sich genau dementsprechend zu verhalten: Warten bis er dicht über dem Boden ist und dann den Gegenstand mit dem obigen u nach unten schleudern, denn dadurch bremst er sich selbst nach dem Impulssatz auf Null ab und der Lohn seiner Anstrengung wird eine denkbar weiche Landung sein (im Aufschlagkrater des Gegenstands).
Verfügt er über diese herkulischen Kräfte nicht, sondern schafft beim Nach-Unten-Schleudern nur ein u’
Nunja, bei solchen Fragen kann man sich ja wunderbar blamieren.
Angenommen, Mensch und Gegenstand sind jeweils gleich schwer, und der
Mensch kann den Gegenstand auf irgendeine Art und Weise mit 14.1 m/s realtiv zur Vorrichtung „abfeuern“.
Mensch steht oben am 10m-Sprungturm, springt nach vorne und zündet
genau in diesem Moment seine Vorrichtung. Er fliegt 10 m nach oben,
dann runter. Irgendwie kontraproduktiv.
Szenario 2 : Er zündet seine
Vorrichtung genau über dem Boden. Ihm passiert nix (mal abgesehen davon
dass seine Vorrichtung die selbe Verzögerung ausübt wie der Fall auf
den Boden).
Dazwischen gibt es den Punkt, bei dem der Mensch wieder auf 10 Meter
hochbefördert wird, so dass die Wirkung dieselbe wäre wie ohne
Vorrichtung. Nämlich ab 2.5 Meter Falltiefe . Darunter nutzt es,
darüber schadet es .
Gruss
Nein, meiner Meinung nach…
Ganz einfach: Wenn der Mensch oben auf dem Sprungturm steht, so wird
er durch den Abschuss 10 Meter nach oben geschleudert und dann 20
Meter nach unten …