Hallo Vertigo
Mein Brain raucht
und spuckt 227,5 GByte aus. Das sprengt jeden Rahmen der
Vernunft für ein Heimvideo.
Das ist doch nun wirklich Patricks Entscheidung – die er erst
treffen kann wenn er weiss was auf ihn zukommt.
Er sollte es aber wissen, auf was er sich da einlässt.
Außerdem bin ich gar nicht der Meinung dass 227,5gig wirklich
viel sind – wenn, dann liegt das Problem an den sieben stunden
Rohmaterial !!! Vielleicht sprengen diese den rahmen; aber nun
sind sie halt da.
Hier spricht der Profi
))) Bei Alternate.de hat nur ein Schlepptop maximal 160 Gigabyte. Alle anderen weniger.
Nun sag du allwissender doch endlich mal: Geht das mit dv ?
DV ist schon Ok wenn man weiß, wie man es am günstigsten auf den PC bekommt und dort speichert
)) DV befindet sich meist auf den Minikassetten von Camcordern ähnlich diesem http://tinyurl.com/22o3re Sie sind kleiner als Hi8-Kassetten. Das Prob an der Geschichte ist, das viele glauben, mit dem USB-Anschluss hätte es sich erledigt. Manche Händler suggerieren das auch. Sie beachten aber nicht, das dieser Anschluss nur zum Update der Firmware dient. Um mit USB auf das Band zugreifen zu können, müssen meist 50-100€s mehr angelegt werden.
Die einzige Möglichkeit des Überspiels ist meist der AV-Anschluß. Um jetzt das Material sichtbar zu machen, wird ein Grabber oder eine TV-Karte benötigt oder spezielle Programme (Avid, Adobe), die damit auch umgehen können und die sind nicht sehr preiswert. Diese Hardware sollte Echtzeitunterstützung für MPEG-2 geben und Datenrate ca. 8,5 MByte/sec unterstützen. Beachte: DVD-Qualität beträgt etwa 4,5 MByte/sec
Mit welchen Schnittprogrammen ? Hast du Ehrfahrung damit ?
Solche aussagen würden Patrick helfen.
Eigentlich schreibe ich das immer dazu. Vom Prinzip her dürfte jede Software über 25€ geeignet sein. Früher waren sie teurer, aber jetzt laufen die Lizenzen für das MPEG2 ab. Ich persönlich arbeite sehr gern mit Ulead Videostudio 9. die V8 tuts auch. Die V10 habe ich ausprobiert und fand, das noch mehr Plugins und Codecs dabei sind, die kein Mensch benötigt. Kannst dir ja mal so ein 30-Tage-Demo holen. Die funktionieren wirklich! Bei der Bearbeitung der Movies muss beachtet werden, das nicht Teile (per Script) entfernt werden, die nicht gebraucht werden, sondern das die brauchbaren Szenen in selbstständigen Clips gespeichert werden. Dann ist die Qualität vertretbar.
Ich bin in der glücklichen Lage einen DVD-Festplattenrecorder von Samsung zu besitzen. Auf diesem kann man über AV und DV-In alles mögliche übertragen und brennt es danach in allen üblichen MPEG-2-Formaten auf DVD. Meine Hi8 kann ich auch noch anschließen und habe darum auch noch keinen Bedarf für einen neuen Camcorder. Das Ausgangsmaterial ist damit auch automatisch MPEG-2. Die Bitrate kann grob bestimmt werden.
Keine Ahnung – wenn ich mir heute einen Laptop kaufen würde,
würde ich entweder auf 1gig bestehen, oder darauf dass bei 512
nicht schon alle Speicherbänke belegt sind.
Das ist ja klar. Ich habe aber mal vor ein paar Jahren mit dem Performance-Monitor die unterschiedlichsten Programme auf Speicherverbrauch getestet. Dabei waren Adobe und Avid mit jeweils etwa 220 MByte die Hungrigsten. Die Auslagerungsdatei hat sich nicht wesentlich vergrößert. Konsumer-Programme kommen meist mit 120-160 MByte aus. Ich besitze 512 MByte. Bei meinem USV9 zuckt die Auslagerungsdatei nur unwesentlich.
Auch dürfte Software, die mehr als die Kamera kostet,
zB. Adobe Premiere etc. von einen Heimanwender kaum ernsthaft
in Betracht gezogen werden.
Wieso entscheidest du das ? Woher weißt du was er für eine
Kamera hat ?
Ich habe mir seine Visitenkarte angesehen und glaube kaum, das er im Lotto gewonnen oder Onassis beerbt hat 
Ich kann nicht über etwas sprechen und urteilen, von dem ich
nichts weiß und es nicht kenne!
Meinst du mich damit oder dich ?
Allgemein. Wer nie einen Trabbi besaß kann nur sein Äußeres beurteilen. Ich urteile auch nicht über die Maschine, vor welcher du 8h täglich sitzt.
sie dreht sich schneller weshalb ich glaube das zumindest die
Zugriffszeit bei einer 7200er höher ist
Ausschlaggebend ist immer der Datendurchsatz. Dies wird vom BS der HD mit Hilfe des Caches geregelt. Dieser ist in der Regel jetzt zwischen 4 und 16 MByte für IDE Platten. Die Drehzahl ist von untergeordneter Bedeutung. Bei „Heimgeräten“ ist sogar die geringere Drehzahl günstiger, weil sie weniger Wärme und Geräusche entwickeln. Dabei bin ich sogar unwissend, ob in Laptops HDs mit 7200 U/min überhaupt eingebaut werden.
Ich habe drei 7200er am laufen und bin glücklich damit.
Ich brauche keine neuen und brauche deshalb auch keine
Beratung. Patrick braucht eine.
Richtig. Siehe dir mal diese Page an: http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte
Dort wird der Aufbau von Festplatten beschrieben. Jede besteht aus mehreren Scheiben und jede Scheibe kann zur gleichen Zeit gelesen bzw. beschrieben werden. Wie viel Daten zur gleichzeitig verarbeitet werden, ist von der Anzahl der Scheiben und der Größe des Caches abhängig. Der Cache wiederum bietet dem Prozessor die Daten zur Verarbeitung an und der verwaltet diese im RAM.
Der Tipp noch:
Festplatten hoher Kapazität haben meist auch viele Scheiben.
Damit dürfte klar sein, das nur ein optimal aufeinander abgestimmtes System auch Optimal arbeitet. Es ergibt keinen Sinn, wenn der Prozessor die angebotenen Daten nicht verarbeiten kann und der RAM hinterher hinkt. Vergleichbar mit einem Ferari auf Strassen mit Schlaglöchern. Da helfen dir auch nicht die 280 PS. Jedes Tuning ist eine Schraube ohne Ende. PCs von der Stange sind meist optimal abgestimmt.
Wenn es einen wirklichen Tipp in der Richtung gibt, dann wäre
eine zweite Festplatte (nicht nur 2. Partition) die
effektivere Lösung.
Ergebnis: Auf einer HD lesen und gleichzeitig auf der anderen
schreiben. Das spart echt Zeit.
Was willst du gleichzeitig lesen und schreiben ???
Ja, du hast schon richtig gelesen. Mache mal einen ganz simplen Test: Kopiere (nicht verschieben, das ist etwas anderes) eine großere Datei (Movie) auf der gleichen Festplatte in ein anderes Verzeichnis und mache das gleiche zu einer anderen Festplatte. Messe bei beiden Aktionen die Zeit.
Wenn du etwas nachdenkst, werden dir viele Aufgaben einfallen, welche man ähnlich klären kann. Lege mal während des Konvertierens in ein anderes Format die Verzeichnisse für Lesen, Schreiben und temporäre Auslagerung auf jeweils unterschiedliche Festplatten. Du wirst feststellen, das dein Prozessor eindeutig zum Engpass wird und zu 100% ausgelastet ist. Mit anderen Worten: Schneller gehts net.
Ich mach erstmal Schluss
Viele Grüße vom großen schwäbischen Ententeich
der hinterwäldler