Weitergabe von Daten nach Kontoauflösung

Hallo

Ich habe mein Girokonto aufgelöst, habe aber noch kein neues eröffnet, da ich mich noch für keine Bank entschieden habe. Ich war nun bei meiner bisherigen Bank und verlangte die Barauszahlung des gesamten bestehenden Guthabens. Nun hat mir der Bearbeiter mitgeteilt, das er mir nicht alles bar auszahlen könne, da ein Restbetrag bestehen bleiben müsse, um diesen bargeldlos an die neue Bankverbindung zu übermitteln.

Meine Frage ist nun: Ist die Bank dazu berechtigt, meine neuen Bankdaten zu erfahren ?? Nicht das ich etwas zu verbergen hätte, aber ich möchte einfach nicht, das der bisherigen Bank meine neue Bankverbindung bekannt wird. Ich möchte nicht, das der neuen Bank bspw. eine Kontopfändung von vor 4 Jahren mitgeteilt wird. Oder ist es üblich, das unter verschiedenen Banken diese Informationen ausgetauscht werden?

Hallo,

viele Banken fragen danach bei der Kontolöschung, aber es kann nur statistische bzw. qualitätsrelevante Gründe haben (z.B. will die Bank in der Regel gern wissen, woran eine Unzufriedenheit gelegen hat)

Zurückhalten darf die Bank das Geld bei Kontolöschung nicht, ebenso wenig darf sie Gebühren berechnen.

Das Bankgeheimnis verbietet es selbstverständlich auch, Daten über Pfändungen etc. weiterzugeben. Aber auch in der Bank wäre eine vier Jahre alte und erledigte Pfändung „Schnee von gestern“

Gruss Hans-Jürgen
***

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Hat mich in meiner Vermutung bestätigt.

Habe ich anders erlebt…

Das Bankgeheimnis verbietet es selbstverständlich auch, Daten
über Pfändungen etc. weiterzugeben.

(…)

Gruss Hans-Jürgen
***

Hallo,

als vor fünf Jahren der Arbeitgeber meines Mannes aufhörte, Gehälter zu zahlen, da wusste das dummerweise auch die Bank, bei der wir unsere Hypothek vom Hausbau laufen hatten. Das war nicht die selbe wie die Hausbank. Tatsache war:

  1. Konto bei der Hausbank rutschte ins Minus, da keine Gehälter mehr eintrafen. Mein Mann blieb leider noch ein paar Monate bei dieser Firma.

  2. Schwiegervater schickte mehrere Tausender bargeldlos in unsere Richtung. Zeitdifferenz zwischen Überweisungsauftrag und Eintreffen auf unserem Konto dreieinhalb Wochen.

  3. Gleichzeitig bot die Bank, die unsere Hypothek hatte, unser Haus zum Verkauf an. Wir erfuhren es erst von den Interessenten. Wir hatten übrigens Zins und Tilgung lückenlos bezahlt!

Das Arbeitsamt brachte dann die Sache wieder ins Lot, und dem Sachbearbeiter bei unserer Kreditbank wurde gekündigt. Aber es hat mich doch bedenklich gestimmt, was diese beiden nicht verwandten und verschwägerten Banken über ihre gemeinsamen Kunden so wussten! Der Dispokredit bei der Hausbank war danach weg. Das ist jetzt, wie gesagt, ein paar Jahre her, und ich habe ihn außer in dieser gehaltlosen Zeit weder vorher noch nachher jemals in Anspruch genommen.

Wenn ich 'nen Banker im Dunkeln antreffe, kastriere ich ihn mit zwei Steinen (das geht auch bei Bankerinnen). Es hat eben ein paar Vorteile, ein Monsterweib zu sein!

Und so viel Dummheit sollte sich auch nicht weitervermehren. Auf dem letzten Quartalsauszug stand „Wertstellung 30.02.2006“. Klasse, was?

Gruß,
Aleysha

Hallo,

als vor fünf Jahren der Arbeitgeber meines Mannes aufhörte,
Gehälter zu zahlen, da wusste das dummerweise auch die Bank,
bei der wir unsere Hypothek vom Hausbau laufen hatten. Das war
nicht die selbe wie die Hausbank. Tatsache war:

Dein Sachverstand und Unvoreingenommenheit ist beachtlich. Sicherlich wird es Dich nicht interessieren, daß Hypotheken so ungefähr seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr eingetragen werden.

  1. Konto bei der Hausbank rutschte ins Minus, da keine
    Gehälter mehr eintrafen. Mein Mann blieb leider noch ein paar
    Monate bei dieser Firma.

  2. Schwiegervater schickte mehrere Tausender bargeldlos in
    unsere Richtung. Zeitdifferenz zwischen Überweisungsauftrag
    und Eintreffen auf unserem Konto dreieinhalb Wochen.

Daran wird der Schwiegervater sicherlich keine Schuld haben. Schon Anfang der 90ern des letzten Jahrhunderts betrug die Dauer von Überweisungen selten länger als drei Tage.

  1. Gleichzeitig bot die Bank, die unsere Hypothek hatte, unser
    Haus zum Verkauf an. Wir erfuhren es erst von den
    Interessenten. Wir hatten übrigens Zins und Tilgung lückenlos
    bezahlt!

Die Bank mit der Hypothek der Grundschuld hatte überhaupt keine Möglichkeit, das Haus zum Verkauf zu stellen, wenn keine fäligen Forderungen offen waren.

Wenn ich 'nen Banker im Dunkeln antreffe, kastriere ich ihn
mit zwei Steinen (das geht auch bei Bankerinnen). Es hat eben
ein paar Vorteile, ein Monsterweib zu sein!

Natürlich!

Und so viel Dummheit sollte sich auch nicht weitervermehren.
Auf dem letzten Quartalsauszug stand „Wertstellung
30.02.2006“. Klasse, was?

Kleiner EDV-Fehler. Nicht schön, aber ohne jede Relevanz für den Kunden. Die deutsche Zinsmethode geht nun einmal von 30 Tagen pro Monat aus.

Gruß,
Christian

Hi,

hier noch was zum Nachdenken.
Eine grosse deutsche Bankengruppe hat ein neues EDV-System in Auftrag gegeben und dabei Marktmitarbeiter vermutilch nicht zu stark eingebunden. Folge : Kotoauflösungen können nur über VErrechnungskonten gebucht werden, nicht am Schalter erfolgen.

Das könnte auch ein Grund für die Anstalten sein, die Deine Bank macht.

Auflösungsgebühren dürfen nicht verlangt werden, das ist klar, da hat der Vorredner recht, aber das will die Bank ja auch nicht, die ist doch, wenn ich das richtig verstanden habe, zur kostenlosen Umbuchung auf das neue Konto bereit.

Es könnte aber sein, dass, wenn Du diese kostenlose Möglichkeit nicht nutzt, für die bare Auflösung Geld verlangt wird - das ist nämlich auch bei der Bankengruppe im obigen Beispiel der Fall, weil im Fall der Barauflösung der kompetente Programmierer diese Möglichkeit verbaut hat, und der Mitarbeiter per Hand abrechnen darf, was wiederum Arbeitszeit kostet und einen Aufwand darstellt.
Nicht Dein Problem, klar, aber trotzdem Fakt.

Wie gesagt, das ist mal ein wenig spekuliert, könnte aber das Verhalten Deiner Bank erklären - generell kann man sagen, dass die nichts davon haben, Deine neue Bankverbindung zu kennen oder nicht zu kennen, wenn Du denen kein Geld schuldest, werden die damit nichts anfangen können oder woleln.

Viele Grüße

Uwe

Hi,

Hallo,

als vor fünf Jahren der Arbeitgeber meines Mannes aufhörte,
Gehälter zu zahlen, da wusste das dummerweise auch die Bank,
bei der wir unsere Hypothek vom Hausbau laufen hatten. Das war
nicht die selbe wie die Hausbank. Tatsache war:

Hypothek oder Grundschuld?

  1. Schwiegervater schickte mehrere Tausender bargeldlos in
    unsere Richtung. Zeitdifferenz zwischen Überweisungsauftrag
    und Eintreffen auf unserem Konto dreieinhalb Wochen.

Wohnt der Schwiegervater in Deutschland? Hat er sein Konto in Deutschland? Hat er Dir das Datum der Abbuchung bei ihm beleghaft bewiesen, oder nur Behauptungen aufgestellt?
Einen derartigen Verstoss gegen den §675 bzw. den vorherigen Usancen kann ich mir nicht vorstellen.

  1. Gleichzeitig bot die Bank, die unsere Hypothek hatte, unser
    Haus zum Verkauf an. Wir erfuhren es erst von den
    Interessenten. Wir hatten übrigens Zins und Tilgung lückenlos
    bezahlt!

Das kann ich mir nicht vorstellen. Warum sollten die Jungs eine Zwangsversteigerung anstrengen, wenn Sie keine unbefriedigte Forderung gegen Euch gehabt haben? Das würde ich gerne belegt sehen.

Aber es
hat mich doch bedenklich gestimmt, was diese beiden nicht
verwandten und verschwägerten Banken über ihre gemeinsamen
Kunden so wussten!

Frage: kann es nicht sein, dass noch andere Angestellte dieses Arbeitgebers Kontoverbindung mit der finanzierenden Bank hatten? Oder war das nur ein kleiner Betrieb mit einem Angestellten?

Der Dispokredit bei der Hausbank war danach
weg. Das ist jetzt, wie gesagt, ein paar Jahre her, und ich
habe ihn außer in dieser gehaltlosen Zeit weder vorher noch
nachher jemals in Anspruch genommen.

Der Grund dafür ist klar, oder?

Wenn ich 'nen Banker im Dunkeln antreffe, kastriere ich ihn
mit zwei Steinen (das geht auch bei Bankerinnen). Es hat eben
ein paar Vorteile, ein Monsterweib zu sein!

Die Benutzung eines Gehirns hat auch Vorteile.

Und so viel Dummheit sollte sich auch nicht weitervermehren.
Auf dem letzten Quartalsauszug stand „Wertstellung
30.02.2006“. Klasse, was?

Bevor Du mit dem Wort „Dummheit“ hausieren gehst, lies Dir doch mal ein wenig über das Thema Zinsen an, dann wirst Du sehen, das der 30.02 im deutschen, niederl., belg., österr. u. schwed. Kaufmannsalltag zinstechnisch selbstverständlich existiert. Sieht zwar ungewöhnlich aus, hat aber nichts mit Dummheit seitens des Kaufmannes zu tun, sonder eher mit Deiner Unwissenheit.

Klicke doch mal hier:

http://www.zinsmethoden.de/

Viele Grüße

Uwe

Danke…
… so durfte ich gerade mal lachen.

Denn so kann es schlichtweg nicht gewesen sein.

Gruss Ivo