Hi Jürgen,
die Matratze sieht eigentlich aus, wie jede andere auch (wenn man Soft Side nimmt, was etwas teurer ist). Sie ist auch ungefähr genauso dick, vielleicht 1 oder 2 cm dicker. Es passen bei uns jedenfalls die normalen Spannbettücher, man muß NICHT die angebotenen extra Wasserbett-Spannbettücher nehmen!
Die Preise werden bei breiteren Matratzen nicht wie bei normalen Betten überproportional teurer, sondern wirklich relativ prozentual zur Breite.
Die Beruhigung erfolgt meist mittels eingelegten Vlies-Matten, da muß man beim Umzug aufpassen, daß man nicht entleert und dann an einer Seite anhebt, sondern vorsichtig einrollt, sonst rutscht das Vlies (feucht wie es ist) auf eine Seite!
Man rät dazu, je nachdem, wie das Wärmeempfinden der Partner ist, entweder eine Heizung oder getrennte Heizung zu nehmen. Getrennt hat man dann sozusagen 2 Wassersäcke und 2 komplett getrennte Heizmatten im Bett, das macht man auch, wenn zwischen den Partnern ein GROSSER Gewichtsunterschied ist (sonst liegt der Schwerere mit dem Hintern auf und der leichte auf dem Berg)
Ein Hard-Side Bett würde ich nicht nehmen, das ist tatsächlich eine Art Holzkasten als Bett und da liegt der „Wassersack“ drin, man kann also nicht auf der Bettkante sitzen. Das sind die billigeren Betten.
Ein Soft-Side Bett ist folgendermaßen meist aufgebaut:
Matratzen-Cover wie bei allen Matratzen, denn eine Stoffeinlage, die am Rand Hüllen hat für Schaumstoffkeile (das ist die Softside). Das ergibt dann quasi eine Umrandung. Da hinein kommt Folie (Spezialfolie), die auch um die Keile gelegt wird. So kann selbst, wenn der Wassersack mal undicht wäre (kommt echt selten bis nie vor), kein Wasser in der Wohnung Überschwemmung machen. Dann kommt die Heizmatte drauf (grübel, oder ist sie unter der Folie). Dann der noch trockene Wassersack sorgfältig ausgebreitet, dann Gartenschlauch anschließen, Wasser marsch, am besten leicht lauwarm einfüllen. Dann Deckcover mit Reißerschluß zuziehen und es sieht aus wie jedes Bett. Dann mit dem an der Heizmatte angebrachten Thermostat die Wunschtemperatur einstellen (im Sommer mag ich 23 - 24 Grad, im Winter ca. 27, aber das ist sehr individuell, 29 sind mir viel zu warm, andere finden das sehr angenehm). Ausgehend von der eingefüllten Wassertemperatur heizt sich das Bett pro Tag um ca. 1 Grad auf respektive verliert es bei Stromausfall pro Tag ein Grad. Ein Bekannter hat mal den Stromverbrauch gemessen.
Stromkosten im Monat ca. 8 - 10 DM.
Angeblich empfinden übrigens Schwangere und auch Kleinkinder wegen der Entlastung Wasserbetten als sehr angenehm.
Unsere Matratze hat vor ca. 7 Jahren 2350 DM gekostet, ohne Gestell, mit 160 x 200 cm. Die Preise sind relativ stabil. Wir hatten auch nach einem Umzug keinerlei Probleme.
Wir tun so alle 3 - 4 Monate Conditioner ins Wasser (wir kriegen den immer aus USA mitgebracht, irgendwer fährt immer und da kostet er deutlich weniger als hier) und ca. alle 1 - 2 Monate wische ich den Wassersack mit Spezial-Vinyl-Reiniger ab. Da hab ich heut noch die erste Flasche, also das Zeug ist sehr sparsam im Gebrauch.
Unseren Unterbau haben wir aus Baumarkt-zugeschnittenen Platten selbst gebaut, ca. 200 DM. Aber es geht jedes Bettgestell mit entsprechenden Unterlegkreuzen.
Freunde haben die „Schlauch-Variante“, da empfindet man die Matratze als etwas fester und hat nicht das „Wasserbett-Feeling“, Ansichtssache. Preis ähnlich.
Auf dieser „Händler“-Seite werden viele Fragen beantwortet (guck mal unter Frequently Asked Q.)
Bitte an den MOD: Drin lassen, auch wenn kommerzielle Seite! ist echt informativ!
http://www.waterdream-wasserbetten.de/
Und hier kannst Du sehen, wie ein Wasserbett in ein Standard-Rahmen einzubauen ist:
http://www.waterdream-wasserbetten.de/wasserbett_ein…
Grins - Fragen zum Sex im Wasserbett beantworte ich nicht öffentlich… oder gar nicht 
Wendy