Hallo Peet!
Danke für den Hinweis mit dem Belorussischen und dem Ukrainischen! Dann muß der Russischlehrer wohl wirklich totalen Mist geredet haben… Er hat nämlich gesagt, daß das quasi ein und dieselbe Sprache wäre… Nun gut, jetzt weiß ich’s besser.
Was die Sache mit den Teilrepubliken angeht, führ ich das jetzt nochmal genauer aus:
In den ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken Estland, Lettland, Litauen, Belarus, Ukraine, Moldawien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan wird Russisch als Muttersprache nur von den Russen und anderen „Ausländern“ (wie z.B. deutschen Aussiedlern) gesprochen. Diese Staaten besitzen jeweils eine eigene Nationalsprache, die Muttersprache der einheimischen Bevölkerung ist.
In der Russischen Föderation wird offiziell und als überwiegende Muttersprache Russisch gesprochen. Jedoch gibt es in den autonomen Teilrepubliken (Adygien, Altai, Baschkortostan, Burjatien, Chakassien, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmykien, Karatschajewo-Tscherkessien, Karelien, Komi, Mari-El, Mordwinien, Nordossetien, Sacha, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Tuwa und Udmurtien), Bezirken (Aginsk-Burjaten, Chanten-Mansen, Ewenken, Jamal-Nenzen, Komi-Perjaken, Korjaken, Nenzen, Taimyr, Tschuktschen, Ust-Ordinsk-Burjaten) und Gebieten (jüdisches Gebiet Birobidschan) verhältnismäßig große Bevölkerungsgruppen, die (neben dem Russischen) eine andere einheimische Muttersprache sprechen.
Hoffe, es ist jetzt etwas klarer geworden, was ich in meinem vorherigen Artikel ausdrücken wollte.
Gruß,
Stefan