Ich bin gerade am sanieren meines sehr alten Hauses.
Wohnfläche ca. 120qm, dies soll mit Fußbodenheizung versehen werden.
Beheizt wird das ganze über einen Festbrennstoffkessel mit 1000L Hygienespeicher.
Jetzt will ich gerade meine Pumpengruppe bestellen und weiß nicht genau ob die Grundfos Alpha 2 25/40 oder die 25/60 die bessere Wahl ist.
Entfernung zw. Pumpengruppe und Heizkreisveteiler sind ca. 11 Meter, ist räumlich bedingt. Separater Heizraum im Nebengebäude wg Schornstein usw.
Ich tendiere ja zur 25/40, aber bin nicht sicher.
Bin für jeden Rat offen, leider hab ich nach tagelange Recherche im Netz nichts gefunden…
Also ich denke dass dies am wenigsten von den Zuleitungslängen abhängt…
Widerstände berechnen!
Wärmebedarf berechnen!
Wenn Du nicht weißt wie das geht bitte beim Fachmann nachfragen. ich weiß es nicht aus dem Stegreif, müsste mir auch alles zusammen lesen…
Ich tendiere dazu aber das Ganze fachmännisch rechnen zu lassen, nicht dass Du über die nächsten 20 Jahre zuviele für unnötige Pumpenleistung bezahlst…
Sorry, aber ich weiß es nicht…
ULI
Die Alpha 2 regelt sich ja eh runter bei weniger Bedarf… mir stellt sich nur die Frage ob die 25/40 reicht bzw. 25/60 überdimensioniert ist bei max 120qm FBH…
Vom Heizungsmenschen hab ich vorerst genug… 6000 Euro ohne Einbaukosten, Puffer, Kessel sind schon da, Verbindungsleitungen zw Haus und Anbau liegen auch… da frag ich mich ernsthaft wofür 6000€…
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich muß soviel wie möglich selbst machen…
Daher bin ich für jeden brauchbaren Vorschlag mehr als dankbar…
die beiden Pumpen sind identisch, jedoch ist die Einbaulänge mit 130 mm oder 180 mm unterschiedlich. Diese ist ja aber durch die örtlichen Gegebenheiten fest vorgegeben. Du mußt also nur die Einbaulänge der alten Pumpe messen.
Ich bin leider kein Heizungsbaumeister und kenne die genaue Berechnung einer Pumpe nicht. Dazu brauchst du die gesamte Rohrlänge + Durchmesser + HK-Größen, damit du ein Gesamtwasservolumen und die zu fördernde Länge der Rohre erhältst (Widerstände bei Verjüngung usw.). Aus jahrelanger Erfahrung tendiere ich bei 120 qm jedoch definitiv zur 25/40.
Hallo!
Ich würde eher zur 60er, wenn nicht sogar noch stärker tendieren. Ein Fußbodensystem hat (bedingt durch seine Leitungslänge und vielen Bögen (oder meinetwegen "Kurven) bei relativ geringer Rohrdimension einen recht hohen Rohrleitungswiderstand. Kommt noch die Zuleitung zum Verteiler dazu, evtl. noch Rückschlagklappen, Schmutzsiebe oder (bei Systemtrennung) ein Plattenwärmetauscher hinzu, sollte die Pumpe schon ausreichend kräftig dimensioniert sein.
Gruß Walter
Hallo,
die 25/60 wird beiFussbodenheizungen eingesetzt da da der Wasserdurchsatz höherist als der bei einer 25/40.
Die Fussbodenheizungen haben auf Grund des vielen Wasseres in den Rohrleitungen einen höheren Widerstand
Gruß Ludwig
Hallo,
so einfach lässt sich das nicht sagen, aber ich denke mal, dass eine 25/40 ausreichen würde.
Für eine genaue Aussage fehlen da schon noch ein paar Daten, wie die Heizkreislänge etc. .
Falsch ist eine 25/60 aber auch nicht, sie wird halt nur nicht in den Vollastbetrieb schalten, was aber wegen der Elektronik auch egal ist.
Es geht eigentlich nur um den Preis.
MfG
Uli
Hallo
ich kenne den Rohrdurchmesser nicht und wie viele Bögen du hast aber wenn der Widerstand zu groß ist würde ich dir zur Sicherheit die 25/60 empfehlen. Preislich kaum ein Unerschied und die läuft auch mit 7W wenn die Querschnitte der Rohre richtig ausgelegt sind.
Zwischen Pumpengruppe und Heizkreisverteiler ca. 11 Meter 32x3 Mehrschichtverbundrohr. Ab Heizkreisverteiler dann vorerst 16x2 Mehrschicht.
Eventuell wird die FBH dann mit 17er Rohr verlegt, aber das kommt erst.
Guten Tag, leider bin ich nicht der Hydraulikexperte, aber ich weiß, daß die Angeben 40 und 60 die Förderhöhen in Dezimeter darstellt, also 4 und 6 Meter. Wenn ich Ihre Beschreibung richtig verstehe, ist bei Ihnen alles auf einer Ebene, demnach müßte die 25/40 reichen. Grüße, Alois
Hallo ,
auch als „Experte“ bin ich in diesem fall kein freund von Hocheffizientpumpen, in dem fall wenn die einzelenen zimmer nicht über Stellantriebe abgeschaltet werden, denn wenn der Durchfluß immer gleich ist, warum eine Pumpe einbauen, die viel Geld kostet, aber es keine Mengenveränderung gibt, die eine Elektronische Pumpe erfordert.
Ob jetzt eine 40 oder 60 nötig ist müßte der mögliche Durchfluß ermittelt werden, das ist von hier aus nicht machbar, also empfehle ich eine 60er einzubauen, und diese so einzustellen, dass eine Temperaturdifferenz vom Vorlauf zum rücklauf von ca 15 °C ±5°C erreicht wird.
ich denke das wäre am effektivsten.
Die Entfernung zur Bodenheizung spielt keine Rolle.
die maßgebliche Länge befindet sich -in- der Bodenheizung
z.B. mitlere Auslagung mit Rohr 17x 2 mm Durchmesser Abstand 15 cm ergeben 7m/qm. Da kommen bei einem Zimmer mit 15 qm gleich 100 m Rohr zusammen. Größere Räume erhalten mehrere Kreise. Kurze Heizkreise (WC,Diele)werden auf den Längsten eingebremst.
Also, ohne nähere Berechnung die stärkere Pumpe, die ja elektronisch zurückgeregelt werden kann.
das kann man ohne Kenntnis der Rohrdimension,der Rohrwiderstände usw.nicht so pauschal sagen.Ich würde einen fachmann vor Ort um Rat fragen,aber der muß sich die Anlage auch anschauen.Alles andere wäre "Kaffeesatz"lesen.Tut mir leid.