Hallo,
viele Tätigkeiten in einem Unternehmen wie z.B. das Programmieren von Software können auch von Leuten aus Billiglohnländern übernommen werden, so dass die Gefahr besteht, dass man „ersetzbar“ ist und den Job verliert. Dazu hätte ich einige Fragen:
1.) Wenn man in Deutschland an einer Hochschule Informatik studiert hat, besteht dann auch die Gefahr des Jobverlusts oder sind das Jobs, die normalerweise nicht „geoutsourced“ werden ?
2.) Mit welchen IT-Kenntnissen hätte man Eurer Meinung nach gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. einen relativ sicheren Job (also die die Leute aus den Billiglohnländern nicht machen können) ?
3.) Ich vermute dass man mit SAP-Kenntnisse gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, da SAP-Berater oder Leute mit SAP Kenntnissen sehr gefragt sind momentan. Wird das allerdings Eurer Meinung nach auch in Zukunft so bleiben ?
MfG,
Tris
Hallo Tristan,
kein Billiglohn-Programmierer wird je Speziallösungen, Schnittstellenlösungen, Kundenlösungen, Installationen, Integrationen, Schulungen, technisches Sales oder ähnliche Leistungen auf unseren Märkten erbringen können.
Aus dieser Sicht ist es fast egal was genau du machen wirst, denn was heute noch gesuchte Fachleute sind, kann sich in zwei Jahren völlig überholt haben.
Es gibt genau zwei Wege. Entweder du bist Programmierer und lernst beständig nebenher neue Sprachen, neue Techniken, neue Lösungsansätze oder du bist IT-Generalist wie Quality, Configuration, Test, usw., irgendwas allgemeines, programmierunabhängiges mit dem Nachteil, dass man von der Sorte nie so viele braucht.
Doch etwas ist noch viel wichtiger…Verantwortung übernehmen…dann wirst du nie Job-Probleme haben, ganz egal was du tust.
Gefragt, zur Zeit,
SAP (vor allem die neueren Module) und Umfeld, Schnittstellen,
Embedded Systems (Software für µ-controller),
Datenbanken (Zugriff, Schnittstellen),
Leitsysteme (Verkehr, Ware)
Gruss
D.K.
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