Welche Komponenten braucht man?

Hallo,
ich bin gerade dabei, einen neuen Rechner zusammenzustellen. Beispielsweise auf dem Mainboardsektor wird man ja regelrecht erschlagen von irgendwelchen kryptischen Bezeichnungen der Boards. Gibt es im Netz eigentlich eine vernünftige Seite, auf der ein wenig beschrieben ist was für Features es bei neueren Boards so gibt und was davon sinnvoll ist? Ist der Anteil des Boards an der Performance eines Rechners eigentlich groß? Sind teuere Boards so viel besser?
Aber das Board ist nicht das einzige, wo ich mir noch nicht im Klaren bin. Ebenso die Grafikkarte. Was ist sinnvoll? Was ist übertrieben?
Gruß
Jodus

Hallo Jodus,

ehe Du die Frage nach den Mainbord stellst, solltest Du dir ein Blatt Papier nehmen und deine zu lösenden Aufgaben und Einsatzbereiche festlegen.
Wenn das klar ist, kannst Du über die einzelnen Komponenten nachdenken. Den höchsten Aufwand hast Du für einen Spiele-PC.
Die Komponenten sollten auch aufeinander abgestimmt sein. Die schnellste Grafikkarte nützt nichts, wenn du am Pozessor oder RAM gespart hast. Reicht Dir der 5.1 Soundchip auf dem Board oder benötigst Du auf Grund deiner Ambitionen eine Soundkarte mit allen Schikanen ? Wie gehst Du ins Internet - analog, ISDN, DSL ?

Fragen über Fragen :wink: Aber nur so bekommst Du das, was Du willst.

Mein Tip: gehe mit einem Bekannten, der die Zusammenhänge kennt zu dem Fachhändler eures Vertrauens und laßt den PC zusammenbauen. Die sagen Euch auch, wenn etwas unsinnig ist.

Das war es erst mal von mir

Gruß Thomas

Hi,

ich hab erst mal die Komponente „Zeit“ gebraucht. Auf den Seiten von
MSI und ASUS bin ich lange herumgesurft, um herauszufinden, was diese kryptischen Zeichen alles bedeuten. Ob du die funktionen dahinter brauchst oder nicht, kannst aber nur du wissen.
Meiner meinung nach ist der prozessor recht egal, amd ist (durch die nötige kühlung) lauter. preis/leistungsmäßig dürft da aber kein großer unterschied bestehen.

hilfe findest du auch unter http://www.tomshardware.de

Auf alle Fälle solltest Du bei allen Komponenten in einer einzigen Preiskategorie bleiben, also unteres/mittleres/oberes Preissegment - je nachdem wieviel du ausgeben willst.

Ich hab mir im märz folgendes gekauft:
ASUS P4G8X Motherboard P4 2,66GHz 2x512MB Infineon
Sapphire 9700Pro

Preisvergleiche findest du unter http://www.geizhals.at/deutschland/

Grüße
Gerald

Hallo,
ich bin gerade dabei, einen neuen Rechner zusammenzustellen.
Beispielsweise auf dem Mainboardsektor wird man ja regelrecht
erschlagen von irgendwelchen kryptischen Bezeichnungen der
Boards.

Hauptunterschied ist erst mal AMD oder Intel.
AMD hat das bessere Preisleistungsverhältnis, z.B.
Athlon 2400 + geboxt (mit Lüfter) für ca. 120 € incl. Versand
bei www.mindfactory.de (ein günstiger und relativ korrekter
Anbieter…beim Service haperts ein wenig, ist aber noch
akzeptabel).
Die neuen P4-Boards sind z.T. ausgereifter mit z.B. 800 MHz Bustakt
und „echtem“ SATA…wobei die passenden Komponenten dazu z.Z.
extrem teuer sind.
Das Geld würde ich lieber in ca. 1-2 Jahren nochmal in einen
64-Bit Rechner stecken; Du weißt, dass der Schritt von heutigen
32-Bit-Prozessoren zu 64-Bit ein echter Meilenstein in der PC-
Geschichte sein wird?!? NICHT wie 2600 oder 3000 MHz!!!

Gibt es im Netz eigentlich eine vernünftige Seite, auf

der ein wenig beschrieben ist was für Features es bei neueren
Boards so gibt und was davon sinnvoll ist?

Hier hat Gerald schon die richtigen Tipps gegeben. Zusätlich wären
noch die Tests der Zeitschrift c’t zu empfehlen…damit kannst du
dich allgemein Hardwaremäßig ganz gut auf dem Laufenden halten :wink:

Ist der Anteil des Boards an der Performance eines Rechners eigentlich groß? Sind teuere Boards so viel besser?
Nicht wesentlich, das spielt eher für Overclocker eine Rolle.
Bei teuren Boards hast du meist mehr Features, wie z.B.
LAN, Firewire, SATA-RAID, etc… Hier musst du wissen was du
gebrauchen kannst. Vorsicht: SATA-Raid 0/1 geht nur mit
SATA-Festplatten, die z.Z. bis auf die WD noch gar keine richtigen
SATA sind, dafür aber um 1/3 teurer als einfache ATA-Platten.
Wichtig beim Boardkauf aber auch anderer Komponenten ist der
Support und der Service. ASUS soll in dieser Beziehung nicht so
dolle sein.

Aber das Board ist nicht das einzige, wo ich mir noch nicht im
Klaren bin. Ebenso die Grafikkarte. Was ist sinnvoll? Was ist
übertrieben?

Wenn du nur gelegentlich spielst und nicht die höchsten Ansprüche
an 3D-Grafik hast, dann wäre mein Tipp ein Board mit nForce2-
Chipsatz, wo du gleich Grafik onBoard hast (diese entspricht
einem nVidea 440 MX-Chip und ist auch zum Zocken durchaus akzeptabel)
mit TV-Out. MSI hat da z.Z. die Nase vorn.
Wenn die ganze Sache schön rund sein soll, dann brauchst du ein
vernünftiges Gehäuse mit min. 350 W-Netzteil ohne lärmende Lüfter.
Das sind auch die, die ich immer höre, nicht der CPU-Lüfter!
Dazu 'ne flotte Festplatte, wo z.Z. Seagate mit der 7000.7-Serie
und Maxtor zu empfehlen sind (günstig, leise, schnell, stabil).
Und wenn wir schon mal dabei sind…DVD-Laufwerk Toshiba und
Brenner ein 52-fach von Lite-On. Floppy, Tastatur, Maus.
Gesamt kommste damit etwa auf 750 € (ohne Betriebssystem) und
hast einen sehr guten Allround-Rechner, d.h. es reicht zum
Spielen, Videobearbeitung geht zügig (du brauchst noch eine
Video-In Schnittstelle, wenn du per Camcorder oder VHS einspielen
willst—>TV-Karte oder Dazzle-Extern-Gerät), 5.1-Sound ist drin,
sicheres Brennen in Minuten, kein langes Warten mehr, bis die Kiste
endlich vollständig hochgefahren ist und „normale“ Anwendungen
laufen dann sowieso ratz-fatz.
Ahhh so, DVD-Brenner würde ich noch warten (außer man hat zuviel
Geld) bis sich das mit den Standards besser eingespielt hat und
du dann 16-24 fach DVD-Brenner für 150 € bekommst.

Gruß
Jodus

Gruß,
Erik

Hallo,

ich bin gerade dabei, einen neuen Rechner zusammenzustellen. Was ist
übertrieben?

Ich stand 2002 auch vor der Frage Upgrade des Alten oder Neukauf.
Ich habe mich dann für den Neukauf entschieden, da ich noch einen P-II mit 233GHz hatte. Bei einem Upgrade auf einen P-IV/1500 hätte ich ALLES austauschen müssen. Ich habe mich für den T-Fujimens mit WinXP entschieden. Man soll PCs ja nicht loben - aber seit über einem halben Jahr (so lange habe ich ihn) gab es noch keinen „unbekannten Fehler“ o.ä. Null Abstürze aus heiterem Himmel. Nur die Fritz!-USB darf ich nicht einfach rauszerren, ohne das Modem vorher abzumelden, sonst gibt’s den schnellsten Neustart aller Zeiten.