Hallo,ich habe seit langem eine ältere digitale Kamera JD 3.3xz3. Als Hobbyfotografin bin ich mit der Qualität der Bilder usw. voll zufrieden. Nur, dass die Akkus besonders bei Blitzlichtaufnahmen so schnell leer werden, stört mich. Ich verwende AA Ni-Mh 2600 mAh. Ich habe gesehen, dass es auch Ni-Mh-Akkus mit mehr als 2900 mAh gibt. Könnte ich die auch verwenden? Ich finde in der Bedienanleitung keinen Hinweis darüber, bis zu welcher Akku-Leistung ich gehen kann.
Weil meine Kamera schon in die Jahre gekommen ist und manchmal so komische Streifen auf dem Display zeigt, habe ich mir gerade
bei ebay eine fast neue JD 4.1xz3 ersteigert und denke, dass bei dieser das gleiche Problem auftreten wird.
Vielleicht kann mir jemand raten, welche Akkus und bis zu welcher Leistung ich verwenden sollte? Freue mich über jeden fachmännischen Hinweis.
Danke im Voraus.
Christa
Hallo Christa,
nun hast Du Die die Jenoptik schon gekauft, seis drum; ich hätte auf jeden Fall abgeraten, aus den von Dir genannten Gründen (Akkufresser).
Prinzipiell kannst Du Akkus mit beliebiger Kapazität nehmen, aber Akkus mit sehr hoher Kapauität sind (zum Teil deutlich) empfindlicher, was unsachgemäße Ladung und Entladung angeht.
Sprich, sie gehen schneller kaputt.
Zudem ist der Unterscheid zwischen einem 2500 und 2900 mAh-Akku kaum merkbar.
Gandalf
Hallo Christa,
wie Gandalf schon schrieb, der Unterschied ist minimal.
Ich empfehle dir, nimm einfach mehrere vollgeladenen Akkus zum Wechseln mit, wenn du viel mit Blitz fotografierst.
Gruß
BT
Hallo Christa,
Vielleicht kann mir jemand raten, welche Akkus und bis zu
welcher Leistung ich verwenden sollte? Freue mich über jeden
fachmännischen Hinweis.
Neben der Kapazität, spielt auch die Entladekennlinie eine wichtige Rolle.
Beim Unterschreiten einer bestimmten Spannung, meldet deine Kamera „Akku leer“.
Bei NiMh ist es aber leider so, dass die Batteriespannung kein Mass für die Restladung ist.
Somit kann es sein, dass ein Akku mit 1700mAh, aber einer sehr flachen Entladekurve, länger hält, als einer mit 2’600mAh.
Die mAh sind auch eine etwas Wacklige Geschichte. Bei ein und demselben Akku bekommt man unterschiedliche Werte, je nachdem mit welcher Last man die Kapazität misst.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
ich habe seit langem eine ältere digitale Kamera JD
3.3xz3. Als Hobbyfotografin bin ich mit der Qualität der
Bilder usw. voll zufrieden. Nur, dass die Akkus besonders bei
Blitzlichtaufnahmen so schnell leer werden, stört mich.
Vermutlich ist die Ursache eine ganz andere.
Steht in der betriebsanleitung expliziert drin, daß die Kamera
für akkubetrieb geeignet ist?
Vor allem Billiganbieter machen es sich oft leicht, indem sie
auf Grund einiger elektronischer Unzulänglichkeiten die Entlade-
schlußspannung recht hoch wählen (z.B. ca. 1,2V).
Mit Alkalizellen hat man dann eine Entladekennlinie von ca. 1,6V
bis herab zu 1,2V zur Verfügung.
Die 20-30% Restkapazität bis zur Entladeschlußspannung von
ca. 0,9V …0,8V wird verschenkt.
In Konsequenz werden fat volle Akkus mit einer ganz normalen
Akkuspannung von ca. 1,2V schnell als leer gemeldet.
Eigentlich bräuchten solche Geräte eine Zelle mehr, aber das
macht sich nicht so gut in der Werbung.
Die viel zu hohe Entladeschlußspannung würde ich als
Konstruktionsmangel bezeichnen.
Ich verwende AA Ni-Mh 2600 mAh. Ich habe gesehen, dass es auch
Ni-Mh-Akkus mit mehr als 2900 mAh gibt.
Du brauchst vermutlich nicht mehr Kapazität, sondern einen
einen ganz niedrigen Innenwiderstand, so daß der Akku bei höherer
Belastung (Blitzaufladen) nicht noch die paar mV weiter runter
geht. Solche Hochstromakkus kosten auch etwas mehr.
bei ebay eine fast neue JD 4.1xz3 ersteigert und denke, dass
bei dieser das gleiche Problem auftreten wird.
Herzlichen Glückwunsch ;_)
Evtl. hättest du dich mal vorher informiert.
Gruß Uwi