Welche Fonds eignen sich für einen VL-Sparvertrag?

Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten VL-Fonds, möglichst zu günstigen Konditionen. Kann mir da jemand einen guten Tipp geben?

Gib mal Fonds ohne Ausgabeuafschlag ein bei Googel, oder sowas ähnliches.
Da erscheinen dann Fondsvermittler, die ohne ausagbeaufschlag vermitteln.
Die leben halt nur von den laufenden Provisionen die in der
jährlichen Verwaltungsgebühr enthalten sind.
Bei einigen hast du noch Vergleiche, welches Depot sich für
Sparpläne und lohnt und sonst was. Die haben auch meistens
Informationen für VL Sparpläne.
Gerade klein Sparpläne lohnen sich oft nicht, mit vollem ausagabe-
aufschlag und hohen Depotgebühren oder sonstigen hohen Nebenkosten.

liess mal das durch

http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/special/…

Der produktfinder von Stiftung Warentest in dem Zusammenhang ist ja
wohl ein ganz großer Scherz. Der orientiert sich an den quantitativen
daten der Vergangenheit. Wie heißt es so schön. Für das gewesene gibt der Kaufmann nichts.
Ansonsten sicherlich auch eine gute Seite, wo man sich relativ
unabhängig beraten lassen kann. Aber man sollte auch nicht alles
glauben, was Stiftung Warentest schreibt.

an was ausser an den quantitativen daten der Vergangenheit soll man sich sonst halten ???
oder kannst du die Zukunft vorhersagen ???
der Kaufmann soll auch nichts für das Geschehene geben…

bin auch kein Kaufmann, sondern Volkswirt…

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Guten Morgen hakan82,

nun, jetzt ist mir auch etwas verständlicher warum unsere „Wirtschaftsweisen“ in letzter Zeit eine so phänomenal falsche Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung ablieferten -
weil sie also immer die Vergangenheit in die Realität projezieren…

Indes, die Volksmeinung, wonach früher alles besser gewesen sei, kann deshalb noch nicht bestätigt werden.

Gruß

Sohn Mannheims

an was ausser an den quantitativen daten der Vergangenheit
soll man sich sonst halten ???

Hallo,

die nackten Zahlen sagen nicht alles aus. Man muss, wenn man diese kennt, einmal die Hirnstube so richtige ausleuchten und sich ein paar Fragen stellen. Z.B. was die Gründe für diese Zahlen sind, inwieweit diese auch für die Zukunft gelten könnten, was man tut falls sich alles anders abspielt, welche Alternativen es gibt und wie man sie nutzen kann … .

Der einfache Griff nach dem besten Fonds der letzten Jahre hat seit Ende der 90er zuverlässig zu herben Verlusten geführt.

Gruß vom Money-Schorsch

Guten Tag Money-Schorsch,

endlich einmal jemand der wieder darauf hinweist, dass Geld anlegen viel mit Nachdenken und Verstehen von Zusammenhängen zu tun hat.

In letzter Zeit hatte ich den Eindruck, dass, wenn man genügend WWW-Adressen und Technik zum Vergleichen und Herunterladen von Programmen hat, schon zum Führungszirkel der Geldanleger mit Multiplikatorfunktion gehört.
Selbstdenken und kritisches Hinterfragen wird zunehmend durch wahre Testorgien der verschiedensten Blättchen und Zeitungen ersetzt.

Indes, es gibt wieder Hoffnung!
Danke.

Gruß

Sohn Mannheims

Hallo,

die nackten Zahlen sagen nicht alles aus. Man muss, wenn man
diese kennt, einmal die Hirnstube so richtige ausleuchten und
sich ein paar Fragen stellen.

Das wird aber i.d.R. genauso erfolgreich sein, wie eine langfristige Wettervorhersage. Es gibt zu viele Unbekannte und einige davon kennen nur die Insider. Der Anleger wird z.B. auch durch noch so intensives Nachdenken nicht wissen können, dass z.B. in ein paar Monaten das Management wechselt. Und wenn selbst die „Wirtschaftweisen“, denen man ja nicht unterstellen kann, dass sie keine Ahnung haben oder ihre Hirnstube nicht richtig ausleuchten, so oft mit ihrer Prognose daneben liegen - wie es der „Sohn Mannheims“ richtig feststellte -, dann ist der normale Anleger erst recht überfordert.
Gruß
Pontius

Hallo,

so seh ich das auch!
Die Börse ist eigentlich nichts anderes wie „Spielbank mit seriösem Anstrich“, außer man hat Insider-Infos!
Wer etwas anderes behauptet, gaukelt den Leuten etwas vor oder dreht am Rad selbst.

Gruß cooler

Hallo,

das mit den Insider-Infos wird allgemein wohl etwas überbewertet. Zumindest bei den großen Werten im Dax, Dow Jones etc…

Was ich mit „Licht in der Hirnstube anschalten“ meine ist z.B., dass man erstens mal gar nicht versuchen soll zu wetten, sondern möglichst breit gestreut zu investieren. (Und dort machen breit gestreute Aktien eben auch nur einen einen Teil des Investments aus)
Dann nicht schlauer sein wollen, als die anderen Marktteilnehmer (Profis) und nicht dort auf tolle Gewinne hoffen, wo die tollen Gewinne schon gemacht wurden (Blick in die Vergangenheitslisten).

Und wenn man sich weder von Angst, noch von Gier leiten lässt, dann kann es auch mit dem Sparplan klappen… .

Gruß vom Money-Schorsch

ich nehme nicht alle Wirtschftsweisen zum Vorbild, nur einen,Prof. Bofinger, mein Prof. und bei dem ich auch meine Diplomarbeit schrieb.

Die Tatsache, ob ein Fond in der Zuunft gut laufen wird oder nicht, weiss natürlich niemand…
aber wenn ein Fond nachhaltig in der Vergangenheit den Markt geschlagen hat, ist dies ein guter Indiz dafür, dass es so in der Zukunft weitergehen KANN!!!, habe niemals behauptet, dass es so weitergehen MUSS !!!
verdrehe nicht meine Worte und sehe das alles im Zusammenhang !!!
egal was der Fond dir vorgaukelt, wie gut sie sein werden hin und her, die Vergangenheit ist maßgeblich.
Bei der Bank bekommen auch ceteris paribus diejenigen, die mehrmals einen Kredit erfolgreich bedient haben eher einen Kredit als einer, der zum ertsen Mal in seinem Leben Kredit beantragt…

stell meine Kenntnisse und Fähigkeiten nicht in Frage, wenn ich rede, habe ich Ahnung, ich schweige auch, wenn ich keine Ahnung habe, sei beruhigt…

P.S. befasse dich mit dem Sachverständigenrat…

Guten Abend,

ich habe weder gefragt wen du zum Vorbild nimmst noch dir unterstellt du hättest keine Ahnung. Das ist deine Interpretation.

Indes,berät man einen Kunden zur Geldanlage ,ist nichts so unwichtig wie das glückliche Händchen eines Fondsmanagers in der Vergangenheit. Der Frager beruft sich im Übrigen auf einen VL-Fonds,also ein eher nicht spekulativer Typ, nebenbei bemerkt.
Wenn du einmal die neuere Gesetzgebung zur Finanzberatung
zu Rate ziehen möchtest, wirst du unweigerlich feststellen müssen, dass in diesem Regelwerk leider nichts so verdammt wird wie das Wort "Eintrittswahrscheinlichkeit,oder die Anlage k ö n n t e…)
Ergo weiss der Gesetzgeber,möglicherweise aus eigener Erfahrung ,sehr genau welche Mißverständnisse daraus erwachsen.

Nun, eine Bank wird auch einem Stammkunden mit 20jähriger Kreditwürdigkeit, einen erneuten Kredit verweigern wenn er zuwenig Bonität aufweist.Du kennst die Regeln: Basel…tja, ich habe schon gestandene Unternehmer(entschuldige den Ausdruck!) kotzen sehen.

Muss man für seine Aussagen mit seinem eigenem,gesamten Vermögen haften, wird man sensibler und wählerischer im Umgang mit Prognosen die die Zukunft betreffen und Ergebnissen der Vergangenheit steht man reservierter gegenüber.Gerne verläßt man sich dann auf harte Fakten die die Gegenwart belegen.Daraus,lieber hakan82, kann man aber lesen wie in einem Buch.

Makroökonomisch gesehen,kann und muss man natürlich gänzlich anders vorgehen, keine Frage.Dies stand hier aber nicht zur Debatte.

Mit Grüßen

Sohn Mannheims

PS: Die Folgen einer falschen Einschätzung oder Empfehlung eines Finanzberaters sind im Übrigen wesentlich härter als die Folgen eines Irrtums der Berater der Bundesregierung.Das könnte auch daran liegen,
dass Letztere in Gruppen auftreten und eine klare Schuldzuweisung unmöglich machen.:smile:

Die Tatsache, ob ein Fond in der Zuunft gut laufen wird oder
nicht, weiss natürlich niemand…
aber wenn ein Fond nachhaltig in der Vergangenheit den Markt
geschlagen hat, ist dies ein guter Indiz dafür, dass es so in
der Zukunft weitergehen KANN!!!, habe niemals behauptet, dass
es so weitergehen MUSS !!!

Hallo,

Du hast wirklich recht. Die Entwicklung eines Fond ist extrem schwierig zu prognostizieren. Schon allein die Definitionen des Begriffs sind sehr unterschiedlich. (Quelle: wikipedia)

_Fond (von französisch fond „Grund“, aus lateinisch fundus) bezeichnet:

  • den Hinter- oder Untergrund einer bildlichen oder ornamentalen Darstellung, siehe Hintergrund (Bildgestaltung)

  • in Kraftfahrzeugen den hinteren Teil, der die Rücksitze enthält, siehe Fahrgastzelle

  • Fond (Gericht), Flüssigkeit, die beim Garen von Lebensmitteln entsteht

  • FOND steht für
    Fond (Environment), eine Serie von Environments des deutschen Künstlers Joseph Beuys_

Ich persönlich bevorzuge einen qualitativ hochwertigen Rinderfond als Basis für eine gute Soße…

:wink:

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