in Zimmer Nr. 01 befindet sich ein Drehstromzähler mit 380 V.
Von Zimmer Nr. 01 bis Zimmer Nr. 03 ( Küche Gastronomie )
sind es ca. 23 lfm.
Welche Leitung ( Stärke querschnitt ) sollte man vom
Drehstromzählertafel verlegen, um in Zimmer Nr. 03 ( Küche )
einen Extra kleinen ein Reihigen Zählertafel herzustellen.
Von dem Neuen Zwischenzähler soll später die Küche komplett mit Strom versorgt werden, Desweiterem soll von da aus, die Küche Lahm gelegt werden können .
In der Küche sollen mindestens 3 Steckd. a 380 V hergestellt werden außerdem soll auch ein 22 KW Durchlauferhitzer installiert werden und zu guter letzt sollen noch mehrere Standard Steckdosen 220 V,
Schalter und Lampen herestellt werde.
Es soll verhindert werden, dass von Zimmer 01 bis Zimmer 03 mehrere Leitungen verlegt werden um die Küche zu Versorgen.
Ist das Möglich, dass man eine Starke Leitung bis in die Küche verlegt, ein Zwischenzähler herstellt, und von da aus die Küche Versorgt ?
so pauschal kann man deine Frage nicht beantworten!
Du schreibst das du ein Drehstromzaehler hast. Das bedeutet das du max. 63A pro Aussenleiter zur Verfügung hast! ( Je nach Anlage)
Nun kommt es darauf an, was du als Vorsicherung hast und was du noch in der UV drinnen hast! Sprich welche Leistung wird da entnommen!
Wieviel Leistung brauchst du in der Kueche? Bedenke hierbei den Gleichzeitigkeitsfaktor!
Nun wenn mich nicht alles taeuscht brauchst du alleine für den Durchlauferhitzer schon ca. 50A . 22000W / (230V*1,73) bei einem Cos Phi von 1
Daraus resultiert sich welche Sicherung du brauchst und daraus dann wiederrum, welches Kabel ( Querschnitt) du legen musst!)
Nun muss man schauen, was du bereits als Vorsicherung hast und ob es dann überhaupt möglich ist oder ob der Anschluss erhöht werden muss!
Wenn das alles geklärt ist, kann man eine Aussage treffen, welchen Querschnitt man legen muss!
Die Spannung ist 400V, also 22000/400/1,73 = ca. 32A. Ganz abgesehen davon, daß ich noch nie einen 22kW Durchlauferhitzer gesehen habe. Es wird wahrscheinlich ein 21 oder 24kW sein.
Laut Tabellen der Leitungsschutzschalterhersteller erfordern beide Gerätetypen eine Absicherung von 40A.
Im Übrigen schließe ich mich der Meinung an, daß (grundsätzlich jede, aber vor allem) diese aufwendige Installation ausschließlich eine Aufgabe für Elektrofachkräfte ist.
erst einmal dank für die Berichtigung!
Sehe ich das so richtig
S= U* I
P= U *I *cos Phi
PDreieck = 3 * SQRT(3) * U * I * COS(Phi)
COS(Phi) gibt den Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung am Verbraucher an. Bei Ohmschen Verbrauchern ist er 1.
Ein Durchlauferhitzer ist ein Ohmscher Verbraucher, also kannst du COS(Phi) weglassen.
Wobei für U eine Spannung von 400V angenommen wird und nicht
230V ?
Ob 230V oder 400V eingesetzt werden müssen kommt darauf an ob der Verbraucher in Stern oder Dreieck geschaltet ist.
erst einmal vielen dank auch für jede antwort von euch .
Selbstverständlich werde ich niemals an den Zähler rangehen .
Es soll halt alles vorverlegt werden und dann kann die Fachfirma
einen Neuen Zähler besorgen und alles so Installieren wie es sich gehört, eine Fachfirma muss sowieso ran, weil die Genehmigung für einen Neuen Zähler über einen Meisterbetrieb laufen muss .
Ich dachte halt, dass man bereits im vorfeld weiss, welche Leitung
man wohin verlegen kann .
Drehstromzähler ist vorhanden wie ich bereits erwähnt habe hat
der 380 V, der alte Zählertafel ( Drehsicherungen ) wird komplett
erneuert durch einen Neuen vier Reihige Zählertafel mit Kippautomaten und was dazu gehört .
Trotzdem vielen dank nochmal .
nette Grüße
Samir
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Es soll halt alles vorverlegt werden und dann kann die
Fachfirma
einen Neuen Zähler besorgen und alles so Installieren wie es
sich gehört, eine Fachfirma muss sowieso ran, weil die
Genehmigung für einen Neuen Zähler über einen Meisterbetrieb
laufen muss .
Du kannst das Pferd nicht von hinten aufzäumen.
Zuerst muss das ganze von der Fachfirma geplant werden.
Dann weiss man erst wo welche Kabel verlegt werden müssen.
Je nach Verlegeart sind Kabel auch unterschiedlich belastbar, das wird dann auch bei der Planung berücksichtigt.
Also am besten setzt du dich zuerst mit der Fachfirma in Verbindung. Dann könnt ihr miteinander ausmachen, was alles von der Firma ausgeführt werden soll und was du dann, anhand der Pläne, in Eigenleistung machen kannst.
MfG Peter(TOO)
P.S. 220V und 380V gibt es nicht mehr !!
Die Norm wurde vor Jahren geändert und man hat jetzt 230/400V auch wenn sich die Spannung an der Steckdose teilweise gar nicht verändert hat.
Von Zimmer Nr. 01 bis Zimmer Nr. 03 ( Küche Gastronomie )
sind es ca. 23 lfm.
wichtige Angabe: Die Länge beträgt 23m.
In der Küche sollen mindestens 3 Steckd. a 380 V hergestellt
werden außerdem soll auch ein 22 KW Durchlauferhitzer
installiert werden und zu guter letzt sollen noch mehrere
Standard Steckdosen 220 V,
Schalter und Lampen herestellt werde.
Der Zwischenzähler zählt nicht die Verluste, die vor ihm auf der Leitung verbraten werden. Ein Grund mehr (für den Inhaber des "Vor"zählers, auf einen möglichst geringen Spannungsfall zu achten.
Nu, was haben wir denn so an Leistung:
21kW DLE = 30A
Die 400V Steckdosen sollen wohl typische Großküchengeräte versorgen.
Rechnen wir mal mit 16A Dosen, dann kommen 48A dazu.
Für die anderen Steckdosen nochmal 6 Wechselstromkreise a 16A, also noch 32A dazu.
Dann liegen wir bei 110A. Ein Gleichzeitigkeistfaktor von 0,5 wird wohl reichen, reell wird man mit einer 63A Sicherung auskommen.
Wir setzen nun in die allseits bekannte Formel ein:
23m Länge, 400V Drehstrom, maximal 0,5% Spannungsfall = 2V.
Heraus kommt ein Mindestquerschnitt von 21,6 mm², also 25mm².
Je nach Netzform kann 4x25mm² genommen werden oder man muss 5adrig verlegen, Elektriker fragen!
Das kommt Dir zu „dick“ vor?
Berechnen wir mal die Verlustleistung auf der Leitung bei 2V Spannungsfall:
P = 2V * V3 * 63A = 218W
Also 218W bei Vollast, die der Zwischenzähler nicht erfasst. Ist erschreckend viel, aber angesichts der dabei gezogenen Leistung von über 43kW dann doch wieder nicht.
Ach so, der Netzbetreiber muss dem natürlich zustimmen!
Wobei für U eine Spannung von 400V angenommen wird und nicht
230V ?
Ob 230V oder 400V eingesetzt werden müssen kommt darauf an ob
der Verbraucher in Stern oder Dreieck geschaltet ist.
Nö. Wenn im 230/400V Netz ein Verbraucher 30A zieht, dann sind es immer 21000VA. Egal wie er verschaltet ist.
230V müssen eingesetzt werden, wenn zwischen den Außenleitern 230V sind, kommt aber hier zu Lande eher selten vor. (IT-Systeme z.B. in Krankenhäusern ausgenommen).
Ob 230V oder 400V eingesetzt werden müssen kommt darauf an ob
der Verbraucher in Stern oder Dreieck geschaltet ist.
Nö. Wenn im 230/400V Netz ein Verbraucher 30A zieht, dann sind
es immer 21000VA. Egal wie er verschaltet ist.
230V müssen eingesetzt werden, wenn zwischen den Außenleitern
230V sind, kommt aber hier zu Lande eher selten vor.
(IT-Systeme z.B. in Krankenhäusern ausgenommen).