Hallo!
Wenn ich mal nach den Haaren in der Suppe suchen darf, finde ich hier doch einige Fehler:
Buch bekommt einen Schubs==> Eine äußere Kraft wird
vertikal orthogonal zur Gravitationskraft hinzugefügt. Es wirken nun :
Gravitationskraft, die Gegenkraft vom Tisch, die durch den
Schubs (Impuls) hinzugefügte Kraft und die Reibung, welche der
„Schubskraft“ entgegenwirkt
Das stimmt in dem kurzen Moment des Anschubsens. Danach - also wenn das Buch über den Tisch gleitet - wirkt keine Schubskraft mehr, nur noch Schwerkraft, Stützkraft und Gleitreibungskraft.
Buch fällt von Tischkante ==> „Kraft des Tisches“, welche
zuvor der der Gravitationskraft entgegengewirkt hat fällt weg;
Folge: Das Buch bewegt sich (nach unten)weil kein
Kräftegleichgewicht vorhanden
Während des falls wirken Gravitationskraft und Reibungskraft
(Luftwiderstand, der Gravition entgegen)
Der Luftwiderstand wirkt nicht der Gravitation, sondern der Bewegung entgegen!
- Was passiert mit den Insassen eines Autos beim starken
beschleunigen, bzw. abruptem Bremsen?
Sie bewegen sich entgegen der Richtung der Beschleunigung
(Bremsen ist eine negativ Beschleunigung) Ursache: Massen
besitzen ein Trägheit
Papa Newton sagt dazu : F=m*a; Der Insasse ist die Masse, a
die Beschleunigung und F wirkt die entgegen als Insasse
Das hat damit nichts zu tun. Die Kraft F in der Grundgleichung der Mechanik hat das gleiche Vorzeichen wie a. Es handelt sich also um die beschleunigende Kraft, nicht die Trägheitskraft. Letztere ist lediglich eine Scheinkraft. Man braucht sie, um erklären zu können, warum die Insassen beim Bremsen scheinbar nach vorne beschleunigt werden. (Tatsächlich wird jedoch nur das Bezugssystem in die andere Richtung beschleunigt, und man geht „irrtümlich“ von einem ruhenden Bezugssystem aus).
- Weshalb schwappt das Wasser in einem Glas über, wen dieses
über eine Tischfläche geschubst wird?
Gute Frage.Tut es das wenn es nicht umkippt? Wäre ich mir
nicht so sicher. Ich denk drüber nach meld mich wenn ich auf
ne Idee gekommen bin
Das Wasser ist träge. Wenn man das Glas beschleunigt, möchte das Wasser dennoch in Ruhe verharren. Es sammelt sich also im „hinteren“ Teil des Glases. Weil dort auch nicht genügend Platz ist, türmt es sich auf.
Michael