Da ich sehr viel widersprüchliches zum Thema impfen gehört habe, wollte ich hier mal fragen, wie ihr das macht oder was für Erfahrungen ihr habt. Mein jetztiger Wissensstand ist dieser:
Staupe: Grundimmunisierung, Auffrischung 1 Jahr danach, und hält dann bis 15 Jahre
Parvo (ist diese Impfung notwendig? habe verschiedenes gehört!): Schutzdauer wie bei Staupe
Hepatitis: Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo
…und natürlich gegen Tollwut!
Anscheinend haben die meisten Tierärzte früher viel zu oft geimpft, und die viele haben jetzt auch schon auf selteneres Impfen umgestellt. Da man zu dem Thema jedoch wirklich viel hört, würde ich mich über eure Meinungen freuen!
mein Hund wird nach Tierarzt-Empfehlung wie folgt
geimpft:
Tollwut - 1 x im Jahr
Grundimpfung und Wiederholungsimpfung gegen Staupe, Infekt., Leberentzündung (H.c.c)
Leptospirose und Parvovirose = 1 x Jährlich.
Die Leptospirose ist eine Krankheit, die sowohl zu einer Nieren- als auch zu einer Leberschädigung führen kann. Eine besondere Bedeutung kommt ihr insbesondere deswegen zu, weil es sich um eine der wenigen Krankheiten handelt, die sich vom Hund auf den Menschen übertragen können. Dank konsequenter Impfung hat die Krankheit lange Zeit an Bedeutung verloren.
Parvovirose ist die jüngste der gefährlichen Infektionskrankheiten. Wenn früher die Staupe als die gefährlichste Infektionskrankheit der Hunde galt, so änderte sich dies mit dem Auftreten der Parvovirose des Hundes Ende der 70er Jahre. Diese Viruserkrankung ist hochgradig ansteckend, die Übertragung geschieht nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über Kleidung, Schuhe und andere Gegenstände. In der Umwelt kann das Virus monatelang überleben.
Auszug aus dem Link :
Dazu dienen die Auffrischungsimpfungen, die bei Parvovirose in jährlichem Abstand empfohlen werden. Wird jahrelang nicht geimpft, sind meist keine schützenden Antikörper mehr da und auch die „Produktionsstrasse ist verstaubt und eingerostet“. Jetzt ist verständlich, dass es bei einem Viruskontakt zum Krankheitsausbruch kommen kann.
ums Impfen, ist inzwischen ein „Glaubenskrieg“ ausgebrochen. Fakt ist, dass durch engmaschige und flächendeckende Impfungen die wichtigsten Infektionskrankheiten beim Hund in großen Teilen Europas und Amerikas stark zurückgedrängt wurden.
Wie das jeder für sich selbst hält und für sinnvoll erachtet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab - z.B.:
Infektionsdruck
Verwendung des Hundes (Hofhund, Sporthund, …)
Immunantwort des jeweiligen Tieres
Risikobereitschaft des Besitzers
ideeller oder finanzieller Wert des Hundes
gesetzliche Vorschriften (z.B. Tollwutverordnung)
Bereitschaft des Besitzers, Kosten für Impfungen zu tragen
Alter des Hundes
evtl. Erkrankungen des Hundes
Es hat sich.weltweit bewährt, sich an die Empfehlungen der jeweiligen Impfstoffhersteller, Zulassungsbehörden und Gesetzgeber zu halten.