Der mit dem „ein Gutachten“ erstellen lassen war gut.
Also, so wie ich den Artikel verstanden habe (Schulenglisch is very long time ago) ein „neues“ heute gebautes Zweirad, welches von einer alten Maschine einfach abgekupfert wurde.
Mit heutiger Fertigung gelten alle Rechtsvorschriften von heute. Und die sind mit einem Gutachten nicht erschlagen. Es sei denn, Du hast alles mögliche über die Maschine schon als Gutachten oder Herstellerbestätigung in der Hand.
Größtest Problem wird wahrscheinlich das Abgasgutachten werden, nicht verwechseln mit der AUK. Die AUK kann jeder Schnulli mit seiner AU-Kiste machen. Das Abgasgutachten wird in einer Typprüfstelle durchgeführt. Wenn ich mich recht erinnere gibt es in Deutschland nur drei davon. Also mit langen Wartezeiten ist zu rechnen von den Gebühren für dieses Gutachten ganz zu schweigen.
Gefolgt vom Nachweis für die Bremse. Ermittlung des Fahrgeräusch auf Norm-Aspahlt. Da gibt es gleich zwei satte Rechnungen. Die vom Herrn Ingenieur per Stundenabrechnung als Messaufnehmer und die vom Besitzer für den Normasphalt. Diese Rennstecken sind auch nicht an jeder Ecke.
Festigkeitnachweise und und und…
Gefolgt von diversen zusätzlichen Um- und Anbauten, damit dies auch am Straßenverkehr teilnehmen kann. Dazu gehören auf den ersten Blick Beleuchtungen (Blinker vorn u. hinten, Rück- und Bremslicht, Kennzeichen??? wo auch überhaupt befestigen? Seitlich funzt bei der Maschine nicht), Radabdeckungen, Abgasanlage, zwei Spiegel… Die Maschine wird deutlich an ihrem ursprünglichem Erscheinungsbild verlieren.
Mit den ganzen Gutachten und Umbaumaßnahmen wird der Wert der Maschine mit Sicherheit sich mindestens um den Faktor 3 erhöhen.
Und bei wenn Du die heutigen geltenden Vorschriften für Abgas oder Fahrgeräusch nicht schaffst mit dem Zweirad, dann ist die Kohle futsch und hast immer noch keine Straßenzulassung. Und für jede neue „Messung“ drückst Du die volle Kohle noch mal ab.