Weinimport

Hallo,

ein Bekannter will aus Frankreich Wein importieren und in Deutschland weiterverkaufen. Was ist alles zu beachten, wie sieht es mit Zöllen, Steuern aus? Rechtliches etc. ?

Die Sache ist halt die: mein Bekannter hat zwar die Idee und vielleicht auch das verkäuferisches Talent, aber am organisatorischen happerts ein wenig…

Ich wäre über viele wie auch immer geartete Antworten dankbar!

lg
Matze

Hi Matze,
so schwierig ist das nun auch nicht. ist dein Bekannter denn arbeitslos? Dann würde er übers Amt sich an einen Profi vermitteln lassen, desweiteren kann er auch über das Amt gefördert werden, entweder mit günstigen Sarterkrediten, oder eventuell sogar mit Subs.
Wie gesagt, sowas kann er alles auf dem A-Amt erfragen.
Soweit wie ich weiß kommen da keine seperaten Einfuhrzölle (bei auch nicht, schau mal rein: http://www.offertus.de) drauf, jedoch wie das hier nach dem Verkauf aussieht weiß ich nicht, da es ja Alkohol ist. Da kann er sich aber bei dem Finanzamt sachkundig machen.
Viele Grüße,
Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Matze,

mit dem Wein in Europa hat es etwas besonderes auf sich: Er ist in allen EU-Ländern verbrauchsteuerpflichtig, aber in einigen (z.B. Deutschland) mit einem Satz von 0%.

Das bedeutet: Unabhängig von allem, was zu einem Handel mit „Irgendwas“ gehört (in diesem Zusammenhang soweit alles klar oder Fragen?), muss der Import von Wein auch bei weggefallenen innereuropäischen Zollgrenzen bei der örtlich zuständigen Zollbehörde angemeldet werden.

Es ist eine ziemliche Zeit her, dass ich mich damit befasst habe, und nachlesen mag ich jetzt auch nicht. Hier bloß der Hinweis, dass das Anliegen beim örtlichen HZA vorgetragen werden sollte. Das Verfahren ist (auch wegen des Null-Steuersatzes) relativ einfach, aber mit gewissen Ritualen verbunden (Wareneingangsbuch, Nachweis des Verbleibes etc.).

Vorsicht! Mit Schaumwein siehts nochmal ganz anders aus…

Schöne Grüße

MM