Hallo zusammen,
meine Oma leidet an Makula-Degeneration, die durch Spritzen ins Auge behandelt werden soll. Meine Oma ist 80 und hatte sowieso schon etwas Angst vor der Behandlung und war verunsichert.
Der Augenarzt aber, bei dem sie die entsprechenden Untersuchungen hat machen lassen, ist ein totaler Widerling. Er macht ihr totale Angst (Zur Begrüßung: „So, ihre Krankheit ist unheilbar“) und setzt sie unter Druck („Sie müssen das jetzt sofort machen lassen. Sie können aber natürlich auch blind werden, wenn ihnen das lieber ist.“).
Sie wollte jetzt den Augenarzt wechseln, aber das Problem ist, dass die ja genau wissen müssen, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist etc. Dazu müssten sie entweder die kostenpflichtige Untersuchung wiederholen (180 € von Omas Rente) oder bräuchten die Patientenakten.
Die Sprechstundenhilfen wollen die Akte aber nicht herausgeben oder auch nur weiterleiten („Sie haben bei uns ja nur die eine Untersuchung machen lassen, die kann man auch nochmal machen.“)
Wie ist also die Rechtslage? Sind sie dazu verpflichtet sie uns auszuhändigen?
Danke schon im Voraus.
Gruß Kaiz
bin kein rechtsanwalt, aber zumindenst sollte der andere arzt die akte anfordern, vielleicht hilft das schon. was meint der andere arzt dazu ?
Was der andere Arzt dazu meint, kann ich (noch) nicht sagen, denn man muss ja immer erst diese Phalanx von Sprechstundenhilfen überwinden. Und manchmal hab ich den Eindruck, dass es von deren Tagesverfassung abhängt, ob man einen Termin oder irgendeine andere Hilfe vom Arzt bekommt…
Vll. frag ich mal an der Rezeption nach, ob die die Akte anfordern (können).
Danke schon mal.
Du kannst auch anrufen und dich durchstellen lassen.
Hallo Kaiz,
war ohne Netz verreist, deshalb die späte Antwort:
Es gibt ein Recht auf Akteneinsicht und Herausgabe von Kopien der Befunde etc…
Der weiterbehandelnde Arzt kann auch die Unterlagen anfordern. Dafür gibt Deine Oma ihm dann die Genehmigung.
hier haben wir Infos zusammengestellt:
http://www.patiententelefon.de/patientenschutz/akten…
Auf jeden Fall macht es Sinn, die zuständige Ärztekammer und die Krankenkasse der Oma über den Vorfall und das Verhalten zu informieren.
Falls Du Fragen hast, kannst Du mich auch gerne anrufen:
Evelyne Hohmann
03044024079
meine Oma leidet an Makula-Degeneration, die durch Spritzen ins Auge behandelt werden soll. Meine Oma ist 80 und hatte
sowieso schon etwas Angst vor der Behandlung und war
verunsichert.
Der Augenarzt aber, bei dem sie die entsprechenden
Untersuchungen hat machen lassen, ist ein totaler Widerling.
Er macht ihr totale Angst (Zur Begrüßung: „So, ihre Krankheit
ist unheilbar“) und setzt sie unter Druck („Sie müssen das
jetzt sofort machen lassen. Sie können aber natürlich auch
blind werden, wenn ihnen das lieber ist.“).
Sie wollte jetzt den Augenarzt wechseln, aber das Problem ist,
dass die ja genau wissen müssen, wie weit fortgeschritten die
Erkrankung ist etc. Dazu müssten sie entweder die
kostenpflichtige Untersuchung wiederholen (180 € von Omas Rente) oder bräuchten die Patientenakten.
Die Sprechstundenhilfen wollen die Akte aber nicht herausgeben
Gruß Kaiz
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Aus rechtlichen Gründen ist eine konkrete Rechts- und Steuerberatung bei wer-weiss-was nicht erlaubt. Entsprechende Anfragen werden von unseren Moderatoren gelöscht.
Erlaubt ist die Behandlung abstrakter Fragen.
Bitte stelle deshalb keine Fragen zu persönlichen Fällen (in ich-Form).
Ausführliche Informationen unter http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/classic?entries…
Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten und/oder Heilpraktikern, Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder mit dem Apotheker.
Aus rechtlichen Gründen ist eine konkrete Rechts- und Steuerberatung bei wer-weiss-was nicht erlaubt. Entsprechende Anfragen werden von unseren Moderatoren gelöscht.
Erlaubt ist die Behandlung abstrakter Fragen.
Bitte stelle deshalb keine Fragen zu persönlichen Fällen (in ich-Form).
Ausführliche Informationen unter http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/classic?entries…
Danke für die ausführliche Antwort. Werde mir mal die Seite ansehen und dann sehen wie’s weitergeht.
Gruß Kaiz
Hallo Kaiz, leider kann ich nichts dazu sagen.
Mfg
Heinz