Welche Entwicklungsumgebung?

Hallo zusammen,

welche Entwicklungsumgebung für Java könnt ihr einem Anfänger empfehlen?

Habe schon mal ein wenig mit der freien Version des Borland JBuilders herumexperimentiert. Ab wann brauche ich eigentlich die kostenpflichtige Version?

Was haltet ihr von VisualAgeForJava?

Über eure Antworten freut sich

Matthias

Moin,

welche Entwicklungsumgebung für Java könnt ihr einem Anfänger
empfehlen?

Unter Unix: NEdit & SDK
Unter Windows: Ultraedit & SDK

Ohne IDE lernt man am besten, welche Dinger sich unter der
Oberfläche einer IDE abspielen.
Ich versuche gerade ein größeres Programm ohne IDE, nur mit
Editor und Ant. Mal sehen, wie weit ich komme.

Thorsten

welche Entwicklungsumgebung für Java könnt ihr einem Anfänger
empfehlen?

Unter Unix: NEdit & SDK

Oh Gott, tu dir das doch nicht an…
Halte lieber mal nach (X)Emacs mit JDE Ausschau, das ist (m.A.n.)
unschlagbar, wenn mensch kein RAD möchte…

Ohne IDE lernt man am besten, welche Dinger sich unter der
Oberfläche einer IDE abspielen.
Ich versuche gerade ein größeres Programm ohne IDE, nur mit
Editor und Ant. Mal sehen, wie weit ich komme.

Ist schon ein guter Anfang. Ant ist klasse :smile:

Stefan

Was haltet ihr von VisualAgeForJava?

Tja, wenn du mal nicht nur mit einem Editor (bzw. XEmacs, also
der feinen Art des Lebens) bewaffnet loslegen möchtest, dann ist
VA ungeschlagen das Optimum, wenn es darum geht,
benutzeroberflächenbasierte Software zu schreiben! Es gibt in
dieser Hinsicht einfach nichts besseres. Läuft auch unter Linux,
AIX und Windows.

Allerdings empfehle ich dir gleichzeitig, dich mal bei IBM in der
VADD umzusehen, der VisualAge Developer Domain.
http://www.ibm.com/vadd

Die haben da tonnenweise Anleitungen, um sich in die Materie
einzuarbeiten. Und sobald du erstmal ein wenig die Konzepte
hinter VA4J verstanden hast (ist nicht allzu schwer), kannst du
damit recht schnell beeindruckendes herbeizaubern.

Gruß,
Stefan :smile:

Moin,

welche Entwicklungsumgebung für Java könnt ihr einem Anfänger
empfehlen?

Unter Unix: NEdit & SDK

Oh Gott, tu dir das doch nicht an…

Kennst Du NEdit?

Halte lieber mal nach (X)Emacs mit JDE Ausschau, das ist
(m.A.n.) unschlagbar, wenn mensch kein RAD möchte…

Ich kenne Emacs. Ich habe Matthias so verstanden, daß er Java lernen will, nicht einen Editor.

Thorsten

Kennst Du NEdit?

Kenne ich. Hab eine Zeit lang damit gearbeitet und dann Emacs
gelernt.

NEdit ist nicht schlecht und bietet bereits einiges für
Programmierer, kommt nur leider bei Weitem nicht an die
Möglichkeiten von Emacs und seiner JDE ran…

Zugegeben, Emacs will gelernt sein, aber die Eingewöhnung dauert
(insbesondere bei XEmacs) nicht allzu lange und ER IST ES WERT!!

Schon allein die konsistente und schnelle Bedienung von so
ziemlich ausnahmslos allem, was irgendwo mit Text zu tun hat:
Textdateien, Programmcode, Shell, (La)TeX, Mail/News/Web (gut,
benutze ich auch nicht :wink: uswusf…

Seine (angeblich umständliche) Bedienung ist im Endeffekt ein
Vorteil, weil sie all diese Felder konsistent abzudecken vermag.
Und es dauert nun wirklich nicht lange, bis mensch damit flink
genug arbeiten kann…

Stefan :smile:

Moin,

Kennst Du NEdit?

Kenne ich. Hab eine Zeit lang damit gearbeitet und dann Emacs
gelernt.

NEdit ist nicht schlecht und bietet bereits einiges für
Programmierer, kommt nur leider bei Weitem nicht an die
Möglichkeiten von Emacs und seiner JDE ran…

Das sehe ich als Vorteil, besonders in diesem Zusammenhang. Es geht darum, keine IDE zu nutzen.

(Die Sache mit Chash wird langweilig, auf zum Editorkrieg:smile:
Emacs ist unbestritten leistungsfähig, aber im Vergleich zu NEdit viel zu groß (NEdit kann ich auf einer Diskette zum Kunden mitnehmen), schlecht konfigurierbar (Ja, ich hab’s versucht, und zwar nicht alleine) und in keiner Programmiersprache erweiterbar, die man außerhalb der Emacsgemeinde kennt.

Die Aussage, daß Emacs nicht allzu schwer zu lernen sein soll, erstaunt mich etwas. Sonst höre ich immer von vertikaler Lernkurve, es wird sogar damit kokettiert, daß nicht jeder damit zurechtkommt.

Thorsten

Emacs

NEdit ist nicht schlecht und bietet bereits einiges für
Programmierer, kommt nur leider bei Weitem nicht an die
Möglichkeiten von Emacs und seiner JDE ran…

Das sehe ich als Vorteil, besonders in diesem Zusammenhang. Es
geht darum, keine IDE zu nutzen.

Mag jetzt philosophisch sein, aber eine IDE beinhaltet bei mir
meistens auch (zumindest leichte) RAD-Fähigkeiten. Die JDE bietet
Unterstützung beim Code/Klassen/Interface-Schreiben,
Projekt-Fähigkeiten, Zugriff auf Compiler, Make, Hilfe, …

Gut, könnte mensch bereits als IDE bezeichnen…

(Die Sache mit Chash wird langweilig, auf zum Editorkrieg:smile:

:wink: Klar! Und mein Handy ist eh größer als deins!!

Emacs ist unbestritten leistungsfähig, aber im Vergleich zu
NEdit viel zu groß (NEdit kann ich auf einer Diskette zum
Kunden mitnehmen),

Für den Fall gibt es ja noch den microEmacs. Bei mir auf jeder
Linux-Bootdiskette zu finden… Ist genauso zu bedienen, muss
aber natürlich ohne allzuviele Erweiterungen auskommen. Als
Editor ist er mir aber immer noch lieber als alles andere.
Eben „einmal Emacs, immer Emacs“…

schlecht konfigurierbar (Ja, ich hab’s
versucht, und zwar nicht alleine)

Probiers mal mit XEmacs. Bei dem sind die Einstellungen um
einiges ofensichtlicher. Würde ich so ziemlich jedem Anfänger
sofort empfehlen.

Dass ich hier über verschiedene „Versionen“ spreche, tut nicht
viel zur Sache, weil die Bedienung ja gleich bleibt. Wenn du dich
also erst einmal in Emacs heimisch fühlst, dann kannst du je nach
Zweck spezielle Versionen benutzen mit trotzdem gleicher Bedienung.

und in keiner
Programmiersprache erweiterbar, die man außerhalb der
Emacsgemeinde kennt.

Gut, das mag mehr oder weniger zutreffen. Allerdings denke ich
schon mal, dass

  1. das Vorhandene nicht weit von „ausreichend“ entfernt ist
  2. Emacs ja nun auch nicht NUR in EmacsLisp geschrieben ist (gut,
    der größte Teil schon)…
  3. Emacs ja doch einiges an Schnittstellen hat, z.B. zu Shell,
    Make, …

Aber kann natürlich trotzdem ein Manko sein, geb’ ich dir Recht.
EmacsLisp ist eine ziemliche Inselsprache.

Die Aussage, daß Emacs nicht allzu schwer zu lernen sein soll,
erstaunt mich etwas. Sonst höre ich immer von vertikaler
Lernkurve, es wird sogar damit kokettiert, daß nicht jeder
damit zurechtkommt.

Dazu gibt es ja das „Emacs-Tutorial“ (C-h t = "Hilfe->Tutorial),
bzw. siehe Emacs-Splashscreen). Ich habe das Wesentliche daraus
(Text kopieren/einfügen, Buffer wechseln, Dateien
öffnen/sichern/schließen, …) in weit unter einer Stunde gelernt
(also wirklich gelernt) und durch die regelmäßige Arbeit damit
auch problemlos behalten.

Wenn mensch erstmal ein bisschen über die Konzepte dahinter
gelesen hat, dann sind die meisten Tastenkombinationen entweder
naheliegend oder zumindest leicht zu merken.

Die Zeit muss mensch sich aber natürlich auch nehmen, da Emacs
ansonsten wirklich unübersichtlich und groß erscheinen kann. Ein
paar meiner Mitstudenten klicken ständig für alles mit der Maus
darauf herum - wenn ich ihnen dann ein paar Tastenkombinationen
sage, um nicht ständig zwischen Maus und Tastatur hin- und
herwechseln zu müssen, dann meinen sie „Ich finde das aber besser“.

Ergo: Emacs ist extrem effizient und leicht zu bedienen - wenn
der Benutzer es will.

… und ein sauguter Nicht-nur-Editor-für-alles ist er ohnehin.

Stefan :smile:

Moin,

Die JDE bietet Unterstützung beim

Code/Klassen/Interface-Schreiben,

Projekt-Fähigkeiten, Zugriff auf Compiler, Make, Hilfe, …

Das sollte man eben anfangs per Hand machen.

(Die Sache mit Chash wird langweilig, auf zum Editorkrieg:smile:

:wink: Klar! Und mein Handy ist eh größer als deins!!

Ich dachte, bei Handys wäre klein = gut?

Emacs ist unbestritten leistungsfähig, aber im Vergleich zu
NEdit viel zu groß (NEdit kann ich auf einer Diskette zum
Kunden mitnehmen),

Für den Fall gibt es ja noch den microEmacs.

Eben: Bei NEdit brauche ich nur NEdit, beim Emacs braucht man
eine besondere Version. Ich sage ja nicht, daß jede Aktion mit
dem Emacs ungleich schwieriger ist, sondern daß alles etwas
anders gemacht wird, man sich also andauernd neue Gewohnheiten
angewöhnen muß.

Probiers mal mit XEmacs.

Ne, der Zug ist abgefahren.

Die Aussage, daß Emacs nicht allzu schwer zu lernen sein soll,
erstaunt mich etwas. Sonst höre ich immer von vertikaler
Lernkurve, es wird sogar damit kokettiert, daß nicht jeder
damit zurechtkommt.

Dazu gibt es ja das „Emacs-Tutorial“ (C-h t =
"Hilfe->Tutorial),

Been there, done that. Ich beklage nicht den Mangel an
Dokumentation, sondern die Philosophie.

Die Zeit muss mensch sich aber natürlich auch nehmen, da Emacs
ansonsten wirklich unübersichtlich und groß erscheinen kann.

Ja! Das ist es! Für NEdit brauche ich keine Schulung.

Thorsten

(Die Sache mit Chash wird langweilig, auf zum Editorkrieg:smile:

Haha, lustig, Witz gemacht … dürfen wir jetzt alle mal lachen? Dank Dir hat ja keiner mehr Lust, über C SHARP zu diskutieren, weil Du alle in Grund und Boden schreibst …

Chash mal wieder! Jippiieeh!
Moin,

(Die Sache mit Chash wird langweilig, auf zum Editorkrieg:smile:

Haha, lustig, Witz gemacht … dürfen wir jetzt alle mal
lachen?

Kann es sein, daß Du die falschen Dinge im Leben zu ernst nimmst? Die genaue Schreibweise von Programmiersprachen zum Beispiel? Den Lieblingseditor vielleicht?

Dank Dir hat ja keiner mehr Lust, über C SHARP
zu diskutieren, weil Du alle in Grund und Boden schreibst …

Ist das 'ne Art Ausrede? Ich habe klare Fragen gestellt und warte auf Antworten.

Thorsten