Welche Festbrennweiten brauche ich?

Hallo!

Wie dem aufmerksamen Leser hier im Brett nicht entgangen sein dürfte, bin ich stolzer Besitzer einer DSLR :wink:))

Im ersten halben Jahr habe ich Folgendes fotografiert:

Portraits
Makro-Aufnahmen (Blumen, Spinnen, …)
Sport (Kinder auf dem Spielplatz)
Architektur (Häuser von außen und von innen - für einen befreundeten Makler)
Tiere (Hund eines Bekannten)
Reportagen (Hochzeiten und andere Familienfeste)

Noch nicht mit der DSLR sondern mit der dig. Kompaktkamera habe ich Folgendes fotografiert (und will es auch mit der DSLR probieren):

Stimmungsfotos (einsamer Besen mit roten Borsten an grauer Wand)
Stillleben
Landschaften
Produkte (insbesondere meine Kuchen)

An die Festbrennweiten-Fans:

Welche Objektive sollte ich für meine Bedürfnisse haben?

Hanna

hallo Hanna

Wie dem aufmerksamen Leser hier im Brett nicht entgangen sein
dürfte, bin ich stolzer Besitzer einer DSLR :wink:))

Besitzer? Du bist ein Mann?

mit welchen Objektiven/Brennweiten hast Du bisher photographiert und warum bist Du damit nicht zufrieden?

Stimmungsfotos (einsamer Besen mit roten Borsten an grauer
Wand)
Stillleben
Landschaften
Produkte (insbesondere meine Kuchen)

diese Themen schreien geradezu nach einem Stativ

Welche Objektive sollte ich für meine Bedürfnisse haben?

welche mit grosser Anfangsöffnung, egal ob Festbrennweite oder Zoom; siehe u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtst%C3%A4rke_(Fotog…
es gibt für Deine Canon auch Varioobjektive (Zooms) mit einer Anfangsöfffnung von 2,8 (beispielsweise 10-20mm, 18-55mm, 70-200mm) die sich - preislich gesehen - in einem akzeptablen Bereich bewegen (zum Bleistift http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?idcat…)

viel Spass beim Photographieren

ED

Hallo!

bin ich stolzer Besitzer einer DSLR :wink:))

Besitzer? Du bist ein
Mann?

Ich bin noch immer Verfechter des grammatischen Geschlechtes.

mit welchen Objektiven/Brennweiten hast Du bisher
photographiert und warum bist Du damit nicht zufrieden?

Ich besitze ein „Suppenzoom“ von 18-200 (*1,6), aber das wird von den Festbrennweiten-Befürwortern sehr verächtlich behandelt. Bis auf die Makro-Aufnahmen, die Portraits und die Architektur-Fotografie mache ich damit eigentlich alles.

Stimmungsfotos (einsamer Besen mit roten Borsten an grauer
Wand)
Stillleben
Landschaften
Produkte (insbesondere meine Kuchen)

diese Themen schreien geradezu nach einem Stativ

Hab ich.
Aber ich hab auch nicht gefragt, ob ich Stativ brauche oder nicht. :wink:

Welche Objektive sollte ich für meine Bedürfnisse haben?

welche mit grosser Anfangsöffnung

Ja, ich weiß.
Aber ich habe nicht nach der Lichtstärke gefragt (mein Fotokursleiter empfiehlt für Festbrennweiten nicht schwächer als 1,4 und für Zooms nicht schwächer als 2,8).

es gibt für Deine Canon auch Varioobjektive (Zooms) mit einer
Anfangsöfffnung von 2,8 (beispielsweise 10-20mm, 18-55mm,
70-200mm) die sich - preislich gesehen - in einem akzeptablen
Bereich bewegen (zum Bleistift
http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?idcat…)

Ich habe schon zwei Zooms; mit meinen Objektiven werden die Brennweiten von 10-200mm (*1,6) abgedeckt.
Weil aber die Experten hier der Ansicht sind, bei Zoomobjekten müsse man in der Fotoqualiät immer Abstriche machen, wollte ich von ihnen wissen, welche FESTBRENNWEITEN sie für meine Bedürfnisse empfeheln (red ich eigentlich so undeutlich oder warum kommt meine Frage nicht an?)

viel Spass beim Photographieren

Ja, den hab ich - und der wird sich hoffentlich noch steigern!

Hanna

Hallo!

Wie dem aufmerksamen Leser hier im Brett nicht entgangen sein
dürfte, bin ich stolzer Besitzer einer DSLR :wink:))

Einer Canon 400D, gelle…

Für Stilleben Architektur etc pp…
Ein Stativ und ein Kabelauslöser :smile: mit einem „Normalzoom“ (z.B. Tamron 17-50 2,8)

Reportage von Familienfeiern:
Canon EF 35/2 (Teurer: Canon EF 28/1,8 bzw Sigma 30/1,4)
Oder ein Zoom mit Systemblitz. (Filterfolie Lee 204 auf den Blitz draufkleben evt. Bouncecard dazu basteln - aus weissem Moosgummi-)
Blitz kann eh nicht schaden…

Spielende Kinder und Hund: EF 85/1,8 oder EF 100/2,0 Das sind auch hervorragende Portraitbrennweiten, vor allem angeschnittene Kopfportraits…
Wenn Du hauptsächlich bei guten Lichtverhältnissen derartige Bilder machst, und einen höheren Brennweitenbereich brauchst, wäre auch das EF 70-210 3,5-4,5 USM (gebraucht) anzudenken.

Makro: Das preiswerteste ist das nur noch gebraucht erhältliche EF 50/2,5 macro… wäre auch eine nette Portraitbrennweite.
Wenn Du allerdings Tierchen mit höherer Fluchtdistanz ablichten möchtest (oder nicht zu nahe an die Hornissen ranmöchtest :smile: ) dann wäre eines der längeren Macros zu üerlegen:
Canon EF 100 macro, Sigma 105 macro, Tamron 90 macro, Tokina 100 macro…

So, und jetzt kommt der unangenehme Teil… der Kassensturz…

LG
Mike

Ja, ich weiß.
Aber ich habe nicht nach der Lichtstärke gefragt (mein
Fotokursleiter empfiehlt für Festbrennweiten nicht schwächer
als 1,4 und für Zooms nicht schwächer als 2,8).

Hi, weiss er auch daß 1,4 nur für ganz wenige Brennweiten (50 bis 85mm) erhältlich ist. Ganz nebenbei ist das natürlich Unsinn.
Darum gibt es ja auch kaum Festbrennweiten außerhalb dieses Bereichs mit mehr f 2,8 oder 2

zu deiner Frage ja du brauchst das volle Programnm 2-3 Weitwinkel für die Architektur und ab Normalbrennweite 2-3 Objektive für Makro und Tiere Stillleben etc. für die reportagen den mittleren Berreich 35-85mm( zB.: 18+24/25+35 +50 +85bis100 und eventuelll auch noch was längeres dazu.)

wobei dann das zb… 100mm als Makro (mit floating Element) ausgeführt sein kann.

bezogen auf Vollformat, bei APS natürlich entsprechend verschoben ca. ab 12mm beginnend.
dann wäre vielleicht ein 60mm Makro gut.

in anständiger optischer Leistung kostet das alles zusammen 5-7 K€, da würde sich aber dann auch zusätzlich eine Vollformatkamera als Sinnvoll erweisen.
In billiger Ausführung vielleicht die Hälfte, aber danach hast du nicht gefragt.

OL

Hi
da du die Marke und Modell nicht erwähnst kann ich dir nur von Nikon ausgehend meine Präferenzen sagen.

noch DX Kamera (du glaub ich auch) x1.6

AF-Nikkor 1:2.8/35-70 Macro (~56-112)
AF-Nikkor 1:2.8/80-200 ED (~128-320)

Was mir noch fehlt ist ein WW-Zoom
AF-Nikkor 1:x.x/xx-35, mal sehn was sich da findet

Festbrennweite für Portrait wäre meine Präferenz:
AF NIKKOR 1.8/85 (~136)

alles in der Absicht irgendwann Vollformat Sensor zu haben.

Li

Hi

Ich habe schon zwei Zooms; mit meinen Objektiven werden die
Brennweiten von 10-200mm (*1,6) abgedeckt.
Weil aber die Experten hier der Ansicht sind, bei Zoomobjekten
müsse man in der Fotoqualiät immer Abstriche machen, wollte
ich von ihnen wissen, welche
FESTBRENNWEITEN sie für meine Bedürfnisse
empfeheln (red ich eigentlich so undeutlich oder warum kommt
meine Frage nicht an?)

OK:

Optimale Festbrennweitenausstattung:
EF 14/2,8 II L
EF 24/1,4 II L
TS/E 24/3,5 L (Tilt-Shift Objektiv… für Architektur)
EF 35/1,4 L
EF 50/1,2 L
EF 85/1,2 L
EF 100/2,8 macro
EF 135/2 L
EF 300/2,8 L

Und jetzt mal ernsthaft:

  1. Ich gehe davon aus, dass Du ein Sigma 10-20 und das Sigma 18-200 hast.
    Sigma baut teilweise geniöse Linsen, leidet aber an Problemen bei der Qualitätskontrolle. Ich würde bei andauernder Unzufriedenheit die Linsen zur Justage einschicken. (sollte noch auf Garantie gehen)
    (Entsprechendes gilt für die anderen Dritthersteller)

  2. Ja ja, Zooms besser als 2,8… *GRINS* Es gibt keine Zooms, die eine höhere Lichtstärke als 2,8 haben (ausser für Oly, aber das ist 4/3 System und damit eine ganz andere Baustelle) Halt, da gibt es ein uraltes Tokina AF 28-70mm f/2.8-2.6 abgeleitet von einer Angenieux-Rechnung…

  3. Und FBs sollten besser als 1,4 sein… also viel gibt es da ja nicht mehr… und wenn irgendwer schlecht über mein 100/2,0 redet, dann kriegt der einen Linseneinlauf.

Festbrennweiten definieren sich nicht über eine möglichst hohe Lichtstärke, sondern über viele andere Parameter, sei es geringere Verzeichnung, bessere Farbdarstellung, niedrigerer Preis :smile:, schnellerer AF, geringere Farbfehler (Stichwort Chromatische Abberation) geringeres Gewicht etc…

Für Architektur würde ich tatsächlich beim Ultraweitwinkel bleiben.
Für Portrait solltest Du dir eines der 50 mm Objektive ansehen, sowie das 85/1,8 und das 100/2,0.

Als eine Anregung für den kleinen Geldbeutel würde ich ganz unverbindlich vorschlagen:
EF 35/2 (gebraucht knapp 200 Euro)
EF 50/2,5 makro (nur noch gebraucht: ca. 175 Euro)
EF 100/2,0 oder 85/1,8 (Die „Espresso“ Objektive: klein stark schwarz, auch „L für Arme“ genannt) für gebraucht ca 300 Euro.

Nachdem man die 400D locker bis 800 ISO schrauben kann, ist die etwas geringere Lichtstärke nicht mehr das Problem, wie früher mit Film.

Fotografiere mal in RAW und schau dir die mitgelieferte Software DPP an. Gerade bei Kritischen Aufnahmen bei wenig Licht kann man durch Entrauschen und Nachschärfen sowie rungefummele mit dem Weißabgleich viel rausholen.

LG
Mike

Hallo Mike!

Optimale Festbrennweitenausstattung:
EF 14/2,8 II L
EF 24/1,4 II L
TS/E 24/3,5 L (Tilt-Shift Objektiv… für Architektur)
EF 35/1,4 L
EF 50/1,2 L
EF 85/1,2 L
EF 100/2,8 macro
EF 135/2 L
EF 300/2,8 L

Und das Ganze schon ausgelegt auf Vollformat-Sensor, falls ich mir selbst zu Weihnachten die Canon EOS 5D Mark II schenke … *grins*
Ach ja, und von Dir wünsch ich mir einen Diener, der mir das Zeug hinterherträgt *nochbreitergrins*

Und jetzt mal ernsthaft:

  1. Ich gehe davon aus, dass Du ein Sigma 10-20 und das Sigma
    18-200 hast.

Genauso ist es.

Sigma baut teilweise geniöse Linsen, leidet aber an Problemen
bei der Qualitätskontrolle. Ich würde bei andauernder
Unzufriedenheit die Linsen zur Justage einschicken. (sollte
noch auf Garantie gehen)
(Entsprechendes gilt für die anderen Dritthersteller)

Ich glaube, ich muss erst fotografieren lernen bevor ich feststellen kann, ob meine Unzufriedenheit vom Objektiv kommt …

  1. Ja ja, Zooms besser als 2,8… *GRINS*

Lies genauer! Ich habe „nicht schlechter als“ geschrieben! *grins*

  1. Und FBs sollten besser als 1,4 sein…

„Nicht schlechter als“!!!

Festbrennweiten definieren sich nicht über eine möglichst hohe
Lichtstärke, sondern über viele andere Parameter, sei es
geringere Verzeichnung, bessere Farbdarstellung, niedrigerer
Preis :smile:, schnellerer AF, geringere Farbfehler (Stichwort
Chromatische Abberation) geringeres Gewicht etc…

Das geringere Gewicht wird wieder wett durch die vierfache Menge an Objektiven, die man dann mitzuschleppen hat … *grins*

Für Architektur würde ich tatsächlich beim Ultraweitwinkel
bleiben.

In der engen Gasse krieg ich mit 10*1,6 mm nichtmal die ganze Front drauf. Wenn ich so ein Tilt-Shift-Objektiv hätte, müsste ich nachher nichtmal die Fotos entzerren … *träum*

Für Portrait solltest Du dir eines der 50 mm Objektive
ansehen, sowie das 85/1,8 und das 100/2,0.

Für Portrait verwende ich ein 105 mm Objektiv - und viiiel Platz, um noch drei oder fünf Schritte zurückzugehen *breitgrins*

Als eine Anregung für den kleinen Geldbeutel würde ich ganz
unverbindlich vorschlagen:
EF 35/2 (gebraucht knapp 200 Euro)
EF 50/2,5 makro (nur noch gebraucht: ca. 175 Euro)
EF 100/2,0 oder 85/1,8 (Die „Espresso“ Objektive: klein stark
schwarz, auch „L für Arme“ genannt) für gebraucht ca 300 Euro.

DAS hört sich ja gar nicht schlecht an!
Und damit könnte ich Deiner Meinung nach meinen Bedarf abdecken?

Nachdem man die 400D locker bis 800 ISO schrauben kann, ist
die etwas geringere Lichtstärke nicht mehr das Problem, wie
früher mit Film.

Der Kursleiter sagt, im Theater, wo er mit avaliable light fotografieren muss, nimmt er 1600 ISO und 1/4 sec. Verschlusszeit für seine Fotos. Dank Verwacklungsschutz im Objektiv geht das frei Hand. Mit Stativ wäre er nicht flexibel genug.

Fotografiere mal in RAW und schau dir die mitgelieferte
Software DPP an. Gerade bei Kritischen Aufnahmen bei wenig
Licht kann man durch Entrauschen und Nachschärfen sowie
rungefummele mit dem Weißabgleich viel rausholen.

Vor RAW hab ich noch sooo einen Heidenrespekt! Nein, das trau ich mich echt noch nicht (ich kenne ja noch nicht alle Funktionen meiner Kamera bzw. vergesse das Gelernte wieder).

Hanna

Vorschlag
Hi,

angelehnt an einen Vorschlag von weiter unten, der Dir gefallen zu haben scheint, einer von mir:

von Canon:
[irgendwas kürzeres]
35/2.0
50/1,8 oder 50/1,4 je nach Geldbeutel
100/2,8 Macro
[evtl. was längeres, z.B. 200/2,8 oder 300/4,0]

Zu kürzeren Festbrennweiten kann ich mangels Erfahrung nichts sagen. Da fehlt auf jeden Fall noch was für Architektur, vielleicht 10–22/3,5–4,5 oder so.

Gruß und viel Erfolg,
V.

Hallo Mike!

Optimale Festbrennweitenausstattung:
EF 14/2,8 II L
EF 24/1,4 II L
TS/E 24/3,5 L (Tilt-Shift Objektiv… für Architektur)
EF 35/1,4 L
EF 50/1,2 L
EF 85/1,2 L
EF 100/2,8 macro
EF 135/2 L
EF 300/2,8 L

Und das Ganze schon ausgelegt auf Vollformat-Sensor, falls ich
mir selbst zu Weihnachten die Canon EOS 5D Mark II schenke …
*grins*
Ach ja, und von Dir wünsch ich mir einen Diener, der mir das
Zeug hinterherträgt *nochbreitergrins*

Du hast gefragt… :smile:
Die allermeisten Festbrennweiten sind übrigens auf Vollformat ausgelegt, da zum einen der Markt für diese Objektive nicht so groß ist, zum anderen die meisten Objektive „alte“ Rechnungen sind, die noch aus Analogzeiten stammt.

Und man muss ja nicht alle Linsen immer dabeihaben :smile:

Und jetzt mal ernsthaft:

  1. Ich gehe davon aus, dass Du ein Sigma 10-20 und das Sigma
    18-200 hast.

Genauso ist es.

Ha… Elemetar, mein lieber Watson…

Das geringere Gewicht wird wieder wett durch die vierfache
Menge an Objektiven, die man dann mitzuschleppen hat …
*grins*

Für Architektur würde ich tatsächlich beim Ultraweitwinkel
bleiben.

In der engen Gasse krieg ich mit 10*1,6 mm nichtmal die ganze
Front drauf. Wenn ich so ein Tilt-Shift-Objektiv hätte, müsste
ich nachher nichtmal die Fotos entzerren … *träum*

TS ist mehr was für Vollformat, Stativ und VIEL Zeit.
Ansonsten müsstest Du mit einem Stativ Panoramaaufnahmen machen und dann zusammensetzen. (Gibt es auch in der Canonsoftware)

Für Portrait solltest Du dir eines der 50 mm Objektive
ansehen, sowie das 85/1,8 und das 100/2,0.

Für Portrait verwende ich ein 105 mm Objektiv - und viiiel
Platz, um noch drei oder fünf Schritte zurückzugehen
*breitgrins*

Ich schlussfolgere, dass Du das Sigma 105 2,8 Makro hast…

Das ist gar keine schlechte Linse.

Als eine Anregung für den kleinen Geldbeutel würde ich ganz
unverbindlich vorschlagen:
EF 35/2 (gebraucht knapp 200 Euro)
EF 50/2,5 makro (nur noch gebraucht: ca. 175 Euro)
EF 100/2,0 oder 85/1,8 (Die „Espresso“ Objektive: klein stark
schwarz, auch „L für Arme“ genannt) für gebraucht ca 300 Euro.

DAS hört sich ja gar nicht schlecht an!
Und damit könnte ich Deiner Meinung nach meinen Bedarf
abdecken?

Bei Architektur wirst Du nicht um das 10-20 Ultraweitwinkel herumkommen. Für Available Light (Familienfeiern) ist das 35/2,0 nicht schlecht. wenn Du bereits ein Makro hast, dann würde ich ein EF 50/1,8 oder besser das EF 50/1,4 vorschlagen zum EF50/1,4 unbedingt die Gegenlichtblende dazu besorgen und immer drauflassen, die Linse ist etwas empfindlich auf Schläge gegen den Tubus, und die Geli wirkt als Schutz.
Natürlich sind diese beiden 50.ger Objektive gut für available Light einsetzbar.
Gerade für Familienfeiern wäre aber auch die Anschaffung eines Systemblitzes zu bedenken. Das ist nicht mehr so wie früher, wo man das mehr oder weniger abgeschätzt hat und dann entweder zu viel oder zu wenig Leistung rausgehauen hat…

Ansonsten schau dir doch mal die Bilder an, die Du mit deinem „Suppenhuhn“ geschossen hast, und bei welcher Brennweite Du Schwerpunkte hast (geht über die EXIFs) Wenn Du z.B. dein Objektiv sehr stark bei 200 mm nutzt, dann würde sich ein EF 200/2,8L anbieten (die Version I gibt es gebraucht z.T schon um die 400 Euro, und das Ding ist nur der Hammer…)

Für Kinder am Spielplatz und Hallensport wäre ein 85/1,8 anzudenken.

Nachdem man die 400D locker bis 800 ISO schrauben kann, ist
die etwas geringere Lichtstärke nicht mehr das Problem, wie
früher mit Film.

Der Kursleiter sagt, im Theater, wo er mit avaliable light
fotografieren muss, nimmt er 1600 ISO und 1/4 sec.
Verschlusszeit für seine Fotos. Dank Verwacklungsschutz im
Objektiv geht das frei Hand. Mit Stativ wäre er nicht flexibel
genug.

Das sind schon SEHR extreme Bedingungen, unter denen der da Fotografiert. Ich würde in solchen Fällen eher eine empfindlichere Kamera empfehlen (z.B. die Nikon D3 oder die Canon D1mkIII)

Vor RAW hab ich noch sooo einen Heidenrespekt! Nein, das trau
ich mich echt noch nicht (ich kenne ja noch nicht alle
Funktionen meiner Kamera bzw. vergesse das Gelernte wieder).

Keine Angst vorm bösen RAW: Notfalls stell die Kamera auf RAW + JPG, dann speicher er sowohl im RAW als auch als JPG ab und Du kannst mal sehen, was Du machen kannst.
Ist nicht so schwer…

Ich persönlich verwende an der 400D das 17-40 4 L, Sigma 28/1,8 (ned so doll) EF 50/1,4 EF 100/2 (genial) EF 200/2,8 L (genial)
Aber ich bin ja auch so ein altmodischer Typ, der am liebsten mit Festbrennern Bilder macht…

Gruß
Mike