Ich habe immer mal wieder stressbedingt Schlafstörungen.
Diesmal ist es aber so dass ich regelrecht Angst und Panik bekomme nicht einzuschlafen und sich das schon etwas gesteigert hat.
Ich werde nun nächste Woche zu einem Neurologen und Psychotherapeuten gehen.
Ich will mir hier auch keinen Laienrat holen,wollte aber mal wissen was Euch damals bei Schlafstörungen und Angst geholfen hat?
Moin jea82,
Schlafstörungen sind nicht gleich Schlafstörungen.
Bevor du über Antidepressiva oder Schlafmittel nachdenkst ist es sinnvoller erst einmal deine Schlafstörungen zu analysieren.
Geht es ‚nur‘ um das Einschlafen - kannst du also nicht genug ‚abschalten‘? Oder hast du auch Durchschlafstörungen? Ist dein Schlafrhythmus gestört? Dein Schlafprofil? Welcher Schlaftyp bist du? Eule oder Lerche?
All das wird ein guter Neurologe/Therapeut mit dir abklären, bevor er zu Medis rät.
Klar - am einfachsten ist es eine Pille einzuwerfen und gut is…
Das kann aber auch der Einstieg in eine größere Falle sein - dass ohne Tabletten nichts mehr geht, du morgens nicht wirklich ausgeruht bist und dann den ‚upper‘ brauchst.
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Erfolg…lux
stressbedingte Schlafstörungen?? Dazu inwischen auch schon Angst und Panik?? Ist ganz einfach und wird höchste Zeit: Lass den Stress weg, ändere etwas an deinem Leben. Oder lerne, mit dem Stress umzugehen.
Aber lass bitte die Finger von Psychopharmaka. Nur im Notfall!
Nimmst du sie trotzdem, dann stelle dir immer wieder die Frage:
"Woran merke ich (oder mein Arzt) das ich die Medis nicht mehr brauche?"
Und informiere dich vorher, wie du die Dinger wieder los wirst.
Zunächst kann man es mal mit pflanzlichen Mitteln probieren.
In vielen Fällen wird das nicht reichen.
Dann kann man in Notfällen altbewährte Standardmedikamente für
diese Indikationen geben;
diese haben einen schlafanstoßenden Effekt , und machen
nicht süchtig, z.B. :
schwach potente Neuroleptika wie Atosil
Antidepressiva wie Aponal
Sehr umstritten sind die Benzodiazepine wegen des Suchtpotential;
viele Ärzte verschreiben sie nur noch in absoluten
Notfällen.
Vorsichtig sollte man auch sein bei Medikamenten, die
neu auf dem markt sind, und als Innovationen
beworben werden.