Hallo Jenny,
danke für deine Antwort.
Also er wurde erst letztes Jahr von einem Gärtner geschnitten.
Der war beim Nachbarn und war so nett ihn echt radikal zurück
zu schneiden.
Der so danach so schlimm aus, aber es hat ihm gut getan.
Du weißt doch, was kommerzielle Weinbauern mit ihren Rebstöcken tun? Da überleben nur Stummel und während des Jahres wird noch einmal kräftig Ranken und Trauben herausgeschnitten. Die wissen, warum sie das tun
Es wird schon sehr heiß unter dem Dach, aber ich denke der
kennt das sich schon. Das Dach steht da schon seit Jahren.
Ich hatte gestern mal ne halbe Std den Gartenschlau hingelegt.
Vielleicht muss ich das einfach jeden Tag machen?
mit Vermutungen, relativ angenommenen Temperaturen und Gewohnheiten des Weinstock, die er kennt, kommst Du nicht weiter.
Weinbauern gießen ihren Wein normalerweise nie; sie vertrauen darauf, dass der Rebstock seine Wurzeln bis ins Grundwasser schiebt.
Es ist die Frage, wie die Drainage, die Euer Haus hoffentlich hat, das zulässt oder verhindert.
Und beim Wässern ist leider nicht die Methode die beste, mal für eine gewisse Zeit den Schlauch laufen zu lassen.
Du solltest das kontrollieren … oder den Weinstock einfach überlassen, wie und ob er mit dem Standort klar kommt
Helfen kann natürlich Kompost oder sonstiger Dünger. Der aber bitte im Frühling, nach dem Schnitt
Ernten kann ich noch keine Trauben. Die sind noch ganz grün
und klein.,…oder sollten die schon dicke voll sein?
in den Mund stecken, durchbeißen, schmecken.
Nur das gibt Auskunft.
Oder später die Wespen.
Fliegen die erst mal ein, sind die Trauben reif
Jetzt zu ernten bedeutet für die überlebenden Trauben größere Beeren, mehr Süße.
Was Du heute herausnimmst, kannst Du trotzdem entsaften und einkochen.
Das Ergebnis nennt sich Verjus oder Agrest, wird seit der Antike wie und statt Essig in der Küche zum Würzen benützt und in Feinkostläden zu je 100ml in schicken Fläschchen teuer gehandelt.
viele Grüße
Geli