Um was für eine Pflanze handelt es sich hierbei. Ich habe sie im Frühsommer in Hamburg in einem Garten fotografiert. Größe der Blüte: ca. fingernagelgroß. Die Pflanze (ca. 80 cm hoch) enthielt massenhaft dieser kleinen Blüten.
Welches Schadbild liegt bei diesen Äpfeln (Finkenwerder Herbstprinz) vor. Sie weisen kontiniuierlich (mehrere Jahre hintereinander, von der Fruchtbildung bis zur Reife) dieses Bild auf. Auf diese Weise fallen ca. 30% der Früchte ab. Maden konnte ich innen nicht erkennen. Nur ein schnell verfaulendes Obst. Besonders auffällig ist das kreisförmige Verfaulen.
die Blume dürfte eine Tagetes (erecta) sein, eine der
typischen
Sommerblumen.
darf ich widersprechen?
Ich halte das Blümchen für eine ranunculus asiaticus
Tagetes erecta hat nie so lange biegsame Stiele; die Blüten sind auch viel stärker gekräuselt
also eine Tagetes ist das garantiert nicht (die kenne ich auch).
„ranunculus asiaticus“ könnte aber hinkommen. Davon scheint es aber sehr viele Arten zu geben, oder?
Wie ist der deutsche - spezielle - Name (außer Ranunkel)? Die Stängel waren recht dünn.
In einem Buch fand ich dies aber einmal (mit Abbildung) als „scharfer Hahnenfuß“ bezeichnet. Aber auch das stimmt nicht.
Hinsichtlich des Apfels bin ich gespannt auf die Antworten der „Obst-Spezis“.
darf ich widersprechen?
Ich halte das Blümchen für eine ranunculus asiaticus
Hallo, Geli, Horst,
auch ich tippe eher auf Ranunkel, asiaticus oder acris (hybr.) http://www.mytho-fleurs.com/images/Delabroye-vivaces…
obwohl mir dafür die Blütenstiele eher ein wenig zu dünn sind.
Schade, dass keine Laubblätter zu sehen sind.
Grüße
Eckard
Zu dem Blümchen fiel mir im ersten Moment eine Dahlie ein, die es ja in vielen Farben und Formen gibt, aber hier würde mich der dünne Stiel irritieren.
Mein zweiter Gedanke war, wie schon mehrfach erwähnt, eine Ranunkel.
alles ist gesagt. Das „Blümchen“ ist eine Ranunkel, welche Sorte/Art läßt sich anhand des Bildes nicht genau sagen. Nicht verwechseln solltest Du diese Staude mit dem Ranunkelstrauch.
Der Apfel hat Monilia-Fruchtfäule. Die befallenen Frücht solltest Du entfernen, für eine Behandlung (biologisch oder chemisch) ist m.E. zu spät. Kompostieren kannst Du die Früchte , da sie auf dem bis zum nächsten Frühjahr zersetzt sind.
noch ein Hinweis zur Monilia: An äußerlich intakten Äpfeln hat Monilia keine Einfallspforte. Aber schon kleine Verletzungen (Wespen z.B.) reichen dafür aus. Der wichtigste „Türöffner“ ist der Apfelspinner. Da sind 30% Verluste noch wenig; bei mir schwankt das zwischen etwa 10% und (dieses Jahr) über 80%: Die Regenzeit im August hat den Einsatz von Neem arg behindert, so daß die Apfelspinner der zweiten Generation richtig Fete gehabt haben. Auch Äpfel, die nicht die typischen Fraßgänge der Raupen haben, können angestochen sein und werden dann von der Monilia befallen.
Bref: Monilia ist ein typischer Schaden an „Bio“-Äpfeln; you can’t have the cake and eat it…
Angeblich gibt es bei zur Ernte frisch infizierten Äpfeln, die noch keinen Befall zeigen, gute Erfolge durch Abwaschen mit heißem Wasser - so daß man wenigstens die Lagerschäden ein wenig zurücknehmen kann.
ich schätze, die gelbe Blüte gehört zum Gefüllten Hahnenfuß Ranunculus acris ‚Multiplex‘. Es gibt zwar noch mehr Ranunkeln, die so ähnlich aussehen, die sind aber viel seltener anzutreffen.