Hallo,
die Frage ist doch, was interessiert dich wirklich.
Bist du Technikbegeistert ? Willst du bei Geräten oder Maschinen wissen, wie die im Innern zusammengebaut sind. Hast du schon
als Kind begeistert alles auseindergenommen, um hinter die
Funktion zu kommen? Kannst du Zusammenhänge leicht erkennen
und gut abstrahieren.
Wenn du solche Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann hast du
das Zeug für einen guten Ing. Die Spitze der Ing.-Kunst welche,
man dann auzusteuern versucht, ist eine Stellung als
Entwicklungsing. oder Konstrukteur in der Entw.
Schätzt du dich nicht als so kreativ und eher als sehr ordnungs-
liebend und bischen pendantisch ein, dann wäre z.B. Qualitäts-
sicherung und Technologie/Verfahrenstechnik auch was.
Bist du begeisterter Prgrammierer … logisch: Softwareentw.
-> Informatik usw.
Bist du gern viel Unterwegs und kannst gut mit Leuten, dann wäre
techn. Vertrieb was.
So gibt es viele Bereiche, in die man als Ing. einsteigen kann.
Nicht jedes Studium passt zu jeder Laufbahn gleich gut.
Hehe Traumjob, im Grunde hab ich keine Ahnung was werden soll.
Ich hab mir gedacht, Ingenieure werden ja zur Zeit gesucht wie
Muscheln an der Riviera und deswegen gugg ich jetzt ma in die
Richtung und hoffe, dass es mir gefällt.
Ja, Ing. werden gesucht. Aber leider keine, die nicht viel können
und nicht mit Herz und Verstand dabei sind.
Wer den Beruf nur wählt, weil’s gerade in ist, wird verrecken.
Sei gewiss, in 5…7 Jahren ist der „Schweinezyklus“ wieder
ein bis zweimal rum. Evtl. werden dann Ing. gerade mal wieder
nicht gesucht.
Ich hatte in den letzten 10 Jahren gut ein Dutzend Praktikanten
und Diplomanden. Das waren einerseits Studenten, die auch schon
lange vor dem Ende des Studium richtige Ing.-Arbeit leisten konnten.
-> Probleme erkennen, praktikable Lösungen finden, selbständig
und kreativ Umsetzen. Verantwortung übernehmen und sich kümmern.
Andere konnte man auch als Diplomanden in der Pfeife rauchen.
Nicht das diese weniger wußten, aber sie konten rein gar nix
mit dem vielen Wissen anfangen. Nur nachplappern und nix selbst
verstehen und in die Bahn bringen haut keinen Vorgesetzten um.
Leute, die nur mitmachen und die nur etwas schaffen, nachdem
man ihnen alles haarklein erklärt hat, sind als Ing. nicht
gut zu gebrauchen. Da bleibt dann z.B. der Vertrieb, Einkauf
oder die OS und ähnliche Bürojobs.
In solchem Fall wäre aber ein aufwendiges Maschinenbaustudium
oder Elektronikstudium usw. aber sinnloser Aufwand.
wie das Studium empfunden
wurde; leicht, logisch usw.,
Ok, andere Frage. Was arbeitest du genau? Ich nehm mal an,
irgend eine Ingenieurstätigkeit. Wie läuft das denn da am Tag
so bei dir ab? Kann mir da irgendwie gar nix vorstellen. Ihr
sitzt um eine Schraube herum und berechnet den Inhalt mittels
einem Integrals? 
Ich bin zwar nicht direkt gefragt, aber als Entw.-Ing. ist der
Job extrem vielfältig.
Als gelernter Elektroniker entwerfe ich natürlich Schaltungen.
Dann mache ich die Layouts (Leiterplatten).
Das ist aber nur ein kleiner Teil. Erstmal werden Gerätekonzepte
entwickelt und Prototypen gebaut. Dazu gehört alles was du
dir vorstellen kannst:
-> Konstruktion, Technologie, Materialkunde, Design, Softwareentw.,
Qualitätssicherung, EMV, allg. gesetzliche Normen und Vorschriften,
Aspekte des Vertriebes und Servicekonzepte, Dokumentation
und Werbung (Präsentationen, Messen,Produktinformationen usw.),
Entw. und Konstr. von Produktionshilfsmittel, Prüfabläufe und
Geräterprobung, Organisation von Abläufen und Recourceneinsatz
von der Aufgabenstellung, über Entw. bis zur Produktion und weiter
bis zum Support über die Lebensdauer eines Produktes,
Schulung von Mitarbeitern, Servicepersonal und Kunden usw.
Das alles mache ich natürlich nicht ganz alleine, aber z.B. als
Projektleiter muß man alles das können und überwachen bzw.
mitmischen. Auch ist die Spezialisierung in größeren Betrieben
weiter ausgeprägt. Aber wer sich in mehrern Bereichen sehr
gut auskennt, wird prinzipiell mehr leisten können.
Es gibt kaum einen Job, der so extrem viele Möglichkeiten der
Betätigung bietet. Allerdings muß man das wirklich wollen und
auch geeigent sein.
Voraussetzung ist immer eine gediegene Ausbildung und der Wille
ein Leben lang zu lernen. Außerdem Selbstbewußtsein und
sehr viel Selbstständigkeit im Denken und beim Arbeiten.
Die besten Noten in dieversen Fächern sind nicht so wichtig.
Gruß Uwi
Kurz zu mir: LK: Mathe und Deutsch
3 + 4 Prüfungsfach: Erdkunde + Physik
Das klingt nach schlauen Voraussetzungen für ein
Intschinöhr-Studium
Kommste denn in Mathe und Physik gut
mit? Und macht Dir der Stoff Spass? Dann würd ich generell für
ein Ing-Studium keine Probleme sehen.
Mathe macht mir recht großen Spaß, aber der Überflieger bin
ich nicht. Hab in der Oberstufe mal 7,9,10 Punkte gehabt
Deutsch das gleiche in grün.
Bei Physik liegts absolut am Lehrer. Erst 6 Pkt, dann 10
Punkte fürs nix tun und momentan 12 Punkte, für die ich mich
einigermaßen anstrengen musste.
Erdkunde lass ich mal außen vor. Is nich so wichtig, aber auch
so 8 Punkte.
So, danke erstmal für deine ausgiebige Antwort udn schönes
Restwochenende noch - noch 4 Stunden 
jonathan r.