Welche Auflösung/größe nehmen?

Hallo

ich stehe gerade vor dem Problem, dass ich gern mal wieder eines meiner Bilder auf Posterformat (1000x700mm oder 1200x800mm) vergrößern lassen möchte.
für gewöhnlich ist das kein Problem, da ich immer mit meiner schönen analogen Kamera unterwegs bin.

mein Problem nun: auf dem gewünschten Foto ist leider ne Stelle, die unbedingt nachbearbeitet werden muss. Leider(?) bin ich bisher um soetwas immer herumgekommen und konnte die negative gleich zum vergrößern weitergeben.
Doch hier stellt sich mir die Frage,

  • in welcher Auflösung ich das Foto (oder sollte ich gleich das Negativ auf nem passenden Scanner …) einscanne, damits im Posterformat nicht gleich unschöne Pixel gibt.
    und:
  • in welche Größenbereichen (ich nehm mal an, dass .jpg irgendwie nicht format der wahl sein sollte ^^) würde sich das entsprechend bewegen beim bearbeiten?

erwartungsfroh und dankend…

Hallo,

ich würde Dir für den Zweck eine Auflösung von ca. 5000 x 3333 Pixeln empfehlen. Kompressionsfrei speichern kannst Du im TIF-Format. Die Datei hätte dann eine Größe von rund 50-70 MB. Wenn Du mit dem Photoshop arbeitest, kannst Du natürlich auch im Photoshop-Format (PSD) speichern. Du musst dann mit einer Dateigröße von rund 200-250 MB rechnen. Der Vorteil wäre, dass Du bestimmte Bearbeitungsschritte und Ebenen erhalten kannst, die Du nachträglich ändern kannst.

Viele Grüße,
Andreas

Am besten beim jeweiligen Printservice nachfragen. Gerade bei Postern
taucht diese Frage immer wieder auf. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass
bei Postern u. Übergrössen es je nach Druckerei bzw. Printverfahren die
unterschiedlichsten Anforderungen bezüglich der Auflösung gibt.

Es kommt auch immer auf den Betrachtungsabstand an. Hängt z.B. eine
Fahne, Poster oder Banner an einem Messetastand in 10 m Höhe brauchts
keine so grosse Auflösung als für einen Druck, der im Wohnzimmer hängt
und nur einen halben Meter Betrachtunsgabstand hat.

Generell kann man natürlich sagen, je grösser d. Auflösung umso besser.
Aber man muss halt teilweise auch zwecks Datentransfer oder Bearbeitung
auf die Datemenge achten.

Also … erst recherchieren, wo gedruckt/vergrössert werden soll und
dort nachfragen, welche Auflösung mind. erforderlich ist.

Der Vorteil wäre, dass

Du bestimmte Bearbeitungsschritte und Ebenen erhalten kannst,
die Du nachträglich ändern kannst.

… geht auch mit Tiff

Hallo Magnus Peter (oder Peter Magnus?)

Der Vorteil wäre, dass

Du bestimmte Bearbeitungsschritte und Ebenen erhalten kannst,
die Du nachträglich ändern kannst.

… geht auch mit Tiff

IMHO nein bzw. nicht sicher. (Photoshop bietet an, TIFF mit Ebenen zu speichern - andere Programme können dann aber nichts mehr mit dem TIFF-Bild anfangen.) Und: obwohl ich mir vorstellen kann, dass es eine Bildbearbeitung gibt (Gimp vielleicht?), die dies über Multi-Page-TIFFs verwirklicht, die dann „normal“ angezeigt werden können. :wink:

Masken aber kann man mit TIFF (seit Version 5.x) speichern. Diese werden aber von verschiedenen Programmen auch unterschiedlich interpretiert. Ein im Picture Publisher maskiertes Bild wird bspw. von IrfanView (seit Version 3.8x) ganz „normal“ angezeigt, also ohne Maske; beim Überschreiben war’s das dann für die Maskierung.
Macromedia Fireworks hingegen stellt die Maskierung invers dar - der definierte Bereich wird transparent…

HTH, CU DannyFox64