Welche Backup-Software?

Hallo,
ich muss für ca. 100 Windows-PCs eine tägliche Sicherung erstellen. Folgende Vorraussetzungen sind zu erfüllen.

  • Zugriff auf passwortgeschützte Verzeichnisse auf WinXP-PCs (Passwort bleibt immer gleich)
  • Sicherung von Verzeichnissen auf PCs mit Win95/98
  • Wöchentliche Komplettsicherung + tägliche differentielle Sicherung
  • Sicherungsprotokoll per eMail
  • einfache Restoremöglichkeit (nur Datenherstellung, keine Programminstallationen!)
  • Kosten: bis 1000€
  • keine laufenden Lizenzgebühren, nur Einmalkosten
  • für Betriebssystem: Win2003 Server
  • Es darf auch OpenSource oder Freeware sein.

Welche Software könnt ihr mir empfehlen?

Hallo Chris,

zuerst einmal: für €1000,- wird das kaum zu machen sein… leider sagst Du nicht, wie das Backup gesichert werden soll. Existieren Bänder? Welche Infrastruktur steht zur Verfügung?
Aber schon mal zu den Fragen: Sehr gute Programme sind:

  • HP Data Protector (_nicht_ DataProtector Express!)
  • Symantec Ghost Solution Suite
  • Connected Backup (von Iron Mountain)
  • CA BrightStore ArcServe
    (aus meiner Sicht auch in dieser Reihenfolge)

ich muss für ca. 100 Windows-PCs eine tägliche Sicherung
erstellen. Folgende Vorraussetzungen sind zu erfüllen.

  • Zugriff auf passwortgeschützte Verzeichnisse auf WinXP-PCs
    (Passwort bleibt immer gleich)
  • Sicherung von Verzeichnissen auf PCs mit Win95/98
  • Wöchentliche Komplettsicherung + tägliche differentielle
    Sicherung
  • Sicherungsprotokoll per eMail
  • einfache Restoremöglichkeit (nur Datenherstellung, keine
    Programminstallationen!)
  • Kosten: bis 1000€
  • keine laufenden Lizenzgebühren, nur Einmalkosten
  • für Betriebssystem: Win2003 Server
  • Es darf auch OpenSource oder Freeware sein.

Für 100 PCs wird schon eine sehr gut durchdachte Netzwerk Infrastruktur benötigt, um die Backup Zeiten klein zu halten. Neben den Kosten für die Software gibt es dann natürlich die Kosten für ein geeignetes Bandlaufwerk und entsprechende Bänder…bei 100 PCs kommt es zwar auf die Datenvolumen der PCs auch an, ein paar tausend Euro kann sowas aber kosten :frowning:
Ideal aus meiner Sicht wäre entweder das Connected Backup (http://www.ironmountain.com) oder die Symantec Ghost Solution Suite(http://www.symantec.de). Beide erfüllen Deine Anforderungen perfekt. HP Dataprotector kommt sicherlich auch in Betracht, ist jedoch für Profis mit entsprechender Hardware gedacht. Wird Deinen finanziellen Rahmen sprengen. ArcServe von Computer Associates ist auch gut, hat aber ein paar Probleme was den Support angeht. CA Support gehört zu den anstrengenderen Erfahrungen die man machen kann :smile:
Es gibt durchaus weitere Lösungen, ich hab aber nur die aufgenommen, die ich auch persönlich kenne und administriere. Meine Liste ist definitiv nicht vollständig. Open Source Produkte kenne ich leider nicht… ‚you get what you pay for‘ ist eine alte Weisheit nicht nur im Backup Bereich. Bei http://www.speicherguide.de/magazin/backupsw.asp?bhcp=1 findest Du eine Menge Hintergrundinfos zu dem Thema Backup. Vielleicht ist ja auch eine Backup to Disk Lösung oder eine Sicherung im SAN möglich…
Schau einfach mal rein, die Seite lohnt sich zu allen Themen aus dem Storage Bereich.

Gruß

Jörn

Hallo,

  • Zugriff auf passwortgeschützte Verzeichnisse auf WinXP-PCs
    (Passwort bleibt immer gleich)

Was soll das denn? Ein Passwort, das immer gleich ist, kannst Du auch weglassen.

Ansonsten: Arbeitsdaten grundsätzlich auf den Server packen, dann kann man sie auch zentral sichern. Arbeitsstationen nur einmal (komplett) sichern nach jeder Softwareinstallation. Jede Woche das Betriebssystem von 100 Windows-PCs zu sichern, halte ich für Unfug. Wieviel Gigabyte da zusammenkommen, solltest Du Dir mal selber überlegen. Und wieviel davon komplett redundant ist.

Du brauchst nicht nur ein Backup-system, Du solltst mal über die komplette Infrastruktur nachdenken. Die 100 PCs sind doch nicht erst gestern angeschafft worden. Wie kommt es, dass ihr jetzt erst über Backups nachdenkt?

Gruß
loderunner

Hallo,
ein paar Worte zur Verdeutlichung:

Hallo,

  • Zugriff auf passwortgeschützte Verzeichnisse auf WinXP-PCs
    (Passwort bleibt immer gleich)

Was soll das denn? Ein Passwort, das immer gleich ist, kannst
Du auch weglassen.

Da hast du Recht. Hab’s meinen Chef erklärt, der will es aber so. Ist eine Pasta-Entscheidung.

Ansonsten: Arbeitsdaten grundsätzlich auf den Server packen,
dann kann man sie auch zentral sichern. Arbeitsstationen nur
einmal (komplett) sichern nach jeder Softwareinstallation.

Das Programm auf den PCs unterstützt nur Daten auf dem lokalen Laufwerk.

Jede Woche das Betriebssystem von 100 Windows-PCs zu sichern,
halte ich für Unfug. Wieviel Gigabyte da zusammenkommen,
solltest Du Dir mal selber überlegen. Und wieviel davon
komplett redundant ist.

Bitte genau lesen. Es soll nur ein Verzeichnis einmal pro Woche gesichert werden (Inhalt ca. 2 MB). Danach täglich eine differentielle Sicherung (ca. 100 kB). Datenvorhalt für 3 Wochen macht insgesamt ca. 650 MB Daten.

Du brauchst nicht nur ein Backup-system, Du solltst mal über
die komplette Infrastruktur nachdenken. Die 100 PCs sind doch
nicht erst gestern angeschafft worden. Wie kommt es, dass ihr
jetzt erst über Backups nachdenkt?

Die Rechner sind momentan Standalonegeräte und sollen demnächst ans Netz gebracht werden.

Gruß
loderunner

Gruß
Chris

Hy,

Ansonsten: Arbeitsdaten grundsätzlich auf den Server packen,
dann kann man sie auch zentral sichern. Arbeitsstationen nur
einmal (komplett) sichern nach jeder Softwareinstallation.

Das Programm auf den PCs unterstützt nur Daten auf dem lokalen
Laufwerk.

Dann ist die Vorgehensweise, das die Daten auf einem Server Share „kopiert“ werden und der dann gesichert wird.
Das wiederum kann man entweder bei Windows 2000/2003/XP Maschinen per NT-Backup, Scheduler oder was auch immer machen (lassen).

Jede Woche das Betriebssystem von 100 Windows-PCs zu sichern,
halte ich für Unfug. Wieviel Gigabyte da zusammenkommen,
solltest Du Dir mal selber überlegen. Und wieviel davon
komplett redundant ist.

Bitte genau lesen. Es soll nur ein Verzeichnis einmal pro
Woche gesichert werden (Inhalt ca. 2 MB). Danach täglich eine
differentielle Sicherung (ca. 100 kB). Datenvorhalt für 3
Wochen macht insgesamt ca. 650 MB Daten.

Wie gesagt, bitte Strategie überdenken!
Du musst so ca. 100 backupsoftware-Lizenzen verwalten, 100 backups kontrollieren ob das backup auch WIRKLICh durchgelaufen ist, 100 Backup-restore Tests regelmässig durchführen um die konsistenz der Daten zu gewährleisten, etc.
Kurzum: Du wirst das backup von 100 Arbeitsmaschinen (das sind also keine Server, die redundant aufgebaut sind, etc.) nicht in einer wirtschaftlich und technisch Sinnvollen Umgebung abbilden können!

Du brauchst nicht nur ein Backup-system, Du solltst mal über
die komplette Infrastruktur nachdenken. Die 100 PCs sind doch
nicht erst gestern angeschafft worden. Wie kommt es, dass ihr
jetzt erst über Backups nachdenkt?

Die Rechner sind momentan Standalonegeräte und sollen
demnächst ans Netz gebracht werden.

Welche Software läuft denn darauf??
Dein Chef sollte sich folgendes einmal überdenken: Es sind 100 Einzelplatzlizenzen von irgendwelcher Software (über die Du uns kleider im unklaren lässt…) zu verwalten. Diese technisch auf dem neuesten Stand zu halten und die daraus produzierten Daten sollen nun auch gesichert werden. Nun müsste nach Deinem jetzigen Stand mindestens eine Person von Rechner zu rechner laufen (zum Beispiel) und mit einer USB Festplatte bewaffnet ein lokales backup der Daten auf eben diese festplatte fahren (kopiere Verzeichnis X auf HDD2 ins Verzeichnis Y). Das für eben 100 Rechner (das nennt sich im wahrsten Sinne des Wortes Turnschuhnetzwerk!). Dies ist unwirtschaftlich und untragbar für ein Unternehmen.

Die Lösung heisst nun mal Netzwerk.

  • einen „kleinen“ Server incl. Backup Laufwerk (z.B. LTO) incl. Backupsoftware wird zwar einen kleinen 5stelligen betrag kosten, aber was es kostet wenn eben mehrere einzelne Arbeitsstationen bzw. deren daten aus diesem sooo wichtigen Programm ausfallen weil die eben nicht da, nicht konsistent, nicht zurücksicherbar sind kann er gerne mal pro Woche ausrechnen. Dabei sollte er natürlich auch die Arbeitszeitersparnis bedenken, weil das Turnschuhnetzwerk entfällt!

Gruß
h.

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Hallo,

Das Programm auf den PCs unterstützt nur Daten auf dem lokalen
Laufwerk.

dann richte ihm doch ein lokales Laufwerk ein. Wenn man ein Netzlaufwerk verbindet und diesem einen Laufwerksbuchstaben zuweist, sollte das vom Programm aus nicht von einem tatsächlich lokalen Laufwerk unterschiedbar sein.

Gruß
loderunner

Hallo,

  • Es darf auch OpenSource oder Freeware sein.

Welche Software könnt ihr mir empfehlen?

Ich würde mir an Deiner Stelle mal Bacula ansehen.

http://www.bacula.org/
http://www.linux-magazin.de/heft_abo/ausgaben/2005/0…

HTH,

Sebastian

Danke Jörn für die kompetente und ausführliche Auskunft auf meine Frage sowie die Links.
Mein Opa sagte auch schon immer: Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein.
Da hab ich einiges zum Lesen. Es wird wahrscheinlich doch ein Profiprogramm werden. Die Firma muss man eben überzeugen, dass man für gute Software auch gutes Geld ausgeben muss.
Chris

Hallo,

Wie gesagt, bitte Strategie überdenken!
Du musst so ca. 100 backupsoftware-Lizenzen verwalten, 100
backups kontrollieren ob das backup auch WIRKLICh
durchgelaufen ist, 100 Backup-restore Tests regelmässig
durchführen um die konsistenz der Daten zu gewährleisten, etc.
Kurzum: Du wirst das backup von 100 Arbeitsmaschinen (das sind
also keine Server, die redundant aufgebaut sind, etc.) nicht
in einer wirtschaftlich und technisch Sinnvollen Umgebung
abbilden können!

Die Arbeitsstationen sind keine Server. Wie bereits erwähnt läuft Win95/98/XP darauf und es soll nur ein Verzeichnis von ca. 2 MB gesichert werden.

Du brauchst nicht nur ein Backup-system, Du solltst mal über
die komplette Infrastruktur nachdenken. Die 100 PCs sind doch
nicht erst gestern angeschafft worden. Wie kommt es, dass ihr
jetzt erst über Backups nachdenkt?

Die Rechner sind momentan Standalonegeräte und sollen
demnächst ans Netz gebracht werden.

Welche Software läuft denn darauf??

Zur Info. Es läuft „BePu-Soft v.113“ und höher. Ich habe es nicht erwähnt, da es ausser bei unserer Firma kein Mensch verwendet oder kennt.

Dein Chef sollte sich folgendes einmal überdenken: Es sind 100
Einzelplatzlizenzen von irgendwelcher Software (über die Du
uns kleider im unklaren lässt…) zu verwalten. Diese
technisch auf dem neuesten Stand zu halten und die daraus
produzierten Daten sollen nun auch gesichert werden. Nun
müsste nach Deinem jetzigen Stand mindestens eine Person von
Rechner zu rechner laufen (zum Beispiel) und mit einer USB
Festplatte bewaffnet ein lokales backup der Daten auf eben
diese festplatte fahren (kopiere Verzeichnis X auf HDD2 ins
Verzeichnis Y). Das für eben 100 Rechner (das nennt sich im
wahrsten Sinne des Wortes Turnschuhnetzwerk!). Dies ist
unwirtschaftlich und untragbar für ein Unternehmen.

Die Lösung heisst nun mal Netzwerk.

  • einen „kleinen“ Server incl. Backup Laufwerk (z.B. LTO)
    incl. Backupsoftware wird zwar einen kleinen 5stelligen betrag
    kosten, aber was es kostet wenn eben mehrere einzelne
    Arbeitsstationen bzw. deren daten aus diesem sooo wichtigen
    Programm ausfallen weil die eben nicht da, nicht konsistent,
    nicht zurücksicherbar sind kann er gerne mal pro Woche
    ausrechnen. Dabei sollte er natürlich auch die
    Arbeitszeitersparnis bedenken, weil das Turnschuhnetzwerk
    entfällt!

Du beschreibst genau den momentanen Stand. Die Standalone-PCs sind über ein Turnschuh-Netzwerk miteinander verbunden. Unter Win95a wird USB nicht unterstützt. Somit wird auch per Diskette gesichert. Ich weiß und auch die Firma weiß es, dass dies nicht wirtschaftlich ist. Darum will man auch eine automatische tägliche Datensicherung.
Es ist genügend Speicherplatz auf einen richtigen SERVER in der Infrastruktur vorhanden. Glaub es mir einfach. Darüber muss man sich keine Gedanken machen.
Darum komme ich zurück auf meine ursprüngliche Frage: Welche Backup-Software?
Chris

Hallo,
gute Idee, aber …
… das Programm verlangt unbedingt das Laufwerk C: mit einem bestimmten Verzeichnisnamen. Das kann nicht geändert. Leider. :frowning:
Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke für die Info.
Ich werde mal einen Blick drauf werfen.
Chris

Hallo Chriis

Keine Software ist für Dich die ideale Lösung!

Du musst eine saubere Evaluation durchführen. Dann kristallisiert sich das für diese Aufgabe richtige Programm heraus.

Grüsse
C4e

Hallo,
Evaluation ist mir klar. Das will ich ja auch machen. Dazu bräuchte ich aber Tipps, welche Programme in Frage kommen könnten.
Gruß
Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo nochmal,

Wie gesagt, bitte Strategie überdenken!
Du musst so ca. 100 backupsoftware-Lizenzen verwalten, 100
backups kontrollieren ob das backup auch WIRKLICh
durchgelaufen ist, 100 Backup-restore Tests regelmässig
durchführen um die konsistenz der Daten zu gewährleisten, etc.
Kurzum: Du wirst das backup von 100 Arbeitsmaschinen (das sind
also keine Server, die redundant aufgebaut sind, etc.) nicht
in einer wirtschaftlich und technisch Sinnvollen Umgebung
abbilden können!

Die Arbeitsstationen sind keine Server. Wie bereits erwähnt
läuft Win95/98/XP darauf und es soll nur ein Verzeichnis von
ca. 2 MB gesichert werden.

Dann schafft einen Server an und kopiert die Daten dahin per Task Scheduler oder so.

Du brauchst nicht nur ein Backup-system, Du solltst mal über
die komplette Infrastruktur nachdenken. Die 100 PCs sind doch
nicht erst gestern angeschafft worden. Wie kommt es, dass ihr
jetzt erst über Backups nachdenkt?

Die Rechner sind momentan Standalonegeräte und sollen
demnächst ans Netz gebracht werden.

Welche Software läuft denn darauf??

Zur Info. Es läuft „BePu-Soft v.113“ und höher. Ich habe es
nicht erwähnt, da es ausser bei unserer Firma kein Mensch
verwendet oder kennt.

Das war nicht ganz das was ich dazu an Info haben wollte. Sondern eher was das für eine Software ist (Finanzbuchhaltung, Messdatenerfassung, Warenwirtschaft, etc.) und ob da eine Datenbank (lokal) auf den Rechnern läuft, die mit gesichert werden muss? Welche Daten werden da überhaupt gesichert: Sind das Daten, die das Programm selbst sichert oder wie läuft das? Hat man schonmal versucht die Daten wieder zurück zu spielen auf einen anderen (neuen?) Rechner? Was passiert WENN einer der 100 PCs wirklich mal ausfällt?

Ein Backup OHNE ein Recovery (=Wiederherstellung) ist so gut wie kein Backup wenn es eben nicht funktioniert.

Dein Chef sollte sich folgendes einmal überdenken: Es sind 100
Einzelplatzlizenzen von irgendwelcher Software (über die Du
uns kleider im unklaren lässt…) zu verwalten. Diese
technisch auf dem neuesten Stand zu halten und die daraus
produzierten Daten sollen nun auch gesichert werden. Nun
müsste nach Deinem jetzigen Stand mindestens eine Person von
Rechner zu rechner laufen (zum Beispiel) und mit einer USB
Festplatte bewaffnet ein lokales backup der Daten auf eben
diese festplatte fahren (kopiere Verzeichnis X auf HDD2 ins
Verzeichnis Y). Das für eben 100 Rechner (das nennt sich im
wahrsten Sinne des Wortes Turnschuhnetzwerk!). Dies ist
unwirtschaftlich und untragbar für ein Unternehmen.

Die Lösung heisst nun mal Netzwerk.

  • einen „kleinen“ Server incl. Backup Laufwerk (z.B. LTO)
    incl. Backupsoftware wird zwar einen kleinen 5stelligen betrag
    kosten, aber was es kostet wenn eben mehrere einzelne
    Arbeitsstationen bzw. deren daten aus diesem sooo wichtigen
    Programm ausfallen weil die eben nicht da, nicht konsistent,
    nicht zurücksicherbar sind kann er gerne mal pro Woche
    ausrechnen. Dabei sollte er natürlich auch die
    Arbeitszeitersparnis bedenken, weil das Turnschuhnetzwerk
    entfällt!

Du beschreibst genau den momentanen Stand. Die Standalone-PCs
sind über ein Turnschuh-Netzwerk miteinander verbunden. Unter
Win95a wird USB nicht unterstützt. Somit wird auch per
Diskette gesichert. Ich weiß und auch die Firma weiß es, dass
dies nicht wirtschaftlich ist. Darum will man auch eine
automatische tägliche Datensicherung.
Es ist genügend Speicherplatz auf einen richtigen SERVER in
der Infrastruktur vorhanden. Glaub es mir einfach. Darüber
muss man sich keine Gedanken machen.
Darum komme ich zurück auf meine ursprüngliche Frage: Welche
Backup-Software?

Garkeine!
Was soll eine Software leisten, die die Hardware erstmal garnicht abbilden kann?! Ok, dann schau einfach unter http://www.download-tipp.de/Tools/Backup-Software/in… oder bei google nach. Die können allesamt sichern. Welches Dir da am besten zum rumspielen gefällt bleibt Dir überlassen. ABER es löst nicht euer eigentliches Problem! Ich habe im Laufe der letzten Jahre zig dieser „Altlasten Rechnerstrukturen“ gehabt und es war harte Arbeit Entscheider davon zu überzeugen, das das alles Murcks ist was die vorhaben.
Sorry, aber Ihr sitzt gerade echt auf einem Pulverfass! Deine Strategie ist grundlegend falsch wie Du an die Sache herangehst!
Wenn ich das richtig verstehe sind die Rechner nämlich allesamt zu einem Zeitpunkt von einem naja, sagen wir mal engstirnigen Admin bzw. Hilfsarbeiter wohl angeschafft worde, der sich nicht mit der Thematik Netzwerk auskannte und auch nicht mit dem Thema ROI oder Netzwerkmanagement oder ähnlichen Schlagwörtern. Heisst die Rechner sind so alt, das entweder Festplatte, Grafikkarte, Prozessor, Mainbord oder andere Komponennten MTBF bedingt demnächst reihenweise ausfallen. Das ist nur eine Frage der zeit. Man hätte IMHO schon längst modernere Maschinen anschaffen sollen (zumal es Betriebssystemmässig garkeinen Support mehr gibt, etc.). Geschweige denn von der hier eingesetzten Individualsoftware, die keinerlei „vernünftige“ Sicherungsmöglichkeit besitzt…

Es gibt mehrere Möglichkeiten wie Ihr das Problem lösen könnt.
Entweder einen Server kaufen, 2-3 Switche (managebar) dazu, alle 100 Rechner mit Netzwerkkarten ausstatten und alles verkabeln (lassen). Danach den oben genannten Kopierjob einrichten und dem server sagen, das er die Daten chronologisch ablegen und Archivieren soll.
Effektiver wäre ein komplettes update der Rechner UND der Software.
Pro Rechner kann man mit ca. 400,- Rechnern (incl. MwSt). Ein Rechner ist/wird Server. Unter einem neuen Server-Betriebssystem (das KANN auch ein Linux sein wenn der Administrator damit umgehen kann … Ansonsten kann denke ich fast jeder Hilfs-Admin ein Windows 2003 Server bedienen und dort das im betribessystem enthaltene Backup Programm aufrufen. Wie gesagt: Was geht der Firma an Einnahmen (und somit auch Deinem Gehalt) verloren wenn die Kisten reihenweise ausfallen…
Die Rechnung wurde von Firmen schon X Mal gemacht. Es ist besser hardware und Software auf dem aktuellen Stand zu halten als alte ausgediente Gäule mit hängen und Würgen am laufen zu halten!
Zu der oben genannten Software habe ich schonmal auf Anhieb garkeine Internetseite gefunden, wer hat die mal programmiert oder hergestellt? Gibt es diese Firma noch? läuft die Software überhaupt auf neueren Rechnern unter neuem Betriebssystem? kann man hierzu ein Netzwerkfähiges update veranlassen?

Egal was Du in Angriff nimmst …ohne entsprechendes Budget wird es leider nicht gehen.

Es ist eine ganz einfache Überlegung: Entweder man doktort an einem veralteten, kaputten System herum um Daten zu sichern, die ggf. garnicht mehr auf neuer Hardware mit neuer Software wieder herstellbar sind oder man macht einen schnitt und bringt hard UND Software auf einen neuen Stand. Es gibt in Eurem Umfeld bestimmt genug Firmen, die das von der Planung her übernehmen und Preise nennen können.

gruß und viel Glück
h.

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Wir reden stets aneinander vorbei.
Hier nochmal das Wichtigste, das ich bereits schon mehrfach geschrieben habe:

  1. Server vorhanden.
  2. Erste Arbeitstationen kommen ans Netz; Restliche folgen. Haben schon alle die notwendigen NICs.
  3. Die Software (Arbeitsdaten für Maschinensteuerung) gibt es nur bei uns in der Firma. Es gibt sie nicht für andere Firmen zum Kaufen.
  4. Es muß nur ein Verzeichnis gesichert werden, auch wenn die meisten Dateien auf dem Netz wären. Konfigurationsdateien bleiben auf der Arbeitsstation.
  5. Die Arbeitsstationen laufen unter Win95/98/XP.

Bei einem Wechsel der Arbeitsstation wird nur ein Verzeichnis draufkopiert und alles läuft wieder. Die Windowsinstallation und das drumherum (Grafikkarte, …) ist bereits drauf (die Hardware muss nicht nachgebildet werden). Du siehst das viel zu kompliziert.

Das System ist nicht veraltet. Es läuft sogar unter Windows XP embedded ohne Probleme.

Das wir ein automatisiertes Backup brauchen haben wir auch geschnallt. Darum habe ich in diesem Forum auch eine Frage gestellt.

Und das Wichtigste zum Schluss: Das Budget wird aufgestockt.

Durch den hilfreichen Kommentar von Jörn kenne ich nun auch einige fähige Backup-Programme und kann bewerten, welches Programm für und das Richtige ist.

Gruß
Chris

Hallo,

Zur Info. Es läuft „BePu-Soft v.113“ und höher. Ich habe es
nicht erwähnt, da es ausser bei unserer Firma kein Mensch
verwendet oder kennt.

wenn es kein Mensch verwendet, kann man vom Hersteller vielleicht eine Version bekommen, die die Daten auf ‚d:‘ ablegt. Alternativ könnte man als Mini-Hacker mittels Hex-Editor im Programm die Zeichenfolge ‚c:\data‘ durch ‚d:\data‘ ersetzen.
Gruß
loderunner (der das bei einem widerwilligen Programm auch schon mal gemacht hat)

Hy,

Wir reden stets aneinander vorbei.
Hier nochmal das Wichtigste, das ich bereits schon mehrfach
geschrieben habe:

Hmm, ok. Dann ist wohl meine Glaskugel kaputt…

  1. Server vorhanden.
  2. Erste Arbeitstationen kommen ans Netz; Restliche folgen.
    Haben schon alle die notwendigen NICs.
  3. Die Software (Arbeitsdaten für Maschinensteuerung) gibt es
    nur bei uns in der Firma. Es gibt sie nicht für andere Firmen
    zum Kaufen.
  4. Es muß nur ein Verzeichnis gesichert werden, auch wenn die
    meisten Dateien auf dem Netz wären. Konfigurationsdateien
    bleiben auf der Arbeitsstation.
  5. Die Arbeitsstationen laufen unter Win95/98/XP.

Bei einem Wechsel der Arbeitsstation wird nur ein Verzeichnis
draufkopiert und alles läuft wieder. Die Windowsinstallation
und das drumherum (Grafikkarte, …) ist bereits drauf (die
Hardware muss nicht nachgebildet werden). Du siehst das viel
zu kompliziert.

Das System ist nicht veraltet. Es läuft sogar unter Windows XP
embedded ohne Probleme.

Das wir ein automatisiertes Backup brauchen haben wir auch
geschnallt. Darum habe ich in diesem Forum auch eine Frage
gestellt.

Und das Wichtigste zum Schluss: Das Budget wird aufgestockt.

Durch den hilfreichen Kommentar von Jörn kenne ich nun auch
einige fähige Backup-Programme und kann bewerten, welches
Programm für und das Richtige ist.

Ah, cool. Ich glaub Symantec BackupExec 11 hat er noch nicht erwäht, aber ansonsten ist alles dabei.

Viel Spaß noch
h.

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