Hallo Experten!
Bisher war ich über Mami, dann als Student sehr günstig selbst krankenversichert. Während meines Referendariats habe ich natürlich in eine Private gewechselt…
Jetzt bin ich keine Beamter mehr, sondern arbeite als Honorarkraft (ca. 1300 € brutto monatlich). Wenn eine BKK nun 12,9% auf ihre Werbebanner schreibt, heißt das doch wohl, dass ich als freiwillig versicherter den doppelten Satz zahlen soll oder irre ich da? Ist eine private Krankenversicherung da nicht schon fast günstiger? Ich frag mal meinen Debeka-Menschen, aber der verfolgt eine so aggressive Verkaufsstrategie, dass ich mir hier erstmal fundierten Rückhalt holen möchte.
Ich habe auch schon überlegt, mich gar nicht krankenzuversichern (Schreibt man das tatsächlich so?), aber das ist mit dann doch ein wenig zu riskant, denn mit einem Bruch gehe ich doch schon gern zum Doktor…
Ich wäre dankbar für Tipps…
thorino
P.S. Muss die Versicherung mich überhaupt aufnehmen? Bei meinem Kleckerlohn ist das für die doch kaum ein Geschäft…
Hallo Torinao,
Als Honorasrkraft bist Du selbständig und musst Dich komplett selbst versichern.
Wenn Du in einer GKV wärst, dann müsstest Du den vollen Satz ( also z.B. 12,9 %) bezahlen. Willst du Tagegeld haben, musst Du noch etwas drauf legen. Du zahlst also genausoviel wie ein freiwillig versicherter AN. Mit dem Unterwchied, dass Du keinen AG hast, der Dir 50 % des Beitrages zuschießt.
Aber das wird Dir alles Günter oder Jörg noch sagen. Besonders, welche Möglichkeiten es noch gibt.
Doch eines gleich vorweg: m.W. kommst Du als Selbständiger nicht in die Kasse.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
korrekt - er kann nur in der PKV verbleiben !!
Gruss
Günter
[off topic] Versicherungsvertreter
Hallo thorino,
Du schreibst:
Ich frag mal meinen
Debeka-Menschen, aber der verfolgt eine so aggressive
Verkaufsstrategie, dass ich mir hier erstmal fundierten
Rückhalt holen möchte.
Wende Dich doch in diesem Fall direkt an die Debeka, dass Du Dich vor einem eventuellen Vertragsabschluß erst mal informieren möchtest, aufgrund des penetranten Gehabes von Herrn XY allerdings ein informatives Gespräch offenbar nicht möglich ist. Du bittest also darum, dass sie einen anderen Kollegen schicken. mfg ich
Dann kannst Du dich zurücklehnen und schun, was passiert. Passiert nix (was ich nicht glaube), kannst Du jeder Zeit zu einer anderen Versicherung… Vermutlich kommt aber 3 tage später Herr XY und ist sehr freundlich und zurückhaltend oder es kommt ein sehr freundlicher und zurückhaltender anderer Kollege.
Gruß
M.
Hallo Thorino,
noch mal zu Deiner Frage.
Wenn Du bei der DeBeKe bisher vrersichert warst, dann müssen die Dich weiter versichern.
gleichgültig, was Du verdienst.
Warst Du es nicht, dann würde ich nicht die DeBeKa nehmen.
Grüße
Raimund
Wieso kann ich mich denn als Selbstständiger nicht in einer „normalen“ Krankenversicherung freiwillig versichern?
Die nehmen doch auch Selbsständige auf. Nur weil ich mal bei der Privaten war; das habe ich ja nur aufgrund des Status-Wechsels (verbeamtung) gemacht. Wie gesagt, war ich vorher als Student und Arbeitnehmer bei der gesetzlichen krankenversichert?
Hallo,
woher hast du das Wissen ?? - ein Selbständiger, der vorher garnicht versichert war oder in einer OKV der hat kein Beitrittsrecht zu
einer gesetzlichen Kasse.
Gruss
Günter
Hallo Thorino,
das verbietet der Gesetzgeber. Nur in bestimmten Ausnahmefällen ist das möglich.
Grüße
Raimund