Es wurde am Anfang vom Therapeuten eine Langzeittherapie beantragt (Analytische Psychotherapie)
In der Hälfte der Stunden nach 1,5 Jahren Therapie (18 Monate bei einer Sitzung pro Woche noch übrig) brecht der Therapeut die Therapie mit der Begründung ab, dass für den Patienten derzeit eine Psychotherapie nicht sinnvoll sei.
Der Patient sieht aber die Therapie als sinnvoll.
Symptome des Patienten (Auszug):
Traumatisierung.
-Schwere Depressionen
-Die Depression ist hormonell bedingt aufgrund der Störung der Geschlechtshormone
Kann der Patient nach diesem Abbruch seine Therapie bei einem anderen Therapeuten fortsetzen? Oder gibt es nach diesem Abbruch mit dieser Begründung Probleme mit der Krankenkasse?
Der Patient fürchtet schwere Probleme mit der Krankenkasse.
Es wurde am Anfang vom Therapeuten eine Langzeittherapie
beantragt (Analytische Psychotherapie)
In der Hälfte der Stunden nach 1,5 Jahren Therapie (18 Monate
bei einer Sitzung pro Woche noch übrig) brecht der Therapeut
die Therapie mit der Begründung ab, dass für den Patienten
derzeit eine Psychotherapie nicht sinnvoll sei.
hat der Therapeut eine alternative Behandlungsmöglichkeit vorgeschlagen oder sonst eine Empfehlung ausgesprochen, wie der Patient nun weiter verfahren sollte?
Hallo Kreszentia:
Danke für Antwort.
Der Therapeut hat eine Behandlung mit Psychiater weiter vorgeschlagen.
Aber der Patient ist bereits seit langer Zeit in PSYCHIATRISCHEN Behandlung und eine Psychotherapie ist wichtig.
Folgende Fragen:
A- Wird es nach so einem Abbruch Probleme mit der Krankenkasse geben?
B- Hat der Therapeut die gleiche Begründung an die Krankenkasse weitergeleitet?
C- Wird es ein anderer Therapeut anders sehen?
Gruss
Der Therapeut hat eine Behandlung mit Psychiater weiter
vorgeschlagen.
Aber der Patient ist bereits seit langer Zeit in
PSYCHIATRISCHEN Behandlung und eine Psychotherapie ist
wichtig.
es gibt ja nicht nur ein psychotherapeutisches Verfahren; der Therapeut hält offenbar eine andere Therapieform für angezeigt.
A- Wird es nach so einem Abbruch Probleme mit der Krankenkasse
geben?
B- Hat der Therapeut die gleiche Begründung an die
Krankenkasse weitergeleitet?
C- Wird es ein anderer Therapeut anders sehen?
Da sich Deine Fragen auf einen speziellen konkreten Fall beziehen, dessen Hintergründe und Details hier niemand kennt und beurteilen kann (Wir wissen nicht, welche Begründung Dein Therapeut der Kasse gegeben hat, ob diese Begründung dort akzeptiert wird und wie andere Therapeuten den Fall einschätzen würden), lassen sie sich nicht zweckmäßig beantworten.
Mit bloßen Spekulationen ist Dir aber nicht geholfen; damit wirst Du nur noch weiter verunsichert.
Zu empfehlen wäre ein klärendes Gespräch mit dem Therapeuten (der Dir wahrscheinlich auch schon etwas zum üblichen Procedere bei den Kassen in solchen Fällen sagen kann) und ein Anruf bei der Krankenkasse.
Der Therapeut hat plötzlich aus heiterem Himmel am Freitag angerufen, der Erste Eindruck des Patienten war, dass der Therapeut wieder eine Sitzung absagt, er hat während der Therapie immer wieder Sitzungen abgesagt, sagte er dem Patienten am Telefon, dass die Therapie zu Ende ist.
Sehr plötzlich. Der Patient konnte das Ganze und kann das Ganze immer noch nicht realisieren.
Der Therapeut möchte ein Treffen nicht, vielleicht kann man ein Telefongespräch vorschlagen, ob er darauf eingeht, ist schwer zu sagen.
Der Patient spielt mit den Gedanken, die ganzen Vorgänge (inklusive 2 mal Bruch der Schweigepflicht) der Krankenkasse zu schreiben, hat aber von den Folgen und dem Ganzen Angst.
Kündigt man eine Therapie per Telefon? Und das sehr plötzlich und ohne vorher Etwas gesagt und sogar indirekt angedeutet zu haben.
Der Therapeut hat plötzlich aus heiterem Himmel am Freitag
angerufen, […]
sagte er dem
Patienten am Telefon, dass die Therapie zu Ende ist.
ohne vorher Etwas gesagt und sogar indirekt angedeutet zu
haben.
das klingt tatsächlich recht merkwürdig.
Der Therapeut möchte ein Treffen nicht, vielleicht kann man
ein Telefongespräch vorschlagen, ob er darauf eingeht, ist
schwer zu sagen.
Zunächst würde ich ihn schriftlich (in einem Brief, nicht per E-Mail) um eine klare Erläuterung seiner Entscheidung bitten und um Vorschläge, wie der Patient nun weiter verfahren könnte. (Eine Kopie dieses Schreibens sollte der Patient behalten.)
Falls der Therapeut darauf nicht reagiert, würde ich mich mit der Kasse in Verbindung setzen und den Fall schildern - möglichst neutral, also ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen gegenüber dem Therapeuten - und mir erklären lassen, ob und unter welchen Bedingungen eine Fortsetzung der Therapie möglich ist.
OK.
Vielen Dank für die tollen Anweisungen.
Wenn die Antwort richtig verstanden worden ist, soll der Patient schriftlich den Therapeuten um stellungnahme bitten.
Der Therapeut bekommt spätestens Dienstag ein Schreiben.
Viele Grüsse
zusätzlich zu dem, was Kreszenz schon geschrieben hat, würde ich die Sache mit dem behandelnden Psychiater besprechen und seinen Rat einholen. Gibt es da ein gutes Vertrauensverhältnis?