Welche Krankenversicherung ?

Hallo ihr Lieben,

ich brauche unbedingt mal euren Rat bzw. eure Hilfe.

Mein Partner war ewig lange nicht krankenversichert, weder in einer gesetzlichen noch privat.
Bisher hat er es auch nicht vermisst, weil es ging ihm halt immer gut (mal abgesehen von einigen Zähnen, die dringend behandelt werden müssen).
Nun bin ich aber doch ziemlich beunruhigt, denn es kann ja alles mögliche passieren, von harmloser Krankheit bis hin zu schwerem Unfall o.ä.

Inzwischen sieht er endlich ein, dass eine Krankenversicherung etwas absolut wichtiges ist…in der letzten Zeit geht es ihm körperlich nicht so prall und außerdem muß er dringenst zum Zahnarzt.

Nun ist die Frage, wie stellt er das an ?

Private Versicherungen sind erstaunlich günstig - wegen des Eintrittsalters.
Nun muß er doch aber vorher zum Check ?!
Dort wird dann vermutlich festgestellt, dass er sich in zahnärtzliche Behandlung begeben muß (Kronen etcpp).

Heißt das im Umkehrschluß, dass er keine Chance auf Versicherung hat ?

Noch ein paar Angaben :
Er wird im Febr. 2002 33 Jahre, ist seit kurzem wieder selbstständig und ist seit 10 Jahren nicht mehr krankenversichert…und bei diesem Check wird neben den behandlungsdürftigen Zähnen sicher auch anderes festgestellt (er ist z.B. übergewichtig - 187 cm/110 kg).

Welche Möglichkeiten seht ihr da ?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit ?

Und noch eine andere Frage :
Was würde passieren, wenn er plötzlich morgen ins Krankenhaus müßte und dort einer kostenintensiven Behandlung unterzogen würde ?
Wer würde dafür aufkommen müssen, wenn er es nicht könnte, da nicht genug Einkommen/Vermögen ?

Ich danke euch schon einmal ganz doll für eure Mühen !

Viele Grüße,
Vanessa

Krankenversicherung ?
Hi Vanessa,

Nun muß er doch aber vorher zum Check ?!

Nicht zwangsläufig… er muss in jedem Fall die Fragen richtig und wahrheitsgemäß beantworten.
Bei manchen Versicherern wird auch gefragt: Haben Sie Beschwerden (auch im Zahnbereich) oder wurde eine Behandlung empfohlen? … Da müsste er dann korrekterweise mit ja antworten.

Dort wird dann vermutlich festgestellt, dass er sich in
zahnärtzliche Behandlung begeben muß (Kronen etcpp).

Sollte dies im Rahmen der Befragung oder der Untersuchung sich offenbaren, dann würde er entweder einen temporären oder einen dauerhaften Risikozuschlag zahlen, wenn die Erkrankung erheblich ist.
Oder der Versicherer baut eine Leistungsstaffel ein, falls der Tarif diese nicht vorsehen sollte.

Heißt das im Umkehrschluß, dass er keine Chance auf
Versicherung hat ?

Nein.

Noch ein paar Angaben :
Er wird im Febr. 2002 33 Jahre, ist seit kurzem wieder
selbstständig und ist seit 10 Jahren nicht mehr
krankenversichert…und bei diesem Check wird neben den
behandlungsdürftigen Zähnen sicher auch anderes festgestellt
(er ist z.B. übergewichtig - 187 cm/110 kg).

Meines Wissens nach ist die Rechnung: 187-100 * 1,15 = 100 …
oder waren es doch 20%? Hängt aber auch vom Versicherer ab…
sicherlich gibt es hier auch ein wenig Auslegungsbreite… :smile:

Welche Möglichkeiten seht ihr da ?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit ?

Ja… wenn die grundsätzlichen Rahmenbedingungen passen.

Was würde passieren, wenn er plötzlich morgen ins Krankenhaus
müßte und dort einer kostenintensiven Behandlung unterzogen
würde ?

Er wäre privatversichert… nur dass keine PKV hinter ihm steht… also würde er die Kosten alleine tragen müssen… er steht somit mit einem Bein im Gefängnis…

Er kann auch von Glück reden, dass noch keiner auf ihn aufmerksam wurde, in der Zeit, in der er keine Versicherung hat, denn sonst wäre die Gemeinde auf ihn zugekommen und hätte ein Bußgeld bis zu 10.000 DM gegen ihn verhängt…

Wer würde dafür aufkommen müssen, wenn er es nicht könnte, da
nicht genug Einkommen/Vermögen ?

Keiner…

Ich danke euch schon einmal ganz doll für eure Mühen !

Aber beachtet, dass zu 90% die Wartezeiten in der PKV erfüllt werden müssen, da keine Vorversicherung da ist… (keine Anrechnung von Wartezeit: 3 Monate allgemein, 8 monate besondere (z.B. Zahn))

diese Wartezeiten könnten im Rahmen einer Untersuchung erlassen werden… könnten… es hängt also vom Versicherer ab…

Bei weiteren Fragen…

Du weißt ja… hier herzlich willkommen… :smile:

Gruß
Marco

Hallo,
die gesetzliche Krankenkasse kann er total vergessen, selbst
wenn die wollten, dürften die ihn nicht nehmen.
Ein bischen „selten“ ist er schon, Dein Bekannter - jahrelang
die Versicherung sparen, weil er Glück hatte und gesund war
und jetzt, wo das Alter oder sonst wer an ihm nagt, er unter
Umständen neue Zähne benötigt - jetzt muss eine Versicherung
her, die
a) sehr sehr billig ist und
b) ohne zu murren alles 100% zahlt.

Aber, jeder soll nach seiner… usw.

Gruss

Günter

Hi Günter,

sehr sehr günstig galt glaube nur der Feststellung, dass er jung ist und daher günstig ist…

aber ich würde wenigstens jetzt einen vernünftigen Schutz nehmen… und nicht nur den 2 Mark 80 Schutz…

Gruß
Marco

hallo Vanessa,
so wie Du ihn beschreibst, wird er mit größter Wahrscheinlichkeit einen Risikozuschlag erhalten, evtl. sogar einen Ausschluß für die Zähne… wenn er überhaupt genommen wird.
Darf ich mal deutlich sein?
Er hat so lange er gesund war nicht in der Solidargemeinschaft der Kassen oder der Privaten mitgeholfen. Nun, da er krank wird, soll diese Solidargemeinschaft seine Kosten übernehmen, ihm helfen.
Würdest Du das als fair bezeichnen?
Trotzdem: er soll sich von einem Makler Vergleiche machen lassen. Dazu geht er auch noch am besten mit einem Formular, das er von den Versicherungen erhält (wenn Du willst, kann ich Dir so ein Ding auch zumailen: ein neutrales, ohne Versicherungslogo) zum Arzt und läßt sich (auf eigene Kosten : ca. 150,- DM) untersuchen. Das legt er zum Antrag. So kann ihm später eine Anzeigenpflichtverletzung vorgeworfen werden.
Zu dem Beitrag, den der Makler ihm berechnet hat, soll er schon mal + 30% oder gar 50% Risikozuschlag einkalkulieren, abhängig von seinen Vorerkrankungen. Bitte nicht versuchen zu schummeln: das rächt sich bitter! Wenn die Versicherung ihm auf die Schliche kommt (meist schafft sie das), wird er evtl. rausgeworfen. Ergebnis: er wird nirgends mehr angenommen. Da kann man dann sagen: viel Spaß, wenn er älter wird.
Kleiner Tipp: er soll gleich einen Tarif mit mindestens 1.000,- DM jährlicher Selbstbeteiligung vereinbaren. Erstens ist der meist recht günstig und zweitens kann man mit einer hohen SB versuchen die Versicherung „zu bestechen“, also gnädig zu stimmen. Denn die ersten Re´chnungen (bis 1.000,-DM) gehen ja zu seinen Lasten. Später (in vielleicht 5 Jahren) kann er ja mal versuchen in einen anderen Tarif der gleichen Gesellschaft zu wechseln.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

noch drastischer ausgedrückt…
er hätte sich 10 Jahre lang das Geld auch für die Zähne zusammensparen können :smile:

Und davon hätte er locker sich Goldzähne bauen lassen können.

Aber ansonsten denke ich…30% sind realistischer…

KH wird wahrscheinlich so 10% bringen, dazu Pflege etwa 10%, Zahn 40% (oder Ausschluss/Staffel) und ambulant etwa 40%… dürfte dann so im Schnitt bei 30% liegen…

Ansonsten… stimme ich dir zu: einen etwas höheren SB zu nehmen… aber darüber würde ich keine großartigen Testversuche planen. :smile:

Gruß
Marco

Hallo Raimund,

Darf ich mal deutlich sein?

Ja bitte gerne :wink:

Er hat so lange er gesund war nicht in der Solidargemeinschaft
der Kassen oder der Privaten mitgeholfen.

Dieser Vorwurf ist sicher gerechtfertigt und er bzw. ich muß ihn so stehen lassen…
allerdings hat er es nie von dieser Seite gesehen.

Von diesen 10 Jahren lebte er viele Jahre im Ausland (UAE) - dort bezahlt man eh aus eigener Tasche.
Vorher war er selbstständig (bereits mit 18) und hat eben 5 Jahre lang Beiträge für die Private gezahlt, ohne diese auch nur ein einziges Mal in Anspruch genommen zu haben.
Danach Bund, dann Auslandsaufenthalt und nun eben seit 5 Jahren nicht versichert.

Ich selber kann das überhaupt nicht verstehen, mal völlig unabhängig von der Gemeinschaft etc.
Ich finde es meiner eigenen Person gegenüber schlicht derartig verantwortungslos, dass mir die Worte fehlen.

Nun, da er krank
wird, soll diese Solidargemeinschaft seine Kosten übernehmen,
ihm helfen.

Nun, er ist ja bereit, dafür zu zahlen.
Er drückt sich nicht um Beiträge, auch nicht um höhere Beiträge.

Würdest Du das als fair bezeichnen?

Sagen wir mal so : Ich finde es nicht unbedingt unfair.
Aber wollen wir jetzt wirklich darüber diskutieren *gg* ?
Ich meine, können wir gerne…mir ging es jedoch im Prinzip darum, ob, wie und wo er sich jetzt versichern kann.

Ich denke, je länger er wartet, desto weniger zahlt er ein und umso weniger trägt er an Beiträgen bei.
Also macht es Sinn, jetzt aktiv zu werden und nicht erst dann, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt und ersoffen ist.

Trotzdem: er soll sich von einem Makler Vergleiche machen
lassen. Dazu geht er auch noch am besten mit einem Formular,
das er von den Versicherungen erhält (wenn Du willst, kann ich
Dir so ein Ding auch zumailen: ein neutrales, ohne
Versicherungslogo) zum Arzt und läßt sich (auf eigene Kosten :
ca. 150,- DM) untersuchen. Das legt er zum Antrag. So kann
ihm später eine Anzeigenpflichtverletzung vorgeworfen werden.

Und damit kann er dann zum Arzt seiner Wahl gehen ?
Ich ging davon aus, dass es dafür Gutachter gibt ?!

Zu dem Beitrag, den der Makler ihm berechnet hat, soll er
schon mal + 30% oder gar 50% Risikozuschlag einkalkulieren,
abhängig von seinen Vorerkrankungen. Bitte nicht versuchen zu
schummeln: das rächt sich bitter!

Nein, das hat er nicht vor, denn damit würde er sich selber einen Bärendienst erweisen.

Wenn die Versicherung ihm
auf die Schliche kommt (meist schafft sie das), wird er evtl.
rausgeworfen. Ergebnis: er wird nirgends mehr angenommen. Da
kann man dann sagen: viel Spaß, wenn er älter wird.

Eben…nein nein, er möchte das alles schon ganz legal und wahrheitsgemäß abwickeln.
Irgendwie läßt seine jugendliche Sorglosigkeit zum Glück gerade recht heftig nach.

Kleiner Tipp: er soll gleich einen Tarif mit mindestens
1.000,- DM jährlicher Selbstbeteiligung vereinbaren. Erstens
ist der meist recht günstig und zweitens kann man mit einer
hohen SB versuchen die Versicherung „zu bestechen“, also
gnädig zu stimmen. Denn die ersten Re´chnungen (bis
1.000,-DM) gehen ja zu seinen Lasten. Später (in vielleicht 5
Jahren) kann er ja mal versuchen in einen anderen Tarif der
gleichen Gesellschaft zu wechseln.

Danke dir, Raimund…nicht zuletzt für den Tip.

Viele Grüße,
Vanessa

Hallo Günter,

die gesetzliche Krankenkasse kann er total vergessen, selbst
wenn die wollten, dürften die ihn nicht nehmen.

Daran dachten wir auch nicht…

Ein bischen „selten“ ist er schon, Dein Bekannter

Mein Partner :wink:

  • jahrelang
    die Versicherung sparen,

Es ging nicht darum, irgendetwas zu sparen.
Ich habe es in meinem Posting an Raimund schon kurz erklärt - wenn du Interesse hast, lies es doch bitte dort nach.

weil er Glück hatte und gesund war
und jetzt, wo das Alter oder sonst wer an ihm nagt, er unter
Umständen neue Zähne benötigt - jetzt muss eine Versicherung
her, die
a) sehr sehr billig ist und

Wieso ?
Nein, danach habe ich nicht gefragt und das ist auch gar nicht das Thema.
Die Frage war, wie das jetzt alles vor sich gehen kann.
Die Beiträge sind natürlich nicht völlig unwichtig, weil 5000 DM/Monat kann er sich schon nicht leisten.
Aber wir suchen die KV nicht in erster Linie nach den Beiträgen aus.
Mir ist schon bewußt, dass er ein paar Mark mehr hinlegen muß, um überhaupt krankenversichert zu sein.

b) ohne zu murren alles 100% zahlt.

Auch das war nicht meine Frage, denn das ist gar nicht mein Motiv.

Viele Grüße,
Vanessa

Hallo Marco,

Nun muß er doch aber vorher zum Check ?!

Nicht zwangsläufig… er muss in jedem Fall die Fragen
richtig und wahrheitsgemäß beantworten.

Hm…das Problem ist nur, dass er ja gar nicht weiß, wie es in ihm aussieht.
Meine Mutter (Medizinerin) meinte, der Knoten im Hals sei weich und ließe sich noch „verschieben“…Anzeichen dafür, dass es noch nicht allzu schlimm ist.
Aber sicher sein kann sie nicht, sie hat keinen Röntgenblick und ist Psychiaterin…also wird es u.U. schwer, diese Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, auch wenn man es noch so gerne möchte.

Bei manchen Versicherern wird auch gefragt: Haben Sie
Beschwerden (auch im Zahnbereich) oder wurde eine Behandlung
empfohlen? … Da müsste er dann korrekterweise mit ja
antworten.

Ist klar.

Dort wird dann vermutlich festgestellt, dass er sich in
zahnärtzliche Behandlung begeben muß (Kronen etcpp).

Sollte dies im Rahmen der Befragung oder der Untersuchung sich
offenbaren, dann würde er entweder einen temporären oder einen
dauerhaften Risikozuschlag zahlen, wenn die Erkrankung
erheblich ist.

Erblich ist das nicht…vielmehr zurückzuführen auf mangelnde Routineuntersuchungen und Behandlungen.

Oder der Versicherer baut eine Leistungsstaffel ein, falls der
Tarif diese nicht vorsehen sollte.

Was genau verstehe ich unter einer Leistungsstaffel ?

Heißt das im Umkehrschluß, dass er keine Chance auf
Versicherung hat ?

Nein.

Das beruhigt mich.

Noch ein paar Angaben :
Er wird im Febr. 2002 33 Jahre, ist seit kurzem wieder
selbstständig und ist seit 10 Jahren nicht mehr
krankenversichert…und bei diesem Check wird neben den
behandlungsdürftigen Zähnen sicher auch anderes festgestellt
(er ist z.B. übergewichtig - 187 cm/110 kg).

Meines Wissens nach ist die Rechnung: 187-100 * 1,15 = 100 …
oder waren es doch 20%? Hängt aber auch vom Versicherer ab…
sicherlich gibt es hier auch ein wenig Auslegungsbreite… :smile:

Die Formel verstehe ich mal wieder nicht :-/

Was würde passieren, wenn er plötzlich morgen ins Krankenhaus
müßte und dort einer kostenintensiven Behandlung unterzogen
würde ?

Er wäre privatversichert… nur dass keine PKV hinter ihm
steht… also würde er die Kosten alleine tragen müssen… er
steht somit mit einem Bein im Gefängnis…

Er kann auch von Glück reden, dass noch keiner auf ihn
aufmerksam wurde, in der Zeit, in der er keine Versicherung
hat, denn sonst wäre die Gemeinde auf ihn zugekommen und hätte
ein Bußgeld bis zu 10.000 DM gegen ihn verhängt…

Ernsthaft ???
Das wußte ich nicht.

Wer würde dafür aufkommen müssen, wenn er es nicht könnte, da
nicht genug Einkommen/Vermögen ?

Keiner…

Seine Eltern würden also nicht mit ihrem Vermögen aufkommen müssen ?

Aber beachtet, dass zu 90% die Wartezeiten in der PKV erfüllt
werden müssen, da keine Vorversicherung da ist… (keine
Anrechnung von Wartezeit: 3 Monate allgemein, 8 monate
besondere (z.B. Zahn))

Spricht also alles dafür, dass es jetzt schnell geht.

diese Wartezeiten könnten im Rahmen einer Untersuchung
erlassen werden… könnten… es hängt also vom Versicherer
ab…

Bei weiteren Fragen…

Du weißt ja… hier herzlich willkommen… :smile:

Lieben Dank, Marco !

Wie ist das wegen des Eintrittsalters ?
Ich habe gehört, es würde Sinn machen, sich jetzt sofort, also am betsen gestern, zu versichern, weil er hat ja im Februar Geburtstag.
Stimmt das ?
Sind die Unterschiede wirklich so groß ?

Lieben Gruß,
Vanessa

Hi again

noch drastischer ausgedrückt…
er hätte sich 10 Jahre lang das Geld auch für die Zähne
zusammensparen können :smile:

Stimmt !

Und davon hätte er locker sich Goldzähne bauen lassen können.

Ih wie häßlich…dann lieber keine Goldzähne und die Differenz ins Fettabsaugen stecken *lol*

Ansonsten… stimme ich dir zu: einen etwas höheren SB zu
nehmen… aber darüber würde ich keine großartigen
Testversuche planen. :smile:

Wie meinst du das ?

Lieben Gruß,
Vanessa

Hi Vanessa,

darüber sollte der Tarif schon ziemlich viel absichern und nicht nur gerade den Regelsatz (2,3 fach) oder keinen Heilpraktiker… gerade der wird immer häufiger konsultiert.

Gruß
Marco

hallo Vanessa

Und damit kann er dann zum Arzt seiner Wahl gehen ?
Ich ging davon aus, dass es dafür Gutachter gibt ?!

Dieses Attest kann er sich von jedem Arzt machen lassen.
Übrigens: Du hast bei Günter gesagt, 5.000,- DM kann er sich nicht leisten. Braucht er auch nicht. Ich schätze mal er ist 35 Jahre. Dann müsste er mit Zuschlag ca. 800,- DM bezahlen. Kommt auf seine Wünsche an. Kann sogar noch günstiger sein.
So schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Grüße
Raimund

Hi Vanessa,

heute morgen war keine Zeit mehr, daher jetzt nach der Arbeit :smile:

Hm…das Problem ist nur, dass er ja gar nicht weiß, wie es
in ihm aussieht.

Muss er ja auch nicht… :smile:
Er wird gefragt, ob er Beschwerden hat…

wenn er also beim Kauen den Schneidezahn immer wieder auf Position setzen muss, um beißen zu können, dann wäre das eine Beschwerde… :smile:

also wird es u.U. schwer, diese
Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, auch wenn man es noch so
gerne möchte.

Weitere Probleme könnten sein… nachschleifendes Bein ( oder wie man zu sagen pflegt: fastabbes Bein :smile: ) usw.

Erblich ist das nicht…vielmehr zurückzuführen auf
mangelnde Routineuntersuchungen und Behandlungen.

Ich sagte ja auch erheblich… nicht erblich :smile:

Was genau verstehe ich unter einer Leistungsstaffel ?

Im 1. Versicherungsjahr nur 1000 DM
im 2. 2000 DM
im 3. 3000 DM
und in den ersten 5 Jahren 12.000 DM…
Leistung für Zahnersatz

mal so als Beispiel

Die Formel verstehe ich mal wieder nicht :-/

Körpergröße minus 100 * +15% = 187-100*1,15 :smile:

Ernsthaft ???
Das wußte ich nicht.

Regelt das SGB…

Seine Eltern würden also nicht mit ihrem Vermögen aufkommen
müssen ?

Doch, solange sie ihm unterhaltspflichtig wären… und das sind nunmal Verwandte 1. Grades und Ehepartner…

Spricht also alles dafür, dass es jetzt schnell geht.

Muss sogar

Wie ist das wegen des Eintrittsalters ?
Ich habe gehört, es würde Sinn machen, sich jetzt sofort, also
am betsen gestern, zu versichern, weil er hat ja im Februar
Geburtstag.
Stimmt das ?
Sind die Unterschiede wirklich so groß ?

Auf die Jahre gesehen schon… Beginn 1.12. noch machen, wenns geht, denn das Eintrittsalter errechnet sich aus Kalenderjahr minus Geburtsjahr…

Gruß
Marco

Hallo Marco,

heute morgen war keine Zeit mehr, daher jetzt nach der Arbeit

-)

lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Erblich ist das nicht…vielmehr zurückzuführen auf
mangelnde Routineuntersuchungen und Behandlungen.

Ich sagte ja auch erheblich… nicht erblich :smile:

Ups…sorry - wer lesen kann, ist klar im Vorteil :wink:

Was genau verstehe ich unter einer Leistungsstaffel ?

Im 1. Versicherungsjahr nur 1000 DM
im 2. 2000 DM
im 3. 3000 DM
und in den ersten 5 Jahren 12.000 DM…
Leistung für Zahnersatz

mal so als Beispiel

Aha…nun ja, das wird man ja überleben.

Seine Eltern würden also nicht mit ihrem Vermögen aufkommen
müssen ?

Doch, solange sie ihm unterhaltspflichtig wären… und das
sind nunmal Verwandte 1. Grades und Ehepartner…

Das habe ich nämlich befürchtet.
Aber sag mal, geht das denn auch soweit, dass die Eltern ihr Haus etc. verkaufen müßten, wenn sie nicht genug Bargeld für eine Behandlung hätten ?

Spricht also alles dafür, dass es jetzt schnell geht.

Muss sogar

Wie ist das wegen des Eintrittsalters ?
Ich habe gehört, es würde Sinn machen, sich jetzt sofort, also
am betsen gestern, zu versichern, weil er hat ja im Februar
Geburtstag.
Stimmt das ?
Sind die Unterschiede wirklich so groß ?

Auf die Jahre gesehen schon… Beginn 1.12. noch machen, wenns
geht, denn das Eintrittsalter errechnet sich aus Kalenderjahr
minus Geburtsjahr…

Ok…ich habe übers Netz einen Versicherungsmakler in der Nähe gefunden.
Allerdings kommt der Typ mir irgendwie komisch vor - er wollte mir unbedingt eine Private aufschwatzen, obwohl ich mit meiner Gesetzlichen total zufrieden bin.
Außerdem bin nicht ich das Problem, denn ich bin ja versichert, sondern mein Freund.
Dazu kommt, dass er nur Hausbesuche macht, weil er keine für Kunden zugänglichen Räumlichkeiten hat - ist das seriös ?

Viele Grüße,
Vanessa

Hi Vanessa,

Aha…nun ja, das wird man ja überleben.

War nur ein Beispiel, die Staffel kann auch enger gefasst sein…

Das habe ich nämlich befürchtet.
Aber sag mal, geht das denn auch soweit, dass die Eltern ihr
Haus etc. verkaufen müßten, wenn sie nicht genug Bargeld für
eine Behandlung hätten ?

Das wäre eher eine Rechtsfrage… aber ich denke, es ist hier ähnlich, wenn die Menschen ins Altersheim müssen und der Platz bezahlt werden muss…

Aber wie gesagt, leider nicht mein Gebiet… ich denke aber mal, dass sie das Haus behalten könnten (wegen Alterssicherung und so) … aber ist leider keine sichere Auskunft…

Ok…ich habe übers Netz einen Versicherungsmakler in der
Nähe gefunden.
Allerdings kommt der Typ mir irgendwie komisch vor - er wollte
mir unbedingt eine Private aufschwatzen, obwohl ich mit
meiner Gesetzlichen total zufrieden bin.

*grübel* Kann er nicht lesen? Oder wie hast du ihn kontaktiert?

Außerdem bin nicht ich das Problem, denn ich bin ja
versichert, sondern mein Freund.

Eben drum…

Dazu kommt, dass er nur Hausbesuche macht, weil er keine für
Kunden zugänglichen Räumlichkeiten hat - ist das seriös ?

Darüber kann man sich streiten, allerdings frage ich mich gerade… wenn er ein guter Versicherungsmakler ist… dann hat er nicht nur einen Kunden… wo lagert er denn dann die Kundenakten? hat er dafür kein Arbeitszimmer? Wenigstens darin könnte man doch den Kunden empfangen…

Meine Ansicht…

Gruß

Marco

Hi, toller unmoralischer ethischer Ratschlag,

hier braucht einer Hilfe, der keine kriegt.
Tschüß