Hallo allerseits
Vielen Dank für Eure frühere Unterstützung und hier ist noch eine Unklarheit, die mich schon jahrelang quellt:
- Ein Geber wird AN der Ausrüstung / AN der Maschine / AN der Pumpe / AN Motor / AN der Welle montiert.
oder
- Ein Geber wird AUF der Ausrüstung / AUF der Maschine / AUF der Pumpe / AUF dem Motor / AUF der Welle montiert.
Oder sind beide Varianten möglich?
Viele Grüße und Dank im voraus
Wladimir
Hallo, Wladimir,
die Präposition „an“ bezeichnet eine Position „seitlich von“, die Präposition „auf“ eine Position „oberhalb von“.
Je nachdem wo das Zusatzteil montiert wird, befindet es sich „an“ oder „auf“.
Gruß
Eckard
OT - quälen/quellen
Nebenbei, Wladimir,
quälen - Schmerzen zufügen
quellen - durch Aufnahme von Wasser an Volumen zunehmen (z.B. Reis)
Gruß
Eckard
Ergänzung dazu!
Hallo Wladimir.
Wenn ‚Was wohin‘ montieren gemeint ist folgt der Akkusativ!
Wenn ‚Von wem wie‘ gemeint ist, also die Tätigkeit selbst, folgt der Dativ.
- Ein Geber wird AN der Ausrüstung / AN der Maschine / AN der
Pumpe / AN Motor / AN der Welle montiert.
oder
- Ein Geber wird AUF der Ausrüstung / AUF der Maschine / AUF
der Pumpe / AUF dem Motor / AUF der Welle montiert.
Demnach:
Der Geber wird an DIE Maschine …, an DEN Motor montiert.
Aber:
Der Monteur montiert den Geber auf DER Leiter (Dativ), an DIE Wand (Akkusativ).
Er steht also auf der Leiter und montiert!
Alles klar?
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hi,
die Präposition „an“ bezeichnet eine Position „seitlich von“,
die Präposition „auf“ eine Position „oberhalb von“.
Je nachdem wo das Zusatzteil montiert wird, befindet es sich
„an“ oder „auf“.
Das ist natürlich alles richtig, aber ist es auch praxisgerecht?
Meine Meinung dazu, die aber nicht unbedingt stimmen muss, weil ich sie nicht belegen kann:
Das Teil ist auf der Maschine montiert -> wirklich oben drauf
Das Teil ist an der Maschine montiert -> irgendwo an der Oberfläche, auch oben, das Ganze aber eher unbestimmt, sofern nicht eine genauer Ort beschrieben wird.
Das Teil ist in der Maschine montiert -> wirklich innen drin, aber auch ohne Angabe, wo genau.
Meiner Meinung nach sind also „auf“ und „in“ (das mit Einschränkungen) die einzigen Präpositionen, die eine „Himmelsrichtung“ angeben. „An“ ist eher unbestimmt, falls nicht eine genauere Beschreibung vorliegt („seitlich außen rechts an der Maschine…“).
Ich räume aber ein, dass das Ganze auch falsch sein kann.
Viele Grüße
WoDi
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Achtung!Feiner Unterschied.
Hallo WoDi.
Du übersiehst einen kleinen Unterschied.
Wladimir redet von der Zukunft. Es soll montiert ‚WERDEN‘!
Er redet nicht davon wo das Teil bereits ‚IST‘!
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hi,
du hast Recht, aber würde das an meiner Aussage Grundsätzliches ändern?
Viele Grüße
WoDi
Hallo,
du hast Recht, aber würde das an meiner Aussage
Grundsätzliches ändern?
Absolut nichts! Nur: Das war nicht gefragt und das will er auch nicht wissen!
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
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Hi,
Nur: Das war nicht gefragt und das will er
auch nicht wissen!
Hm, also irgendwie stehe ich momentan etwas auf dem Schlauch. Entweder habe ich tatsächlich die Eingangsfrage falsch verstanden oder jetzt deine Antwort.
Du meinst, mein Posting passt nicht zur Frage, habe ich das richtig verstanden? Ich dachte nämlich, es trüge zur Erhellung bei, wenn ja vielleicht auch nur ein bisschen.
Bin da jetzt etwas verwirrt. 
Viele Grüße
WoDi
Stimmt nur teilweise
Hallo,
die Präposition „auf“ eine Position „oberhalb von“.
Im „täglichen“ Leben stimmt es natürlich, aber z.B. wo wird ein Zahnrad o.ä. montiert? AUF eine Achse, wenn die Achse senkrecht nach unten gerichtet ist, kann „auf“ nicht oberhalb bedeuten!
Ein schönes WE
Gruß Volker
Zur Wiedererlangung Deines Seelenfreidens.
Hallo WoDi.
Dein erster Beitrag ging am Thema vorbei, obwohl er sachlich vollkommenrichtig war!
Wladimir frug:„Ist es richtig zu sagen, ein Geber wird an der Maschine / auf der Maschine montiert?“
Nein, kann man nicht!
Daraufhin meintest Du, dass man ruhig sagen könne:„Der Geber ist an der Maschine / auf der Maschine montiert!“
Das ist absolut korrekt! Das kann man aber nur sagen, wenn der Geber bereits montiert ist!
Wenn das aber erst geschehen soll, heißt es:„Der Geber wird an die Maschine / auf die Maschine montiert!“
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hi,
alles klar, danke.
Ich war etwas durcheinander gekommen, weil ich ja nicht direkt auf Wladimirs Posting eigegangen war, sondern auf das von Eckard und hatte durch deinen Beitrag dann ein wenig den Faden verloren.
Jetzt geht’s wieder. 
Viele Grüße
WoDi
Wenn man schon Haare spalten will …
Hallo Volker
… dann sollte man es auch können!
die Präposition „auf“ eine Position „oberhalb von“.
Im „täglichen“ Leben stimmt es natürlich, aber z.B. wo wird
ein Zahnrad o.ä. montiert? AUF eine Achse, wenn die Achse
senkrecht nach unten gerichtet ist, kann „auf“ nicht oberhalb
bedeuten!
Mit ‚außerhalb des täglichen Lebens‘ meinst Du vermutlich die diversen Fachsprachen im Allgemeinen und hier den Maschinenbau im Besonderen.
Und da kann man auf eine ‚Achse‘ überhaupt nichts montieren. Das ist eine virtuelle Zentrier- oder Rotationslinie. Was Du meinst ist eine Welle. Die ist so definiert, dass sich Material, radial von der zentralen Achse der Welle aus nach außen hin auf baut und vom äußeren Durchmesser begrenzt wird. An der Stelle wo das Zahnrad sitzt, setzt sich dieser Auf bau weiter fort bis zu den Zahnköpfen. Also besteht kein Grund daran zu zweifeln, dass das Zahnrad, in jeder Lage der Welle, auf dieser sitzt! (
))
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
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Hallo Alexander,
Und da kann man auf eine ‚Achse‘ überhaupt nichts montieren.
Ich bin kein Maschinenbauer und habe möglicherweise, ich lasse mich gerne belehren, Termini falsch benutzt.
Das ist eine virtuelle Zentrier- oder Rotationslinie. Was Du
meinst ist eine Welle. Die ist so definiert, dass sich
Material, radial von der zentralen Achse der Welle aus nach
außen hin auf baut und vom äußeren Durchmesser begrenzt
wird. An der Stelle wo das Zahnrad sitzt, setzt sich dieser
Auf bau weiter fort bis zu den Zahnköpfen. Also besteht
kein Grund daran zu zweifeln, dass das Zahnrad, in jeder Lage
der Welle, auf dieser sitzt! (
))
Genau darum ging es doch, in jeder Lage sitzt das Zahnrad AUF der Welle, unabhängig von der räumlichen Orientierung.
Wenn ich was falsch verstanden habe, gerne korrigieren, ich lerne gerne dazu, deshalb bin ich hier im Brett.
Den Unterschie zwischen Achse und Welle habe ich jetzt verstanden, Danke.
Ein schönes WE
Gruß Volker
Jetzt ist Vorsicht geboten!
Hallo Volker.
Bitte keine Aufregung!!!
Wie Du aus der Formulierung der Überschrift und der im Beitrag enthaltenen Schmunzelgrafik entnehmen konntest handelte es sich bei diesem um Sophisterei und Spitzfindigkeit. So hatte ich auch Deine Kritik an Eckards Definition von ‚auf‘ als ‚oberhalb‘ verstanden.
Das ist aber trotzdem korrekt, wenn man die Achse der Welle als Bezugssystem nimmt. Von hier aus ist alles oberhalb, sogar die Welle selbst. Du sagst ja auch die Wolken sind ‚über‘ mir, egal in welcher Lage sich die Erde gerade im Raum befindet.(
))
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
OT: Wenn man schon Haare spalten will …
Hallo, Ihr zwei Tüpfelidrücker!
Es ging hier um eine einfache Frage, nämlich den generellen Bezug der Präpositionen „an“ und „auf“.
Es ist zwar gut und recht, wenn man dies weiter aufdröselt und auch spezielle Fälle in Betracht zieht. Dem Sprachlernenden wird dies aber i.d.R. eher zur Verwirrung gereichen, denn zur Orientierung dienen.
Man behalte doch bitte die ursprüngliche Frage im Auge und versuche sich auf die Situation des Fragenden einzustellen.
Keine Kritik an Eueren Ausführungen, sie treffen durchaus zu, nur schießen sie über das Ziel hinaus. Wenn jemand um ein Glas Wasser bittet, sollte man möglichst nicht einen Eimer über ihm ausleeren.
Beste Grüße
Eckard