Welche Cortisongabe bei Kindern?

Hallo liebe Experten!
Die Tochter meines besten Freundes bekommt gegen ein Hautekzem Cortisonsalbe. Macht das die Haut bei Kindern nicht dünner? Ich bin Cortison gegenüber sehr kritisch, er ist auch nicht so begeistert von dem Cortison. Aber gäbe es Alternativen? Seine Frau hatte die Idee noch einen Heilpraktiker hinzuzuziehen. Wäre das die richtige alternative Adresse? Danke für ihren Rat.

Guten Tag,
dazu müßte ich zuerst wissen, was für ein Ekzem das genau ist. Ist es allergisch bedingt oder aufgrund einer Neurodermitis oder aufgrund endogener Ursachen? Es gibt da vielerlei Möglichkeiten.
In der Regel ist es aber so, dass Hautekzeme sehr gut auf die Verabreichung von COrtisonsalben reagieren und das auch bei Kindern über einen kurzen Zeitraum völlig in Ordnung ist diese zu verwenden. Die Allgemeinheit ist immer wieder sehr kritisch, was die Verabreichung von Cortison anbelangt. Das ist auch durchaus berechtigt, da Cortison auf Dauer schwerwiegende Nebenwirkungen hat, die aber v.a. bei innerer Anwendung, sprich, wenn es eingenommen wird, auftreten. Bei Hauterkrankungen ist es meist nicht so , dass überhaupt Nebenwirkungen auftreten, da in der Regel die Erkrankung schneller ausheilt als das Nebenwirkungen auftreten. Es sollte bei der Tochter ihres Freundes abgeklärt sein, was die URsache des Ekzems ist, damit man bestimmte Auslöser in Zukunft meiden kann (Z.B. bei einer Allergie).

EInen Heilpraktiker hinzuziehen können Sie natürlich gerne. Er wird sich freuen, wenn seine Kasse klingelt (entschuldigen Sie, aber das mußte jetzt sein).Nein, aber im Ernst, ich denke, wenn die Patientin bereits in Behandlung eines erfahrenen Dermatologen ist, ist sie an der richtigen Adresse. Dort sollten zuerst alle Ursachen abgeklärt sein, bevor man einen Heilpraktiker aufsucht, der gar nicht die MÖglichkeiten und das Wissen hat, so diffizile Untersuchungen durchzuführen.
Also keine Angst vor Cortison. In vielen Fällen ist es ein Segen, dass es dieses Medikament gibt.
Sollte es nicht besser werden, melden Sie sich doch noch mal.
Danke und viele Grüße
S. Heiß

Hallo liebe Hexel.K.,
es tut mir leid, aber Kinderkrankenpflege fällt nicht in mein Wissensgebiet. Aus eigener Erfahrung kann ich nur folgende Antwort geben: Meist sind sie niedrig dosiert und werden nur über einen kurzen Zeitraum gegeben. Bei chronischen Erkrankungen auch über längere Zeit. Manchmal lässt es sich eben nicht vermeiden. Dann gibt es noch verschiedene Kortisonformen. Manche verbleiben länger im Körper, werden langsamer abgebaut, einige nimmt der Körper über Salben gar nicht erst auf. Heilpraktiker hinzuziehen ist sicherlich nie falsch, aber kostspielig und nicht für jeden Geldbeutel geeignet, manchmal sind einem da halt die Hände gebunden. Aber wie gesagt, frag lieber noch bei einer Kinderkrankenpflege nach oder einen zweiten Kinderarzt oder Hautarzt. Gute Besserung und viel Glück. Monika

Ich kann dir hier nur empfehlen nicht mit Medikamenten die Symptome zu unterdrücken. Der Mensch ist eine komplexe „Apparatur“ da hilft es nicht viel, wenn man sich nur auf eine Baustelle konzentriert, aber das Gesamte aus dem Auge verliert.
Selbst habe ich jedenfalls meine starke Neurodermitis (hatte über 20 Jahre Probleme mit meinem rechten Schienbein, den Ellbogen und dem Kopf) dank meiner Schwägerin (klassische Homöopathin, Heilpraktikerin und Psychotherapeutin HPG) innerhalb eines halben Jahres in den Griff bekommen. Ihre Telefonnummer möchte ich hier nun nicht unbedingt posten. Falls Interesse bestehen sollte, würde ich sie allerdings darum bitten, sich einfach kurz mit dir in Verbindung zu setzen, wenn du dies möchtest.

Viele Grüße
Peter