Welche Grösse haben Mineralien im Wasser?

Hallo, ich interessiere mich für Wasserfiltersysteme und mich würde interessieren, welche Molekülgrösse „gesunde“ Mineralien haben, wie Eisen, Jod, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän, Nickel, Kobalt, Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid, Phosphor, etc.

Brauche jetzt nicht die Grösse von jedem einzelnen … aber was ist die kleinste und grösste Grösse?

Bsp. Mineralien haben eine Grösse zwischen xx µm - xy µm. Weiss das jemand?

Stimmt die folgende Zuordnung?
0,01 µm Pestizide, Viren
0,001 µm Lösungsmittel, Nitrat, Mineralien?
0,0001 µm Wassermolekül

Danke für Antworten?

Die Größenordnungen stimmen in etwa.

Die Begriffe Pestizid, Lösungsmittel und Mineralien sind zu undefiniert. So ist Wasser bspw. genauso ein Lösungsmittel wie Heptan und Glyphosat ist genauso ein Pestizid wie Kupfer. Der Begriff Mineral umfasst eine noch größere Gruppe von Stoffen und Materialien.

Servus,

was die gesunden Mineralien betrifft: Die Ionen von Natrium und Chlorid sind gelöstes Natriumchlorid, einem bedeutenden Faktor für Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Schlaganfälle.

Das Mineral Schwefel ist eines der wichtigen essenziellen Mineralien, die der Körper braucht, und ich habe es vergangenen Montag als Pestizid eingesetzt, als ich meinem Pfirsichbaum die erste Austriebsspritzung mit Netzschwefel verabreicht habe.

Und, natürlich auch ganz wichtig, die nicht mehr neue Feststellung von Paracelsus: Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

Schöne Grüße

MM

Sagen wir mal so:
Reines Chlor ist sicher auch ein Pestizid, bewegt sich aber etwa in der Größenordnung der Wassermoleküle.

Die Einteilung könnte man so machen:

0,0001µm: Atome, kleine Moleküle wie z.B. Wasser
0,001µm: größere Moleküle, z.B. Nitrate.
0,01µm: Wirklich große Moleküle, wie z.B. Eiweiße, Fette, …

man möchte natürlich kein Chlor als Pestizid einsetzen, denn dann lebt da auch nichts anderes mehr. Man hat daher sehr spezifische Gifte, die nicht alles töten. Das sind dann aber schon komplexere Moleküle, passt also in die 0,01µm.

Mineralien in fester form sind meist irgendwelche Salze, bestehend aus einem Metall (Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium) und einem Rest (Chlorid, Sulfat, Nitrat, Nitrit,…). In Wasser trennt sich beides, und bewegt sich unabhängig. Deshalb findet man auf Wasserflaschen Angaben zu Natrium- und Chlorionen, aber nicht zu Natriumchlorid.
Blei- und Arsenionen sind übrigens kleiner als Natrium, Kalium, Kalzium,…), ein Größenfilter bringt da nix…

Jedenfalls, solche Wasserfilter können Viren etc. filtern, und lassen alles kleinere durch. Oder sie lassen z.B. nur Wasser durch, aber fast nichts anderes (z.B. zur Entsalzung von Meerwasser)

Wobei einige Klassiker im Pflanzenschutz wie Kupfersulfat, Netzschwefel, Calciumcyanamid, Natriumhydrogencarbonat eher einfach gestrickt und dementsprechend ihre Moleküle auch nicht so sehr groß sind. Auch Nikotin (das erste im Hopfenbau eingesetzte Insektizid) ist noch nicht eben hochkomplex gebaut, obwohl die zwei Ringe schon ihren Charme haben.

Den gesamten Pflanzenschutz über einen Kamm zu scheren, ist hier sicher nicht sinnvoll.

Ich möchte schon fast als Maßstab sehen, dass überall, wo die große US-amerikanische Grabbelkiste „Pestizid“ angefahren kommt, grundsätzlich viel zu breite Verallgemeinerungen dahinter herwackeln.

Schöne Grüße

MM

Viele Filterhersteller machen Ausswagen wie "Unsere Filter/Anlagen filtern die schlechten Stoffe raus (Schadstoffe) und lassen die guten Stoffe drin (Mineralien).
So und ähnliche lese ich immer wieder. Klar, die Menge macht das Gift.

Aber bestimmte Stoffe sollten in keinem Trinkwasser sein, egal in welcher Menge, vor allem dann, wenn sie sich im Körper akkumulieren.

Ich vermute hinter solchen Aussagen wie gute und schlechte Stoffe eher Marketing statt Realität.

Deshalb meine Frage nach der Grösse von „gesunden“ Mineralien die in Leitungs- und Mineralwasser drin sind.

Zwei Fragen: welche Stoffe sollten das sein und wie genau stellst Du Dir vor, dass sichergestellt wird, dass sie „gar nicht“ darin vorkommen?

Oder anders formuliert: rein rechnerisch atmest Du mit jedem Atemzug ein Molekül aus Cäsars letztem Atemzug ein. Nun ist Cäsars Atem nach allem, was wir wissen, nicht toxisch, aber neben dem einen Molekül ex Cäsar atmest Du auch alles andere in winzigen Mengen ein, was natürlich vorkommt oder die Menschheit in die Luft entließ. Anhand des Umstandes, dass die Menschen nicht reihenweise tot umfallen, ist zu erkennen, dass es wohl doch eine Grenze gibt, aber der die einzelnen Stoffe unangenehme Folgen haben und wiederum eine andere Grenze, unterhalb derer sichergestellt ist, ab diese Stoffe nicht ins Gewicht fallen.

Aus diesem Grund gibt es Grenzwerte für Trinkwasser, Raumluft, Haushaltswaren usw. für alle möglichen Substanzen und eben keine strikten Verbote für bspw. Arsen bzw. Arsenverbindungen im Trinkwasser.

führen, wenn sie tatsächlich so fallen, zur sofortigen Disqualifizierung des Anbieters. Wenn er in diesem Punkt so schamlos lügt - was soll man ihm dann sonst glauben?

Schöne Grüße

MM