Hallo,
Ich habe eine Ölheizung mit der ich warmes Wasser mache und im Winter natürlich heize. In der Übergangszeit heize ich mit einem Kamin. Da das Heizöl immer teurer wird und die Heizung etwa 17 Jahre alt ist, will ich diese nun erneuern und auf eine preisgünstigere Variante umstellen. Jetzt stellt sich mir die Frage auf welche Art Heizung gehe ich? Es ist ein Einfamilienhaus mit Flachdach, allerdings ist das Dach mit 20 Zentimeter Styropor gedämmt und darauf 2 Lagen Schweißbahnen. Was ist die günstigste Heizungsart? Vom Öl und Gas möcht ich weg, Holz und Kohle lagern wäre kein Problem. Bohren geht nicht da das Grundstück nicht für solche großen Geräte erreichbar ist. Ich habe auch schon an eine Wärmepumpe ( Luft ) gedacht, aber ich vermute das es nur eine Frage der Zeit ist bis die Strompreise den Preisen von Öl und Gas angeglichen sind. Was ist die beste Lösung?
Grüße Detlef
Hallo Detlef,
Die beste Lösung ist:
Sich mal den Kosten-Nutzen-Faktor durchzurechnen.
Du schilderst einen fiktiven Fall, der weder mit Zahlen, noch mit Kalkulatioswerten dargelegt ist.
Was sollen wir Dir denn nun raten?
Ob die Strompreise auch solche Dimensionen erreichen, kann ich nicht sagen. Ich kenne keinerlei Koppelfaktor, ausser den Profit, der das zweifelsfrei belegen könnte.
Gruß Michael
hallo
ja…abhängig von den zahlen…
ich hab gerade über ne Solare warmwasserbereitung mit Heizungsunterstützung nachgedacht…Angebot…11.000 euro
momentaner verbrauch…1000 liter heizöl plus 2 m Holz
(einparung etwa 300 l öl dadurch)
Ergebnis…einsparpotenzial zu gering…rechnet sich net…
…ich werd nun etwas mehr mit Holz heizen (festbrennstoffkessel) und damit es bequemer wird nen Pufferspeicher dazubauen (einmal mit Holz aufheizen/aufladen…3 tage haus heizen…)
Luftwärmepumpe…haste mal versucht nach nem Energieberater zu googeln ? …der kann dir das ausrechnen…
gruss günni
…ich werd nun etwas mehr mit Holz heizen
(festbrennstoffkessel) und damit es bequemer wird nen
Pufferspeicher dazubauen (einmal mit Holz
aufheizen/aufladen…3 tage haus heizen…)
Also wenn Du schon einen Pufferspeicher hinstellst kannst Du Dir auch die Solaroption offen halten. Entweder einen Kombispeicher nehmen mit innenliegendem Edelstahlwellrohr für die Warmwasserbereitung oder alternativ mit externem Plattenwärmetauscher (die sog. Frischwasserstation). Selbst die einfachsten dieser Kombispeicher haben in der Regel unten einen Wärmetauscher, den Du mit Kollektoren versorgen kannst. Bessere Modelle verfügen auch über diverse Möglichkeiten zur Verbesserung der Schichtung.
Und bevor Du Dein Geld dann für eine Luftwärmepumpe ausgibst ist es mit den Solarkollektoren sicher besser angelegt.
Schöne Grüße,
Franz