Welche Optionen denkbar?

Hallo,

wenn einem Arbeitnehmer vom Vorgesetzten mitgeteilt wird, dass dieser bereits mehr oder weniger beschlossen hat, dem Arbeitnehmer zu kündigen (nur noch nicht genau darüber nachgedacht hat, wie etc.),

was sollte der Arbeitnehmer tun bzw. bedenken?

Die Vorraussetzung wären dabei auch, dass dieser Arbeitnehmer „nur“ deswegen gekündigt werden soll, weil dessen Mitarbeiter (die er geführt hat) diesen nicht als Manager mögen (Art und Weise, Neid, mögl. Diskriminierung aufgrund Hautfarbe) und der Vorgesetzte „Angst“ hat, dass diese Mitarbeiter langsam selbst alle kündigen (es gab erst einen Fall).

Angeboten in einem ersten Gespräch wurden 1 Monat weiterarbeiten und dann 5 Monate bezahlt daheim (da 6 Monate Kündigungsfrist), bzw. irgendeine Form der weiteren Mitarbeit, aber nicht über die 6 Monate hinaus.

Anzumerken wäre noch, dass der Arbeitnehmer aus dem Ausland rekrutiert wurde, also mögliche erhebliche Umzugskosten auf diesen zukommen würden.

Sollte der Arbeitnehmer (dessen hochwertige qualitative Arbeit und Zielerreichung nicht ausser Frage steht (belegt werden kann), der Familie hat und versorgen muss) sich krank melden (Stress) und mögiche Optionen mit einem Arbeitsrechtler diskutieren und nur noch von ihm vertreten lassen oder so tun als ob erstmal nichts gewesen ist, eine weitere Möglichkeit der Mitarbeit an anderer Stelle im Konzern vorschlagen und erst bei „wirklicher“ Kündigung einen Rechtsbeistand einschalten.

Es wäre super hier wenigstens einen allgemeinen Hinweis kurzfristig zu erhalten, bzw. in Erfahrung zu bringen, wo man auch Sonntags dazu eine Meinung erhalten könnte.

Vielen Dank

Thomas

Frage
Hallo

(…)

Wie können denn die beiden folgenden Dinge überhaupt zusammenpassen?

…dass dieser Arbeitnehmer
„nur“ deswegen gekündigt werden soll, weil dessen Mitarbeiter
(die er geführt hat) diesen nicht als Manager mögen (…) und der
Vorgesetzte „Angst“ hat, dass diese Mitarbeiter langsam selbst
alle kündigen (es gab erst einen Fall).

(…)

… der Arbeitnehmer (dessen hochwertige qualitative Arbeit
und Zielerreichung nicht ausser Frage steht, [das kann] belegt werden
(…)

Gruss,
TR

Hallo,

…dass dieser Arbeitnehmer
„nur“ deswegen gekündigt werden soll, weil dessen Mitarbeiter
(die er geführt hat) diesen nicht als Manager mögen (…) und der
Vorgesetzte „Angst“ hat, dass diese Mitarbeiter langsam selbst
alle kündigen (es gab erst einen Fall).

… der Arbeitnehmer (dessen hochwertige qualitative Arbeit
und Zielerreichung nicht ausser Frage steht, [das kann] belegt werden

Das ist in dem angenommenen Fall aber tatsächlich so. Die Arbeit des Mitarbeiters (Führung des Teams etc.) hat zu einer beträchtlichen und im Vergleich zu anderen Orten besseren Umsatzsteigerung geführt, obwohl die Abteilung selbst schon vor dessen Arbeitbegin als Abteilung mit der schlechtesten Arbeitsmoral bzw. Arbeitklima bekannt war (was der Arbeitnehmer natürlich nicht wusste, bevor er dort anfing).

Der Arbeitnehmer selbst ist der Spezialist, dessen Fachwissen erstmal die anderen dazu befähigkt hat eine Mehrleistung zu erbringen. Was er nicht geschafft hat (was auch kein festgeschriebenes Ziel war), ist aus der Abteilung eine Einheit zu formen.

Die Alternative war zu Beginn mehr oder weniger die ganze Abteilung zu entlassen, was aber 100% zu einer Nichterreichung der Umsatzziele etc. geführt hätte, wegen Fachkräftemangel.

Es ist nachweisbar, dass seit Beginn mehrere geführte Mitarbeiter „einfach so“ gegen den Manager waren und das immer wieder deultich gemacht haben.

Es gibt wirklich keinen konkreten handfesten Grund, warum dieser die Kündigung erhalten soll, ausser dass er irgendwie führungsschwach wäre (was in sich paradox ist, weil ja die „Ziele“ erreicht wurden) und dessen Manager eben will dass erstmal in der Abeitlung „Ruhe“ einkehrt.

Eine Möglichkeit kommt natürlich nicht in Frage - das alles so bleibt wie es ist. Der Arbeitnehmer wird also (gern) gehen (nur wie) oder im Konzern andererorts (gern) eine Spezialistenstelle erhalten, wo er keine Führungsaufgaben mehr machen muss.

Gruss
Thomas

PS: Der Fall könnte natürlich auch eine sie betreffen.