Wer hat einen Hund und hat wirklich Erfahrung?
Das Problem ist, aber um eins gleich klar zu stellen, ein vierzehnjähriger Hund hat seine Altersprobleme.
Das wäre also geklärt.
Aber unser Bitte und Fragen sind, weil wir unserem Hund helfen und unterstützen wollen, was können wir tun.
Er ist dem Alter von der Mobilität richtig fit.
Erstes Problem, er verliert ein wenig die Orientierung, weil er schlecht hört und einen grellen Pfiff kann er nicht optimieren ( sehen tut er Spitze ), kann man ihn da unterstützen??
Das zweite Problem, seit ca 2 Wochen, lässt er den Kot, dicke feste Stücke morgens in der Wohnung fallen, obwohl er vorher, minimum 10 Min. im Garten war und von alleine zurückkam. Nachdem der Kot in der Wohnung ist, schämt er sich und weiß, dass er was falsch gemacht hat.
Wie können wir ihn unterstützen oder wieder abstellen.
Es ist schlimm, aber ich will einfach nicht Alles auf das Alter schieben.
Wer kann uns richtige Ratschläge geben.
Schon jetzt dankt Euch - Busky unser Hund
Hallo,
Erstes Problem, er verliert ein wenig die Orientierung, weil er schlecht hört und einen grellen Pfiff kann er nicht optimieren ( sehen tut er Spitze ), kann man ihn da unterstützen??
Was genau meinst du mit „optimieren“? Hört er ihn nicht oder kann er die Richtung nicht bestimmen, aus der er kommt? Wenn er sich suchend umsieht, solltet ihr euch durch Winken mit den Armen bemerkbar machen, da Hunde (auch mit guter Sehfähigkeit) unbewegte Objekte nicht gut erkennen können. Wenn ihr euch deutlich bewegt, kann der Hund sich orientieren, wo ihr seid.
Wenn er gar nicht mehr hört, wird es schwieriger, da du dann keine Möglichkeit mehr hast, den Hund abzurufen. Und das kann für Hund und Mensch (Unfälle) gefährlich werden. Die einfachste Lösung ist eine (lange) Leine - aber Freilauf ist natürlich schöner.
Bleibt die Möglichkeit, mit Vibration zu arbeiten. Diese hat nichts mit Stromschlägen zu tun. Die Vibration funktioniert wie die Vibrationsfunktion eines Handys und manche Besitzer tauber Hunde nutzen auch einfach ein solches am Halsband.
Der erste Schritt hierbei ist, dass der Hund lernt, auf ein Handzeichen zum Besitzer zu kommen (oder sich auf Entfernung hinzusetzen oder zu legen). Erst wenn er das kann, kriegt der Hund das Gerät (Handy oder Vibrationshalsband) um und lernt als nächstes, seinen Menschen anzuschauen, wenn es an seinem Hals vibriert. Dann kann man ihm das entsprechende Sichtzeichen geben.
Ein Nachteil beim Handy ist, dass es durch den Wählvorgang länger dauert, bis die Vibration am Hund einsetzt, selbst wenn man die Nummer per Kurzwahltaste abruft. Ein weiterer, dass Handys nicht wasserdicht und recht empfindlich sind.
Beim Kauf eines Vibrationshalsbandes muss man wissen: Sie sind teuer. Und: Die meisten Vibrationsbänder haben auch die Möglichkeit eines Stromimpulses (welcher verboten und abzulehnen ist). Meines Wissens ist die Firma „Dogtra“ derzeit die Einzige, die ein reines Vibrationshalsband ohne Stromimpulsmöglichkeit anbietet.
http://www.hundezubehoer.edingershops.de/Sprayhalsba…
Die Frage ist dabei natürlich insgesamt, ob ihr euch die Mühe des recht aufwändigen Trainings machen wollt. Bis ein Hund zuverlässig Kommandos auf Entfernung befolgt, kann das dauern, die einfachste Variante ist dabei sicher, dass er einfach lernt, auf ein Handzeichen zu euch zu kommen.
Das zweite Problem, seit ca 2 Wochen, lässt er den Kot, dicke feste Stücke morgens in der Wohnung fallen, obwohl er vorher, minimum 10 Min. im Garten war
Da würde ich doch dazu raten, den Garten zu vergessen und mit dem Hund einen Morgenspaziergang zu machen, um sicherzustellen, dass er sich ausreichend gelöst hat. Strafen würden hier zu nichts führen, da der Hund mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach nicht mehr „weiß“, dass er noch nicht leer ist.
Schöne Grüße,
Jule
Hallo
ich denke das er, bedingt durch sein Alter, nicht mehr bemerkt wann er kot absetzen muss. Aber das mit dem Spaziergang ist eine gute idee.
auch das Vibrationshalsband finde ich sehr gut
lG
pue
Hallo,
Das zweite Problem, seit ca 2 Wochen, lässt er den Kot,
dicke feste Stücke morgens in der Wohnung fallen, obwohl er
vorher, minimum 10 Min. im Garten war und von alleine
zurückkam.
das ist verdächtig für ein bei alten Schäferhunden häufiges, neurologisches Problem.
Stichwort: „Pachymeningitis spinalis ossificans“
Zur Abklärung solltest du den Hund einem Tierarzt vorstellen.
Behandlungsmäßig sieht es leider schlecht aus. Bei manchen Hunden tritt nach Cortisongaben eine leichte, kurzzeitige Besserung ein.
Gruß
Johnny
Frag doch mal einen Homöopathischen Tierarzt.Besonders mit den Kot ablassen.Die haben immer gute Alternativen.
Lg Irena