Wieso wird das Weihnachtsgeld (eigentlich 13. Gehalt,
also entspricht in meinem Fall das Weihnachtsgeld einem
Monatsgehalt) so dermassen hoch besteuert (58 %)?
Allein an Lohnsteuer wird da schon 1/3 abgezogen.
Der Steuerabzug im November (vom Weihnachtsgeld) ist sicherlich ärgerlich, allerdings gleicht sich das wieder aus.
Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer (Lohnsteuer nur eine besondere Erhebungsform), d.h. du zahlst auf dein gesamtes Jahresgehalt den darauf entfallenden Satz.
Daher gibt es in der Abrechnung für Dezember eine Position Lohnsteuerausgleich (oder so ähnlich).
Je nachdem wie intelligent die Software deines Arbeitgebers ist, zieht sie dir schon von Januar bis Oktober anteilig Lohnsteuer für dein Weihnachtsgeld ab.
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Je nachdem wie intelligent die Software deines Arbeitgebers
ist, zieht sie dir schon von Januar bis Oktober anteilig
Lohnsteuer für dein Weihnachtsgeld ab.
Da hätte ich aber was dagegen. Wäre ja ein kostenloses Darlehen für Vater Staat ! Und was mache ich, wenn ich das Unternehmen vor Auszahlung des Weihnachtsgelds verlasse (z.B. in Juni ?).
Nein, da sehe ich lieber hohe Abzüge im November-Gehalt.
Da hätte ich aber was dagegen. Wäre ja ein kostenloses
Darlehen für Vater Staat !
Das ist die Lohnsteuer sowieso. Wie gesagt, nur eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Und die ist eine Jahressteuer. Übrigens sind die Einkommensteuervorauszahlungen auch „kostenlose Darlehen“.
Und was mache ich, wenn ich dasUnternehmen vor Auszahlung des Weihnachtsgelds verlasse (z.B.
in Juni ?).
Dann nimmst du deine Lohnsteuerkarte vom alten Arbeitgeber mit. Da sollte dann alles drauf stehen.
Je nachdem wie intelligent die Software deines Arbeitgebers
ist, zieht sie dir schon von Januar bis Oktober anteilig
Lohnsteuer für dein Weihnachtsgeld ab.
Davon habe ich aber noch nie gehört.
Glaube auch nicht, daß es sowas wirklich gibt…
Seine monatliche Lohnsteuer kann man sich ja bis auf den Cent genau ausrechnen.
Da wäre ich aber sofort in der Personalabteilung, wenn da jemand von meinem Gehalt noch eine Weihnachtsgeld-Lohnsteuer-Vorauszahlung (*g*) tätigt…
Im übrigen sähe ich in der Konstruktion auch keinen Sinn - außer daß man dann im November/Dezember dann wirklich ca. sein doppeltes Nettogehalt ausgezahlt bekommt - und konjunkturfördernd in Weihnachtsgeschenke umsetzen kann.