ich schreibe gerade eine Geschichte, in der ein Verdächtiger in einem Weinberg durch die Rebenreihen läuft.
Es ist Winter, alles voll Schnee.
Er läuft durch die … Rebenreihen.
Ich wüsste gern, wie man den Zustand der Weinstöcke nennt, wenn sie im Winter so angebunden sind. Also wenn der Winzer/Wengerter seine Arbeit gemacht hat.
Hallo Anita,
im Fachjargon spricht man von „Rebzeilen“. Der Rebschnitt wird als solcher,oder einfach als „Schneiden“ bezeichnet.Das Befestigen der sog. Bogreben bezeichnet man als „Binden“. Im Gesamten bezeichnet man die Arbeit als „Frühjahrsarbeit“. Aufgrund der gestiegenen Betriebsgrößen geht man heute direkt nach dem Laubfall zum Schneiden. Früher begann man damit gewöhnlich im Februar.Ich hoffe geholfen zu haben;bei weiteren Fragen- einfach noch mal mailen.
Gruß von der Mosel
Bernd Müller-Konzen
Hallo Anita,
in Winter, werden die Rebstöcke zurück geschnitten und in Frühling erst gebunden.
Mann bindet die Rute nicht im Winter, damit die Wundstelle(die Schnittstelle) nicht zu naha am Boden liegt und kaputt friert.
Das zurückschneiden der Rebe im Winter heißt eben Winterschnitt, das Binden der Rebe in Frühling nennt mann Biegen oder Fruchtrute herabbinden.