das Dosenpfand denn wirklich ? Zahle ich künftig Kosten, die ich nicht verursache ?
Hallo,
ich stelle mir diese Frage, da ich entsprechend wie jeder von Euch meine Müllgebühren zahlen muss und hierbei ein „Gelber Sack“ für genau die Dosen und Behältnisse zu den Kosten gehört, die nun per Pfand wieder über die Unternehmen zurück laufen.
Heisst das nicht, dass der Müllanfall - die Wertstoffe - der Müllunternehmen sinken wird und zwangsläufig müssen sich die Kosten der Müllabfuhr erhöhen. Die Kosten der Unterhaltung von den Sortieranlagen bestehen letztlich weiterhin. Die Kosten der restlichen Wertstoff-Einsammlungen bleiben. Jedoch dürften die Einnahmen aus dem Verkauf der Wertstoffe ganz erheblich sinken. Hat das einzelne Unternehmen der Müllabfuhr finanzielle Einbussen bei den Haushalten, müssen sich die Müllgebühren erhöhen.
Heisst das nicht, dass ich künftig mit meinen persönlichen Müllgebühren das Rücknahmesystem der Industrie zwar nicht direkt finanzieren muss, aber immerhin die Ausfälle bei den Müllunternehmen finanzieren darf ?
Betriebswirtschaftlich ist doch der „Grüne Punkt“ nach dem Konzept aufgebaut, dass er sich nur rentiert, wenn soviel als möglich an wieder verwertbaren Stoffen anfällt. Bei uns haben, bis auf eine Ausnahme, sämtliche Großmärkte alles aus dem Laden verbannt, was Pfand kostet.
Gruss Günter
Hi,
ich stelle mir diese Frage, da ich entsprechend wie jeder von
Euch meine Müllgebühren zahlen muss und hierbei ein „Gelber
Sack“ für genau die Dosen und Behältnisse zu den Kosten
schau mal hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Wie es aussieht, werden die Dosen über den gleichen Weg entsorgt, wie bisher, nur daß es einen höheren Anreiz gibt, sie der Verwertung zuzuführen, eben durch die Rückgabe im Laden.
Gruß
Christian
Hi Christian,
ich stelle mir diese Frage, da ich entsprechend wie jeder von
Euch meine Müllgebühren zahlen muss und hierbei ein „Gelber
Sack“ für genau die Dosen und Behältnisse zu den Kosten
schau mal hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Wie es aussieht, werden die Dosen über den gleichen Weg
entsorgt, wie bisher, nur daß es einen höheren Anreiz gibt,
sie der Verwertung zuzuführen, eben durch die Rückgabe im
Laden.
Soweit folge ich schon. Es ist auch zu begrüßen, dass eine höhere Verwertung als bisher erfolgt.
Ich gehe nur davon aus ( vielleicht liege ich auch völlig falsch in dieser Meinung ), dass bislang die Müllentsorgungsunternehmen die Wertstoffe aussortiert und somit Einnahmen erzielt haben. Durch das Pfand erfolgt die Rückgabe an den Laden und somit ist ein geringer Einwurf im Rahmen des Grünen Punktes vorhanden. Die fehlenden Erlöse der Müllentsorgungsunternehmen sind letztlich als Gebührenerhöhungen wohl unausweislich. Das Personal kann kaum umgesetzt werden, da weiterhin Konservendosen oder Tetrapak im Wertstoffmüll landet.
Meine These geht davon aus, dass ein Müllentsorgungsunternehmen bisher diese Müllart zur Weiterverwertung verkauft hat. Wenn dem aber so ist und es ergeben sich Gewinneinbrüche bzw. in diesem Bereich - vor allem bei öffentlichen Unternehmen sogenannte nicht kostendeckende Einnahmen - führt dies zur Preiserhöhung.
Grüsse Günter und vor allem noch viel Glück in diesem Jahr.
gelbe Tonne und Müll
Hallo Günther,
hamse dich also auch mit ins neue Jahr genommen? Naja, nützt nix „g“
Deine Müllgebühren haben nix mit der gelben Tonne gemein. Die Verpackungsmittelindustrie zahlt so um die 2000€/t an den grünen Punkt, welcher wiederum diesen Müll nach China verkauft oder erst mit Landesfördermitteln händisch nach Form, Farbe und Kunststoffart sortiert, um es dann gemeinsam zu verbrennenn oder Bauzaunfüße draus zu pressen.
Ja, Deutschland ist ein Hightechland…
Gruß
Frank
Hallo Frank,
vor zwei Tagen hat die Gesellschaft Grüner Punkt erklärt, dass durch das Pfand die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gesichert ist und ab 2004 mit Preiserhöhungen bei der Müllabfuhr zu rechnens ein wird.
Grüsse Günter
hamse dich also auch mit ins neue Jahr genommen? Naja, nützt
nix „g“
Deine Müllgebühren haben nix mit der gelben Tonne gemein. Die
Verpackungsmittelindustrie zahlt so um die 2000€/t an den
grünen Punkt, welcher wiederum diesen Müll nach China verkauft
oder erst mit Landesfördermitteln händisch nach Form, Farbe
und Kunststoffart sortiert, um es dann gemeinsam zu
verbrennenn oder Bauzaunfüße draus zu pressen.
Ja, Deutschland ist ein Hightechland…
Gruß
Frank