Welche Programme verwendet ihr?

Anlässlich dessen, dass sich eine freundin gerade breitband zulegt, ist in mir die Frage nach den sicherheitssystemen aufgetaucht.
Meine Zusammenstellung ist Kaspersky AV (40 Euro), sygate firewall (die gratisversion) und spybot S&D (ebenfalls gratis).

Wie haltet ihr das?

Livia

Anlässlich dessen, dass sich eine freundin gerade breitband
zulegt, ist in mir die Frage nach den sicherheitssystemen
aufgetaucht.
Meine Zusammenstellung ist Kaspersky AV (40 Euro), sygate
firewall (die gratisversion) und spybot S&D (ebenfalls
gratis).

Wie haltet ihr das?

Auf meinem Mailserver laufen amavis und spamassassin und mir die Mails sauber zu halten. Achja, und zu Testzwecken manchmal eine Firewall (ipfw2).

Auf meinem Desktop-PC ist keine spezielle Sicherheitssoftware installiert. Wofür auch?

Gruß,

Malte.

Ich denke, mit dem Paket bist Du schon ganz gut dran Man bedenke, daß es kein System gibt, daß sicher ist. Man muß nur den nötigen Aufwand erhöhen, um ins System zu gelangen. Heißt: Je mehr Aufwand nötig ist, um in Dein Sytem zu gelangen, desto weniger kann passieren.
Außerdem sollte ein Privatsystem ziemlich uninteressant für Hacker sein.
Gruß
Florian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hy,

Auf meinem Desktop-PC ist keine spezielle Sicherheitssoftware
installiert. Wofür auch?

*hüstel* Zu dieser Aussage sollte man wissen, das SEIn System ein *BSD basiertes ist, welches von Haus aus einen relativ „sicheren“ Standard darstellt (Anm. sollteste mal in die Vika oder so besser schreiben *kicher*).

Gruß
h.

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Hy,

Anlässlich dessen, dass sich eine freundin gerade breitband
zulegt, ist in mir die Frage nach den sicherheitssystemen
aufgetaucht.
Meine Zusammenstellung ist Kaspersky AV (40 Euro), sygate
firewall (die gratisversion) und spybot S&D (ebenfalls
gratis).

Wie haltet ihr das?

Die Frage ist natürlich immer wer, wieviel für was einsetzen möchte.
Als Virenscanner könnte man als privatperson auch den http://www.Free-av.de nehmen. Ist aber Geschmacksache.
Über diese Firewall Dingelchen braucht man denke ich nicht weiter zu reden (sieh mal in die FAQ dieses brettes) und Spybot ist bei Windows basierten Systemen bestimmt auch ratsam.
Darüberhinaus würde ich natürlich dazu raten mindestens 2-3mal im Monat entsprechende Sicherheitsupdates von Microsoft runterzuladen und die Voirensignaturen aktuell zu halten.

Wie ich das halte?
Also ich hab mit Hardwarerouter und entsprechenden *ix basierten Systemen keinerlei Probleme (Max OS X, etc.). Zum surfen verwende ich eh Mozilla basierte Browser, welche von haus aus ein wenig sicherer sind (sag ich mal so salop).

gruß
h.

Hi,

Auf meinem Desktop-PC ist keine spezielle Sicherheitssoftware
installiert. Wofür auch?

*hüstel* Zu dieser Aussage sollte man wissen, das SEIn System
ein *BSD basiertes ist, welches von Haus aus einen relativ
„sicheren“ Standard darstellt (Anm. sollteste mal in die Vika
oder so besser schreiben *kicher*).

Das _steht_ in meiner Vika: „in der IT: (…) vorzugsweise mit *BSD“ :smile:

Ich hab übrigens extra nochmal nachgesehen, ob ich das nicht zu eng sehe und doch was dabei ist, was als „Sicherheitssoftware“ zu betrachten ist, aber ich kann ssh und GnuPG auch mit bestem Willen nicht anders bezeichnen als als „Standard-Werkzeuge“.

Gruß,

Malte.

Hy,

Hallo,

Auf meinem Desktop-PC ist keine spezielle Sicherheitssoftware
installiert. Wofür auch?

*hüstel* Zu dieser Aussage sollte man wissen, das SEIn System
ein *BSD basiertes ist, welches von Haus aus einen relativ
„sicheren“ Standard darstellt (Anm. sollteste mal in die Vika
oder so besser schreiben *kicher*).

Ich nutze[1] kein *BSD und verwende trotzdem keine spezielle Sicherheitssoftware[2]. Und wenn Du Dich jetzt damit rausreden willst, dass ich Linux verwenden wuerde: auch wenn man mich zur Nutzung von Windows verdonnern wuerde [3], gaebe es dort wahrscheinlich auch ziemlich wenig (so called) ‚Sicherheitssoftware‘.

Gruss vom Frank.
===footnotes===
[1] ‚Nutzen‘ bedeutet in diesem Zusammenhang alles, was ueber die blosse Installation hinaus geht. Hey, aber immerhin…
[2] Das stimmt nicht ganz, aber strongSwan spielt etwa in der gleichen Liga wie ssh: normale Standardsoftware.
[3] Huch… ist es gerade kaelter geworden?

[…] auch wenn
man mich zur Nutzung von Windows verdonnern wuerde [3], gaebe
es dort wahrscheinlich auch ziemlich wenig (so called)
‚Sicherheitssoftware‘.

Active Ports ist nicht schlecht und nmap (auf einem anderen Rechner), um auf eine saubere Installation zu prüfen. Ein on-Demand-Virenscanner kann auch nicht schaden, insbesondere wenn man sich hin und wieder Software downloaded.

Gruss
Schorsch

Hallo Livia,

Wie haltet ihr das?

Ich habe hier (Win XP) FreeAv, SpyBot und AdAware.

Da ich hier 3 bis 4 PCs venetzt habe und auch dinge wie DCOM und NetBios freigegeben habe, macht nur eine konfigurierte Firewall im Modem/Router einen Sinn.

MfG Peter(TOO)

Wie haltet ihr das?

Ich benutze weder eine Personal Firewall noch einen Virenscanner noch Spybot-
Zeugs noch irgendeine andere Schutzsoftware, aber auch kein Windows.

Stefan

Hi

Kaspersky AVPPro 4.5.0.95
Spybot 1.3
Adaware 1.2
Windowsupdate :smile:

HH

Hallo,

(Anm. sollteste mal in die Vika
oder so besser schreiben *kicher*).

Ich denke mal, dass das nicht mehr noetig sein sollte, oder?

Wenn ich BSD hoere kommt mir immer sofort der Name Malte in den Kopf! Ja selbst wenn ich irgendwo diesen kleinen roten Teufel sehe denke ich an diesen Namen!

Malte nach seinem Betriebssystem zu fragen ist genauso noetig wie den Papst nach seiner Konfession zu fragen!

Ciao! Bjoern

PS: hier noch mein „Sicherheitskonzept“:

Backup! Alles andere ist eh nur ueberfluessig. Ich benutze keine Firewall (ausser die im Router, T-Sinus Data), keine Antivirendialerspamspyadware-Software und dazu Windows 2000, SP4. Laeuft seit April 2001 ohne nennenswerte Probleme

Hallo Florian

Außerdem sollte ein Privatsystem ziemlich uninteressant für
Hacker sein.

Bitte vergiss das ganz schnell. Das ist eine sehr gefährliche Einstellung. Ob Dein Rechner oder der Rechner von irgendwelchen Privatnutzern für einen ‚Hacker‘ interessant ist oder nicht, kannst Du nicht wissen.

Es mag sein, dass die Daten, die Du auf Deinem PC gespeichert hast, für einen ‚Hacker‘ nicht weiter interessant sind. Vielleicht aber doch, etwa rein aus Neugier. Darüber hinaus ist aber Dein PC für einen ‚Hacker‘ dann interessant, wenn er ihn z.B. dazu verwenden kann, Spam zu versenden. Bzw. der ‚Hacker‘ vermietet die Kapazitäten der von ihm gekaperten Rechner (dank der Backdoor, die der Mailwurm installiert hat, hat er Zugriff auf tausende von Rechnern weltweit) an Spammer. Dann wird Dein Rechner unversehens zum Werkzeug eines anderen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich die Tatsache klarzumachen, dass das Internet ‚böse‘ ist. Und glaub mir, was solche Sachen betrifft, stehen wir erst am Anfang…

CU
Peter

Hallo Livia

Anlässlich dessen, dass sich eine freundin gerade breitband
zulegt, ist in mir die Frage nach den sicherheitssystemen
aufgetaucht.

Es ist gut, wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigst. Allerdings solltest Du da weniger auf konkrete Programmnamen achten. Im Endeffekt ist es relativ egal, welches Antivirentool Du verwenden wirst. Viel wichtiger ist, dass Du Dich zuerst für eine von den folgenden zwei Möglichkeiten entscheidest:

  1. Du willst oder kannst Dich nicht ausreichend mit dem Thema befassen. Dann solltest Du Dich an jemanden wenden, der sich mit Internet, Protokollen etc. auskennt und Dir, ggf. gegen Bezahlung, ein vernünftiges Sicherheitskonzept erarbeitet und mit Dir zusammen umsetzt.

  2. Du bist bereit, Zeit zu investieren und zu lernen. Dann solltest Du Dir ein möglichst umfassendes Wissen über Netzwerke, Protokolle etc. aneignen. Lies z.B. die FAQ dieses Brettes und folge den dort aufgeführten Links.

Denn es läuft auf folgendes hinaus: Du benötigst ein sinnvolles Konzept, das auf Deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Dieses Konzept sollte verschiedene Massnahmen umfassen, darunter etwa die folgenden:

Sinnvolle Auswahl und Konfiguration der verwendeten Hard- und Software. Beispiel: ADSL-Zugang über einen Router statt eines Modems; Verwendung von Linux als Betriebssystem statt Windows; falls doch Windows, dann möglichst nicht den IE zum Browsen verwenden, sondern Mozilla Firefox oder so.

Vernünftiger Umgang mit Downloads, Mail-Attachments etc. Sprich, das Mailprogramm so einstellen, dass es nichts aus dem Web nachlädt sowie nichts ohne Dein Zutun ausführt. Am besten gleich so, dass es Dir alle Mails erstmal als Plaintext anzeigt. Selber nach Möglichkeit auf HTML in Emails verzichten, da das völlig unnötig ist. Nicht alles sofort doppelklicken, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist…

Sicherheit am Computer und im Umgang mit dem Internet ist etwas, was man nicht in gelben Schachteln im Laden kaufen kann. Sondern das ist ein Prozess, eine Lebenseinstellung, die man leben muss. Und man muss immer weiter lernen, sich immer informieren. Z.B. über aktuell grassierende Würmer und Viren, frisch entdeckte Sicherheitslücken und so weiter.

In Deinem Sicherheitskonzept können Antivirentool und allenfalls auch eine Personal Firewall enthalten sein. Das ist aber nicht absolut zwingend.

CU
Peter

F-Prot DOS ist auch gut.
Ich benutze für Freeware:

Spybot
Adaware
Zonealarm
F-Prot (der DOS Scanner ist kostenlos)

Noch nie Probleme gehabt…

danke für die anregungen. owt.
Livia