Welche Linux-Distribution?

Hi,

welche Linux-Distribution würdet ihr empfehlen?

Ich habe mir momentan Suse und Mandrake ausgesucht, kann mich jedoch nicht entscheiden.

Welche ist eurer Meinung nach besser für einen Anfänger (hatte jedoch mal SUSE 4.4 installiert) geeignet?

Außerdem sollte es auch ein älteres System gut unterstützen (P200-MMX, Matrox Millenium I 4 MB, 64 MB Ram).

Anwendungsgebiet ist Desktop (also kein Server).

Vielen Dank für eure Tips.

MfG
Michael

Hallo

Microsoft Linux natürlich http://www.mslinux.org :wink:

Spass bei Seite. Ich habe mir mal SuSE Linux 7.0 gepostet (bin totaler Anfänger auf Linux) und die Installation ging problemlos und sauber.

Gruss, Giuseppe

Hallo Michael,
ich würde eine SuSE 7.1 empfehlen.
Hier bekommst du ein ordentliches Deutsches Handbuch mitgeliefert,daß dir über so manche Hürde hinweghilft.
Außerdem bekommst du dort 60 Tage kostenlosen Installation -
support.
Gruß Norbert

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

welche Linux-Distribution würdet ihr empfehlen?

Die, die Dein Freund/ Bekannter hat. Dann kann er Dir helfen.

Ich habe mir momentan Suse und Mandrake ausgesucht, kann mich
jedoch nicht entscheiden.

Ich denke, Du kannst nicht viel falsch machen.

Welche ist eurer Meinung nach besser für einen Anfänger (hatte
jedoch mal SUSE 4.4 installiert) geeignet?

Ich habe SuSE und kenne M. nicht. An SUSE habe ich das dicke Handbuch sehr geschätzt. Nützt natürlich nur, wenn man bereit ist, drin zu lesen. Falls nicht, ist man aber wohl ohnehin falsch bei Linux.

Außerdem sollte es auch ein älteres System gut unterstützen
(P200-MMX, Matrox Millenium I 4 MB, 64 MB Ram).

Kenne die karte nicht, aber das klingt spontan nachg einem „Null-Problemo-Setup“

Sebastian

Hi,

ich rate mal auch mit.

Wenn Du Dir was kaufen willst, nimm die aktuelle SuSE, wie erwaehnt wegen des Handbuches.

Wenn Du aber die Moeglichkeit nutzen willst, Dir irgendwo eine CD zu besorgen (also ohne Handbuch), und dann evtl. eine allgemeine Linux-Einfuehrung, dann ist Mandrake besser, da dort die Konfigurationsfiles eher dem ueblichen (und damit dem Buch) entsprechen.

Installation ist in beiden Faellen aehnlich einfach, evtl. auftretende Probleme (Inkompatibilitaeten,…) sollten auch aehnlich sein, als Nur-Desktop ist es identisch (KDE als Standard, anwendbare Programme musst Du eh ausprobieren).

Ciao Lutz

Moin,

welche Linux-Distribution würdet ihr empfehlen?

Die, über die Dein Kumpel am besten Bescheid weiß.

Wenn Du keine Kumpel hast, die sich mit Linux auskennen, würde
ich SuSE empfehlen, da wird ein feines Handbuch mitgeliefert.

Thorsten

Was ist mit RedHat -> ich habe bis jetzt s.g erfahrungen damit gemacht
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was ist mit RedHat -> ich habe bis jetzt s.g erfahrungen
damit gemacht
Peter

Kenne ich leider nicht. Bin aber sicher dass das Produkt gleichwertig mit SuSe sein wird.

Gruss

Jajn - Suse het einem grossem nachteil ( was ich sehe) - diese Distribution von Linux hält sich nich ganz an den „Standard“ wenn um Aufbau von ( wie soll ich das nennen?) Verzeichnisen , d.h. bei Suse sind eben manche Dateien wo anders als beim viellen anderen und das macht probleme beim instalieren von zusätztlichen Programmen ( mit make) bei RedHat und z.B. Slackware ist das fast gleich , auch bei villen anderen ist der aufbau vergleichbar. Selbstverständlich auch Suse hat vielle vorteile . Doch an diese Stelle komt die Frage : werum IBM nicht mit Suse sondern mit RedHat zusammen Arbeitet ?

Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was ist mit RedHat -> ich habe bis jetzt s.g erfahrungen
damit gemacht
Peter

Kenne ich leider nicht. Bin aber sicher dass das Produkt
gleichwertig mit SuSe sein wird.

Gruss

Jajn - Suse het einem grossem nachteil ( was ich sehe) - diese
Distribution von Linux hält sich nich ganz an den „Standard“
wenn um Aufbau von ( wie soll ich das nennen?) Verzeichnisen ,

Ganz im Gegenteil. SuSE Linux hält sich von allen kommerziellen Distributoren (nach eigenem Bekunden, bisher allerdings unwidersprochen) am weitesten an die „Linux Standard Base“. Genaueres zu diesem Standard unter

http://www.linuxbase.org

d.h. bei Suse sind eben manche Dateien wo anders als beim
viellen anderen und das macht probleme beim instalieren von
zusätztlichen Programmen ( mit make) bei RedHat und z.B.

Gerade die letzte RedHat Version war mit allen anderen Linux-Distributionen binär-inkompatibel, weil sie eine Beta-Version des C-Compilers verwendet haben. Da konnte man dann Programme lediglich als Sourcen aus dem Netz holen und musste erstmal alles selbst kompilieren. Nicht gerade die Lieblingsarbeit für Linux-Einsteiger.

Slackware ist das fast gleich , auch bei villen anderen ist
der aufbau vergleichbar. Selbstverständlich auch Suse hat
vielle vorteile . Doch an diese Stelle komt die Frage : werum
IBM nicht mit Suse sondern mit RedHat zusammen Arbeitet ?

Das liegt schlicht daran, dass IBM eine US-Amerikanische Firma ist. RedHat ebenfalls. In den USA wird SuSE so gut wie gar nicht wahrgenommen. Dafür ist SuSE in Europa – oder zumindest in Deutschland – absolut marktführend. Daher arbeitet IBM (und auch andere wie z.B. Fujitsu-Siemens) lokal sehr gut mit SuSE zusammen.

Trotzdem würde ich dringend von der 7.1 abraten!! Sie ist zwar prinzipiell sehr ordentlich zusammengestellt und hält sich weitgehend an Standards, aber sie ist einfach viel zu fehlerhaft. Unzählige Installationsroutinen funktionieren einfach nicht und stellen Laien vor unüberwindbare Hürden.

Vielleicht gibt es mittlerweile eine kleine Bugbereinigte Version, aber ich schätze es heisst immer munter hunderte MByte Updates saugen.

Ich würde zu einer aktuellen Debian mit einem dazugehörigen ausführlichen Handbuch (zusammen für ca. 80,- DM zu haben) raten. Das Preis/Leistungsverhältnis scheint mir da bei weitem am besten zu sein.

Gruss

Jens

Da könnt ihr profis mir als neuuser gleich mal paar dumme fragen beantworten.
ich habe redhat 7.0 als demo-cd einer zeitung (Linux intern 1/2001). Problem - soundconfiguration: sndconfig wurde nach dem hochfahren gestartet mit filesafe (ich denke mal, das das sowas wie dos-eingabeaufforderung ist) ein testton kam nicht - danach lief der rechner nicht mehr.
zweites prob - anmeldung bei isp - konfiguration war easy - konnte aber keine verbindung zu compuserve herstellen ( obwohl modem erkannt, hörte ich keinen ton - wieso?)

wenn ihr mir helfen könntet wäre das nett

Danke Frank

Moin.

Was ist mit RedHat -> ich habe bis jetzt s.g erfahrungen
damit gemacht

Kenne ich leider nicht. Bin aber sicher dass das Produkt
gleichwertig mit SuSe sein wird.

Kann man etwa sagen. Kleine Unterschiede. ISDN ist angeblich bei SuSE besser integriert, da in Europa (SuSEs Verbreitungsgebiet) üblicher als in den USA. RadHat 7 gabs ein gemeinse Vompilerproblem, aber auch SuSE ist nicht fehlerfrei.

Jajn - Suse het einem grossem nachteil ( was ich sehe) - diese
Distribution von Linux hält sich nich ganz an den „Standard“
wenn um Aufbau von ( wie soll ich das nennen?) Verzeichnisen ,

Hm, Suse ist bestrebt, sich an den FHS-Standard zu halten unn ist dabei AFAIK auch recht erfolgreich. Es gibt leider auch Standards, die faktisch durch große Verbreitung gesetz werden, da kann SuSE ausserhalb Europas nicht mithalten.

d.h. bei Suse sind eben manche Dateien wo anders als beim
viellen anderen und das macht probleme beim instalieren von
zusätztlichen Programmen ( mit make)

autokonf sollte das in den Griff bekommen (sofern unterstützt…)

Doch an diese Stelle komt die Frage : werum
IBM nicht mit Suse sondern mit RedHat zusammen Arbeitet ?

RedHat ist in Amerika einfach verbreiteter.

Sebastian

der Fakten-Schaffen durch pure Masse hasst und irgendwann auf Debian umsteigen wird.

hey,
Mandrake kenne ich nicht, SuSE habe ich selbst in unterschiedlichen Versionen da in meinem Umkreis am gebraeuchlichsten. Abgesehen vom Handbuch, mit dem man was anfangen kann, hat SuSE auf ihren Seiten einmal eine Supportdatenbank als auch eine Datenbank mit Hardware die von SuSE getestet wurde und freigegeben wurde (teilweise mit Vermaerken welche Kombinationen nicht gehen). Zu erreichen unter
www.suse.de

stalt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

welche Linux-Distribution würdet ihr empfehlen?
Ich habe mir momentan Suse und Mandrake ausgesucht, kann mich
jedoch nicht entscheiden.

Außerdem sollte es auch ein älteres System gut unterstützen
(P200-MMX, Matrox Millenium I 4 MB, 64 MB Ram).

Anwendungsgebiet ist Desktop (also kein Server).

Zum Mandrake kann ich keine Angaben machen, aber die SuSE7.1
habe ich schon auf mehreren Rechnern (sehr verschiedener Aus-
stattung) installiert. Ich denke, ein paar Hinweise könnten
Dir bei der Entscheidung helfen.
Zunächst, in allen Fällen habe ich nach der Installation ein
lauffähiges System erhalten, ohne Nachbearbeitungen per Hand
machen zu müssen. Als positiv zu bewerten ist, daß sich SuSE
mit der Version 7.1 auch um eine halbwegs vernünftige Drucker-
installation gekümmert hat.
Die Installation ist graphisch und vergleichbar einfach/schwierig
wie eine Win-Installation. Bei einigen Komponenten des
Installationssystems (YAST2) habe ich festgestellt, daß eine
nachträgliche Änderung Schwierigkeiten bereitet. So war es mir
z.B. nicht möglich, eine bestehende Sound-Karten Einstellung zu
löschen. Habe ich schließlich per Hand gemacht. Erschreckend ist
auch, wieviel RAM von YAST2-Routinen gefressen wird. Bei 64MB
fängt das System heftig an, Daten auszulagern. D.h. für die
Swap-Partition sollten 128MB zur Verfügung stehen.
Die Partitionierung nehme ich immer per Hand vor. Dies sollte
das System jedoch automatisch auch machen. Es soll sogar möglich
sein, eine bestehende Win-Partition ohne Datenverlust zu
verkleinern (habe ich nicht probiert). Vorher empfiehlt sich auf
jeden Fall eine Defragmentierung unter Win.
Als Standard der graphischen Oberfläche verwendet SuSE7.1
KDE in der Version 2.0.1. Dies ist ein erstes Bugfix der
neuen Oberfläche KDE2 und enthält noch zahlreiche Kinder-
krankheiten. Außerdem verschlingt diese Oberfläche reichlich
RAM, so daß ein Arbeiten mit 64MB zwar noch gut möglich ist,
aber bereits beim Start zu reichlich Auslageraktivität führt.
Mit anderen Worten, man kann die Oberfläche nutzen, wie unter
Win üblich, aber 3 Dutzend Pogramme gleichzeitig am Laufen
halten (wozu man unter Linux leicht verführt wird), wird eine
Zumutung werden.
Mittlerweile liegt KDE in der Version 2.1.1 vor, erweitert
um einige nette Features und bereinigt um einige Fehler.
Hier dürfte die neueste Mandrake aktuellerer Natur sein als
SuSE7.1.
Für die Einwahl ins Netz bietet Linux generell viele
Möglichkeiten. Damit hatte ich keine Schwierigkeiten.
Entsprechende Zugangsdaten (Provider) lassen sich bereits
bei der Installation vornehmen.
Die Unterstützung von Druckern und Scannern ist unter Linux
generell problematisch. Falls da also mit SuSE Schwierigkeiten
auftreten, kann man erwarten, daß diese auch bei anderen
Distributionen auftreten. Gegenwärtig ist viel Bewegung in die
Druckerunterstützung unter Linux gekommen. So ist es durchaus
möglich, daß eine Distribution einen bestimmten Drucker nicht
unterstützt, eine Woche später im Netz schon zugehörige
Konfigurationsfiles zu finden sind. Aber dann ist Handarbeit
angesagt. Hier gibt aber das schon oft erwähnte Handbuch von
SuSE Auskunft.
Bei Scannern sieht es eher Mau aus. Unter Linux werden über-
wiegend SCSI-Scanner unterstützt. Manchmal findet man unter
den Treibern auch welche für Parallel- oder USB-Scanner.
Und noch eine Anmerkung zu Brennern. Hier kann ich nicht sagen,
ob die Installationsroutine den Brenner als Brenner erkennt
und entsprechende Kernel-Module für die Ansteuerung installiert.
Nativ unterstützt Linux nur SCSI-Brenner. Füer IDE-Brenner
muß im Kernel eine SCSI-Emulation aktiviert werden, die im
Standardkernel nicht enthalten ist. Falls die Installation
das nicht automatisch macht, ist eine Neukompilation des
Kernels erforderlich. Das Handbuch von SuSE rät davon dringend
ab, aber das ist nur halb so wild. Auch hierfür gibt das Handbuch
einige Richtlinien, wie man sich auf einer halbwegs sicheren
Schiene bewegen kann.

MEB