Hallo, Forum, besonders an die Finanzexperten.
Pesron A wird zum 01.08. dieses Jahres seine Ausblidung beginnen. Direkt von den ca. 500,- Eur, die sie monatlich im ersten Jahr verdienen wird, möchte sie einen Teil anlegen.
Nur stellt sie sich schon seit längerem die Frage:
In was legt Person A ihr Geld sinnvoll an
- Riester-Rente (viel davon in den Medien gehört, aber um was es sich dabei wirklich handelt und ob sie sich für sie lohnen würde?? wenn jemand die Riester-Rente erklären würde, wäre das klasse!)
- private Rentenversicherung
- Bausparvertrag
- Investmentfonds
etc.??
Leider kann ich hierzu im www nicht gerde viel an Informationen finden (oder such ich einfach falsch!?). Daher wäre ein kleiner Ratgeber mit einer für Person A passenden Bewertung der Anlagemöglichkeiten wirklich toll!
Grüße
Peter
Hallo, Forum, besonders an die Finanzexperten.
Pesron A wird zum 01.08. dieses Jahres seine Ausblidung
beginnen. Direkt von den ca. 500,- Eur, die sie monatlich im
ersten Jahr verdienen wird, möchte sie einen Teil anlegen.
Moment noch…
Wieviel von den 500,- monatlich sollen angelegt werden?
Hallo,
meine persönliche Meinung:
flexibel sparen,
- Bausparen
Wohnungsbauprämie 8,8% auf max. 512 Euro/Jahr mitnehmen
Anbieter mit hohem Zins suchen, z.b. 3% + Bonus
Anbieter suchen, bei dem Du die Abschlußgebühr zurück bekommst oder
nicht zahlen brauchst
fürs Alter früh anfangen,
- Riester
Erklärung der Riester-Rente http://www.ihre-vorsorge.de/Riester-Rente.html?sessi…
obwohl nicht absolut stimmig…:
Grundlage Dein Eikommen 6.000 Euro im Jahr
Du zahlst im Monat 5,50 Euro in 2007, 7,17 Euro ab 2008
bekommst 114 Euro in 2007 vom Staat, 154 Euro ab 2008
Kapital inkl. Überschüsse mit 65, unterstellt Du bist 18J.:
40.703,52 Euro, entspricht einer monatl.Rente von 138,36 Euro
inkl. Überschüsse. Rentengarantiezeit: für Dich bis du dich
verabschiedet, 20 Jahre (für späteren Ehepartner, also bis Du 85 J.
geworden wärst)
Berechnung basiert auf gleichbleibendem Einkommen, 6.000 Euro/Jahr!
Anbieter gründlich aussuchen und vorher vergleichen
- Investmentfonds: ja, aber später: nachdem Du dich intensiver mit
der Materie beschäftigt hast und Geld „übrig“ ist.
Gruß
Detlev
Ich bin einmal so frei:
Zuerst beginnt man, klar Schiff zu machen. Was ist vorhanden, was wird gewünscht.
Regelmäßig werden die gleichen Fehler begangen und irgendwas bespart, Hauptsache, dass man etwas tut.
Um beim Thema Geldanlage zu bleiben, sollte man erst beginnen, sich Liquidität zu verschaffen. Liquidität, also Geld, welches immer verfügbar sein sollte, liegt ganz gut auf Tagesgeldkonten.
Dann geht man an seine Ziele heran.
Unter der Annahme, dass eine Wohnungsausstattung, ein Auto, Urlaube o.ä. nicht geplant sind, man auch ziemlich sicher weiß, dass man in den nächsten Jahren bis zur Rente auch immer die Beiträge zur Riesterrentenversicherung aufbringen kann und nie in die Versuchung kommt, diese einmal aussetzen zu müssen, fährt man mit einer solchen Versicherung bestimmt nicht schlecht.
Geht man aber davon aus, dass dies eben nicht immer der Fall sein könnte, dass man vielleicht längere Krankheiten, Zeiten der Arbeitslosigkeit oder der Selbstständigkeit erleben könnte und zusätzlich der Meinung ist, dass Investmentfonds langfristig mehr Rendite erwirtschaften, sollte man sich einen Riester-Fondssparplan einrichten.
Eine Rürup-Rente macht momentan überhaupt keinen Sinn (außer vielleicht für den Vermittler), da die Vorteile dieser Geschichte mit 6.000€ Einkommen nicht wirklich greifen.
Ein Bausparvertrag ist ganz nett, da evtl. der Arbeitgeber einen Beitrag dazu gibt und von Vater Staat auch eine Förderung zu erwarten ist.
Eine private RV macht auch keinen Sinn, die Gründe sind die gleichen, wie für die Riester-RV.
Sollten Sie also noch nicht genügend Liquidität aufgebaut haben, beginnen Sie zuerst damit. Wenn da 2.000 - 3.000€ drin liegen, sollte das in der jetzigen Situation ausreichen.
Sie können auch gern zu einem Büro der Verbraucherzentralen gehen, die geben auch wertvolle Tipps.
Solch ein Tipp ist wesentlich mehr Wert als 2,75% garantierte Rendite, die ein Großteil der Anleger nicht erreicht, weil irgendwas dazwischenkommt, was man vor 20 Jahren gar nicht eingeplant hat.
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Sie können auch gern zu einem Büro der Verbraucherzentralen
gehen, die geben auch wertvolle Tipps.
Und wer übernimmt dann den weiteren Weg? Danach geht der Beratene von der Verbraucherzentrale viel schlauer nach Hause und danach irgendwann entscheidet er sich für eine Sache. Aber wieso bietet die VZ dann nicht gleich auch die Lösung mit an, quasi als Treuhänder des Kunden? Und für die Beratung und Aussagen wird dann auch die Haftung übernommen, so wie das seit 22.Mai 2007 auch die bösen Vertreter, Agenten und Makler machen. Mensch das wäre super! Aber die Realität sieht anders aus, meiner persönlichen Erfahrung nach, und ich habe mir die Zeit genommen für diverse Beratungsgespräche um dies einmal für mich einzuschätzen, man bekommt immer das bestätigt was man hören will. Bin ich skeptisch, dann auf keinen Fall machen, bin ich etwas unsicher bleibt es meist auch im engen Rahmen der eigenen vorgebrachten Vorstellungen.
Solch ein Tipp ist wesentlich mehr Wert als 2,75% garantierte
Rendite, die ein Großteil der Anleger nicht erreicht, weil
irgendwas dazwischenkommt, was man vor 20 Jahren gar nicht
eingeplant hat.
Meines Erachtens liegen die garantierten Verzinsungen der Lebensversicherer bei 2,25% p.a. und nicht Rendite.
Bitte nicht alle über einen Kamm ziehen, die Leute, die sich vorher informieren, sind klar im Vorteil. Ausserdem dient eine LV zusätzlich der Absicherung des Partners oder der Familie.
Warum wohl werden von zahlreichen namhaften Gesellschaften Fondpolicen vertickt? …sicher nicht, weil diese Gesellschaften in der Vergangenheit so gut waren. Nun ist das Anlagerisiko beim komplett beim Kunden. Die Gebühren verbleiben bei den Gesellschaften. Zudem steigt doch kein Anleger von Fondpolicen durch - soll heißen, wer weiß denn was er da überhaupt unterschrieben hat? Die meisten denken doch, dass von 100 Euro monatlich mindestens 99 Euro „angelegt“ werden.
-))))))))))
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/
Detlev
Solch ein Tipp ist wesentlich mehr Wert als 2,75% garantierte
Rendite, die ein Großteil der Anleger nicht erreicht, weil
irgendwas dazwischenkommt, was man vor 20 Jahren gar nicht
eingeplant hat.
Meines Erachtens liegen die garantierten Verzinsungen der
Lebensversicherer bei 2,25% p.a. und nicht Rendite.
Bitte nicht alle über einen Kamm ziehen, die Leute, die sich
vorher informieren, sind klar im Vorteil. Ausserdem dient eine
LV zusätzlich der Absicherung des Partners oder der Familie.
Natürlich war das nicht pauschal gemeint, lediglich ein Ansatz zum Nachdenken, selbstverständlich ist immer der im Vorteil, der sich informiert und fragt! Ganz klar, bin ich bei Dir. Nur auch logisch, wer mit dem Vertrauensbonus aufgesucht wird, letzte Bastion des Wissens um beste Spülmaschine bis Private Krankenversicherung zu sein, muss auch was für das Geld bringen, sprich die eigene Existenz darf doch nicht in Frage gestellt werden oder? Und das bemängele ich gerne und oft, konkret aus eigenen Erfahrungen. Mal überlegen, warum immer bestimmte Versicherer die im eigenen Heft Werbung machen, auch immer in den „Ranglisten“ niemals Dritter werden!? Ist das unabhängig, na ja auf jeden Fall gehört das Thema hier nicht hin. ;–)
Ach ja, aber längstens bekannt auch durch die Verbraucherzentralen zurecht propagiert, Anlage und Absicherung gehört immer getrennt, also keine Kapitallebensversicherung, sondern Rentenversicherung + Risikolebensversicherung, dann kommt am Ende mehr raus!
Warum wohl werden von zahlreichen namhaften Gesellschaften
Fondpolicen vertickt? …sicher nicht, weil diese
Gesellschaften in der Vergangenheit so gut waren. Nun ist das
Anlagerisiko beim komplett beim Kunden. Die Gebühren
verbleiben bei den Gesellschaften. Zudem steigt doch kein
Anleger von Fondpolicen durch - soll heißen, wer weiß denn was
er da überhaupt unterschrieben hat? Die meisten denken doch,
dass von 100 Euro monatlich mindestens 99 Euro „angelegt“
werden.
Stimmt zu 100% der Kunden und 70% der Vertriebler ;–) und 95% rechnen dann auch beim Kunden mit dem Bruttobeitrag 100 Euro ;–) Super.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/
Hier hast Du aber einen Bericht über Kapitallebensvers. gefunden und nicht von Fondspolicen. Und solche Ranglisten sind gefährlich, da gerade in diesem Vergleich eine Handvoll der Topgesellschaften Ihre Aktienquote dermassen herabgesetzt haben oder hatten (!), dass in 20-30 Jahren die Tabelle anderes aussehen kann. Sprechen wir dann drüber. LACH.
Viele Grüße Jens Artur Förster
Bitte nicht alle über einen Kamm ziehen, die Leute, die sich
vorher informieren, sind klar im Vorteil.
Seh ich genau so. Danach kann der Kunde immer noch seinen Berater konsultieren. Zumindest hat er die Chance, einen möglichen Murks zu verhindern.
Ausserdem dient eine
LV zusätzlich der Absicherung des Partners oder der Familie.
Wobei das mit Vorsicht zu genießen ist. Erstens ist die Todesfallsumme gemessen am Beitrag meist sehr gering, zweitens ist diese bei einem finanziellen Engpass sehr gefährdet.
Warum wohl werden von zahlreichen namhaften Gesellschaften
Fondpolicen vertickt? …sicher nicht, weil diese
Gesellschaften in der Vergangenheit so gut waren. Nun ist das
Anlagerisiko beim komplett beim Kunden. Die Gebühren
verbleiben bei den Gesellschaften. Zudem steigt doch kein
Anleger von Fondpolicen durch - soll heißen, wer weiß denn was
er da überhaupt unterschrieben hat? Die meisten denken doch,
dass von 100 Euro monatlich mindestens 99 Euro „angelegt“
werden.
Die sind halt modern
))
-))))))))))
Kleiner Trick: setzt man vor den Doppelpunkt ein Leerzeichen, kommt der Smiley auch als solcher an:
))
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/
Detlev
Solch ein Tipp ist wesentlich mehr Wert als 2,75% garantierte
Rendite, die ein Großteil der Anleger nicht erreicht, weil
irgendwas dazwischenkommt, was man vor 20 Jahren gar nicht
eingeplant hat.
Meines Erachtens liegen die garantierten Verzinsungen der
Lebensversicherer bei 2,25% p.a. und nicht Rendite.
Ach ja, aber längstens bekannt auch durch die
Verbraucherzentralen zurecht propagiert, Anlage und
Absicherung gehört immer getrennt, also keine
Kapitallebensversicherung, sondern Rentenversicherung +
Risikolebensversicherung, dann kommt am Ende mehr raus!
Seit wann das? Ich war immer der Meinung, dass die RV noch schlechter beim VS abschneidet
))
Hi,
nun, wenn Du Dich mit der Materie beschäftigst, ist Dir bekannt,dass
die Rententarife der Gesellschaften ähnlich gut ist. Die Gelder aus Renten und Lebensversicherungen werden nicht differenziert angelegt.
Wie dem auch sein: Wenn Du Tipps für Deine Geldanlage benötigst, so darfst Du Dich vertrauensvoll an mich wenden. Nur so als Tipp: Spekulative Anlage von konservativer trennen und die Gewinne aus der spekulativen Anlage in die konservative stecken.
Dabei kommen Renditen zustande, da wird Dir ganz schwindelig ,-)
Und meine Kunden sind beim Testsieger und winken mir nach, wenn ich nach Hause fahre …hast Du ähnliche Erlebnisse? …oder werfen Deine in 10 Jahren mit Steinen nach Dir ? ,-) …aber Deutschland hat ja viele Einwohner, halt einfach mal die Gegend wechseln …oder wie?
Detlev
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/
Hier hast Du aber einen Bericht über Kapitallebensvers.
gefunden und nicht von Fondspolicen. Und solche Ranglisten
sind gefährlich, da gerade in diesem Vergleich eine Handvoll
der Topgesellschaften Ihre Aktienquote dermassen herabgesetzt
haben oder hatten (!), dass in 20-30 Jahren die Tabelle
anderes aussehen kann. Sprechen wir dann drüber. LACH.
Viele Grüße Jens Artur Förster
…sehr guter Beitrag von Dir! …denn dieser unterstreicht, dass Du Annahmen und Vermutungen verkaufst, ich verkaufe sichere Geldanlage mit sicherer und hoher Verzinsung und hohen Überschüssen.
…übrigends verkaufe ich auch Fonds, aber reine Fond und keinen Mischmasch bei dem der Kunde in den meisten Fällen über den Tisch gezogen wird …nur meine persönliche Meinung und die Meinung des Ombudsmann der Versicherungswirtschaft - auch wenn dieser es etwas anders formulierte.
Detlev
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/
Hier hast Du aber einen Bericht über Kapitallebensvers.
gefunden und nicht von Fondspolicen. Und solche Ranglisten
sind gefährlich, da gerade in diesem Vergleich eine Handvoll
der Topgesellschaften Ihre Aktienquote dermassen herabgesetzt
haben oder hatten (!), dass in 20-30 Jahren die Tabelle
anderes aussehen kann. Sprechen wir dann drüber. LACH.
Viele Grüße Jens Artur Förster